Steffen Hentrich
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Windige Mythen–Profitiert Brandenburg tatsächlich von derWindenergie?
Steffen Hentrich, LiberalesInstitut, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Potsdam
Brandenburgs Bürger gehen auf die Barrikaden. Der von derBrandenburger Landesregierung forcierte Wildwuchs derWindkraftanlagen rüttelt an den Nerven der Bürger. Sie befürchten aberauch einen Wertverlust ihrer Häuser und Grundstücke, wenn in Kürzeauch noch vom letzten Brandenburger Acker gigantische Windräder ihreSchatten auf Brandenburgs Gärten werfen. Wer vor einigen Wochen dierbb-Fernsehsendung „Klipp & Klar“, die sich dem Thema „Sturm in derMark –Stoppen Bürger Windräder“ widmete, aufmerksam verfolgte,konnte recht schnell feststellen, dass der Kampf der BrandenburgerBürger gegendie Windmühlen ein recht aussichtsloses Unterfangen zusein scheint.
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Das liegt nicht etwa daran, dass die sich organisierendenBürger keine triftigen Gründe für ihre ablehnende Haltung gegenüber derWindenergienutzung in ihrer Nachbarschaft haben, sondern an den sichhartnäckig unter der nicht betroffenen Bevölkerung haltenden Mythenüber die Vorteile der Windenergienutzung in diesem Land. Und so fällt esPolitiker, Umweltaktivisten, Anlagenhersteller und Verpächtern derWindparkstandorte leicht, den Bürgern mit zweifelhaften Argumentennicht nur um eine Menge Geld zu erleichtern, sondern auch noch Applausdafür einzusammeln. Solange man hierzulande glaubt, dass dieFörderung der Windenergie irgendetwas zur Realisierung einessogenannten „energiepolitischen Zieldreiecks aus Versorgungssicherheit,Wirtschaftlichkeit sowie Umwelt-und Klimaverträglichkeit“ beiträgt, ist keinEnde dieser Umverteilungspolitik unter dem Deckmäntelchen der
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