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DIE WOCHENZEITUNG FÜR DIE HEINRICH HEINE UNIVERSITÄT DÜSSELDORF
AUSGABE NR. 309 (3)
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Am Dienstag in der letzten Wo-che fand die Sitzung des Senatsder Heinrich-Heine-UniversitätDüsseldorf statt, dem mit JodieNapp (FS-Liste), Malte Kohns(FS-Liste), Philipp Tacer (JusoHSG) sowie Leonid Shmatenko(LHG) auch vier studentische Ver-treter angehören. Während derrund vierstündigen Verhandlun-gen wurden viele Themen undProbleme angesprochen. Die Er-gebnisse gibt es hier:
Hochschulrat
Zunächst stand der Bericht desHochschulrates auf dem Pro-gramm. Dieser wurde von einerKritik von Seiten des ebenfalls anwesen-den AStA-Vorstandes und derstudentischen Vertreter begleitet.Im Hochschulrat sitzen fünf ex-terne Mitglieder, die nicht im U-nialltag verankert sind, sowie le-diglich drei Interne, von denensich wiederum zwei in Pensionbefinden, also ebenfalls nicht di-rekt an der Uni, bzw. am Ort desGeschehens sind. Allein dieserUmstand ist schon Grund genug zur kritischen Betrachtung. Dochwas den studentischen Vertreternbesonders übel aufstößt – und daswurde auch zum Ausdruck ge-bracht – ist das gänzliche Fehleneiner studentischen Stimme imHochschulrat. Jodie Napp undMalte Kohns stellten die ent-scheidenden Fragen: Ob es nichtsinnvoller sei, die Zusammenset-zung des Hochschulrates anderszu regeln, nämlich dahingehend,dass auch studentischen Vertre-tern eine Stimme gegeben werde.Eine eindeutige Antwort erhieltensie nicht. Die Mitglieder desAStA-Vorstandes trafen sich spä-ter am Rande der Senatssitzung mit Vertretern des Hochschulratesund vereinbarten separate Treffenzwischen AStA-Vorstand undHochschulrat, um über die Prob-leme zu sprechen.
Überfüllte Hörsäle
Ein weiteres, vor Allem logisti-sches Problem stellt die derzeitigeMasse an Erstsemestern dar. Mitüber 3000 zugelassenen Studie-renden sind die Hörsäle verständ-licherweise überfüllt, sodass ein vernünftiges Lernen nicht mehrmöglich ist. Rektor Piper sprachdies auch in seinem Bericht an,betonte aber gleichzeitig, dass esgut sei, dass es jetzt mehr Studie-rende gebe. Der AStA-Vorsitzen-de Andreas Jentsch stimmte demprinzipiell zu, allerdings müsseman, so Jentsch, auch rechtzeitig entsprechende Strukturen schaf-fen. Das heißt, genügend Räumeund Lehrpersonal zur Verfügung stellen. Dies ist jedoch nicht ge-schehen, was Jentsch als „grobfahrlässig“ bezeichnete. Piper ver-teidigte sich mit der Aussage, dassman „das nicht so genau steuern“könne, woraufhin Jentsch erwi-derte, dass es durchaus möglichsei, so etwas „zu steuern“. Es seizwar schwierig, aber machbar.Der Rektor meinte schließlich,dass bei diesem Problem die De-kane gefordert seien: Sie müsstenaufzeigen, wo es die größtenProbleme gebe und wo nachge-
Senatssitzung:Hoffnung auf Besserung?
Bildquelle:http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/42/Old_senate_debate.jpg
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