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Alle AutorInnen erreichst du unter: vorname.nachname@reex.at
Du willst beim Syntax mitschreiben oder hast Anregungen und Wünsche?Dann melde dich einfach telefonisch unter 01/523-124-333 oder mail an aks@aks.at 
Liebe Leserinnen!Liebe Leser!Der Sommer neigt sich dem Ende zu und eigentlich gibt esdaran nichts positives. Wir müssen zurück in die Schule,vorbei ist es mit dem „schönen Leben“.Doch wie „schön“ und erholsam ist dieses Leben wirklick?Die meisten BMHSlerInnen müssen im Sommer Praktikamachen , für die Sie schlecht oder gar nicht bezahltwerden. Viele andere SchülerInnen müssen ar-beiten gehen um Geld fürs nächste Jahr zu haben.Die Finanzkrise betrifft uns nicht nur indirekt (unse-re Eltern verdienen weniger) sondern auch direkt. Eswird immer schwieriger neben der Schule Geld zuverdie-nen und so müssen wir jede Minute nutzen.Und neben denen die arbeiten gehen, gibt es natrülichauch jene SchülerInnen die für ihre Nachprüfungen lernen.Von wegen „schönes Leben“ im Sommer haben wir kaum weniger Stress als während der Schulzeit und sodurchleuchten wir in dieser Ausgabe mal alles das uns imSommer so betrifft:Sitzenbleiben, Ziffernnoten, generelles zum Schulsystemund und und . Da unser Leben aber bei weitem nicht nur aus „Schule“ besteht legen wir in dieser Ausgabe einenSchwerpunkt auf Frauenpolitische Themen und Antiras-sismus.Viel Spaß dabei, wünschtEuer Redaktionsteam
 
Mündliche Beurteilung ahoi!Eine weitere Studie, diese Mal aber vomBMUKK veranlasst, bringt Ergebnissehervor, dass die in der Schule beurteilendenZiffernnoten eine zu geringe Aussagekrafthaben. Es wäre doch sowieso viel cooler,wenn jeder und jede eine verbale Beurtei-lung bekommen würde, bei der man dannerfährt, dass man zwar eigentlich sehr 
gute Texte schreibt, es aber an der Recht
-schreibung noch stark hapert und das auchAußenstehende erkennen können und nichteine vier im Zeugnis steht ,weil nur dasmit der Rechtschreibung nicht so wirklichfunktioniert – im späteren Leben gibt’s jaComputer mit Rechtschreibprogrammen ;-)Tag für Tag sitzen über eine Million SchülerInnen in Klassenräumen, weit weg davon selbst zu bestimmen, was, wannoder wie sie etwas lernen wollen. Meist wird ihnen sogar die Fähigkeit abgesprochen, sich für ein Thema zu interes-sieren und sich selbstständig weiterzubilden. Vorne steht einE LehrerIn und redet und redet und redet. Dabei spielt eskeine Rolle, ob jemand etwas versteht oder interessiert ist. Dabei wäre es doch toll, einmal selbst zu bestimmen, wasmensch wann und wie lernen möchte. Alles ferne Träume und so folgen müde Blicke den Rissen in der Wand, hinauf zur Decke an der die Farbe schon vor Jahren den Kampf gegen die Schwerkraft aufgegeben hat und sich nun langsamvon der Decke schält. Und die Gedanken wandern hin zu Themen die viel wichtiger sind ... .
Gemeinsam statt Einsam
Alleine kann mensch schwer diskutieren und auch die Welt lässt dich in der Gruppe leichter aus den Angeln heben. Deshalb treffen sich viele politisch interessierte SchülerInnen regel-mäßig in so genannten Ortsgruppen um über Themen wie Antifaschismus, Gleichberech-tigung, Homophobie, Medienkritik ... - eine genaue Aufzählung an dieser Stelle kann nichtgetroffen werden, sie würde den Platz sprengen und wäre dann wohl auch nicht vollständig,da jede neue Person neue Ideen, Vorstellungen und Themen einbringt- zu behandeln.
Wichtiger Baustein zum Erfolg
Ortsgruppen bilden das Fundament der aks und bestehen aus einer bunt gemixten Gruppe
von AktivistInnen, die sich einmal in der Woche auf WAMs (Wöchentliche AktivistInnenMeetings) treffen. Auf WAMs wird Politik natürlich nicht nur besprochen, sondernauch gelebt. Ganz im Sinne des „Leitspruches“ der aks „Bei uns kannst du nichtswerden, bei uns bist du wer.“ gestalten AktivistInnen das Programm jeder Ortsgrup-pe aktiv mit. Es wird die Demokratie gelebt die wir in der Schule (und Gesellschaft)meist vermissen. So kommen kreative Aktionen, lustige Filmabende, informativeLesezirkel und spannende Workshops zustande.Die in den Ortsgruppen geleistete Arbeit, passiert aber nicht nur zur eigenenBelustigung. Es geht darum die Gesellschaft zu gestalten, denn SchülerInnen sinddie Zukunft. Wir müssen in ihr leben und im Moment gibt es viele Missstände die esaufzuzeigen und zu beseitigen gilt.Damit es in Zukunft nicht heißt „Alles wie immer“; weil wir wissen, dass die Welt sich nichtvon alleine ändert und wir nicht bereit sind, die Augen vor all den Ungerechtigkeiten zuverschließen um angepasst durchs System geschoben zu werden bis wir in ihm untergehen,arbeitet die aks aktiv an der Veränderung!
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