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222 Applikationen objektorientiert konzipieren
2010
222 Applikationenobjektorientiertkonzipieren
Zusammenfassung1Bernhard Tinner
 
222 Applikationen objektorientiert konzipieren
2010
OO-Grundlagen
Model Driven Architecture
Die
MDA
(Model Driven Architecture) vonOMG (Object Management Group) sieht folgendezusammenhängende Modellierungsebenen vor,welche zur Implementierung führen:
CIM:ComputerunabhängigeProzessmodellierung: Businessmodell inz.B. BPMN
PIM:PlattformunabhängigeModellierung eines Informationssystems:Analysemodell
PSM:Plattformspezifische Modellierung:Designmodell
PSI:PlattformspezifischeImplementation: konkrete Umsetzung ineiner ProgrammierspracheDie Verständigung zwischen Anwender,Manager und Systementwickler wird durch die,von dr realen Welt abgeleiteten Objekt-Begrifflichkeiten vereinfacht. Die
Generalisierung in Klassenhirachien
ermöglichtdie
Wiederverwendbarkeit von einmalerstelltem Programmcode
.
OO Projektvorgehen
Im OO-Projektvorgehen hat sich noch keinStandard etabliert. Es gint aber drei allgemeinanerkannte Prinzipien für die Vorgehensweise:
Iterativ, in überschabaren Inkrementenentwickeln (eine oder mehrer Iterationenpro Modul).
Benutzeranforderungsgetriebenentwickeln.
Architekturzentriert und Modulbasiertentwickeln.
Unified Modelling Language
Mit UML (Unified Modelling Language) ist einedurch OMG normierte Modellierungssprache imOO-Umfeld entstanden. Mit ihr können sowohldie statischen wie auch die dynamischen Aspekteeines IT-Systems in unterschiedlichenDiagrammtypen vollumfänglich modelliertwerden.
Objektorientierte Analyse (OOA)
Artefakte im Analyseprozess
Die Artefakte (Arbeitsresultate,Lieferobjekte) des Analyseprozesses sollen allenBeteiligten Klarheit geben, was bzw. WelchesSystem entwickelt werden soll.
Übersicht der Artefakte desAnalyseprozesses
2Bernhard Tinner
 
222 Applikationen objektorientiert konzipieren
2010
Systembeschreibung
: Sie gibt einenÜberblick über das System und eingemeinsames Projektverständnis.
Modelle
: Sie helfen, die Sachverhalte imDetail zu beschreiben, zu visualisieren und zuprüfen.
Anwendungsfallmodell
: Es stellt dieAnforderungen in einer für die Anwenderverständlichen Form dar.
Statisches Analysemodell
: Es gibt dieStruktur, den inneren Aufbau des Systemswider.
Dynamisches Modell
: Es zeigt die Interaktionzwischen den Elementen des Systems auf.
Analyseprototyp
: Er liefert dem Anwendereine erste Vorstellung der neuen Applikation.
UML (Unified Modeling Language)Grundlagen
Die vorwiegend grafischen, in der UMLverwendeten Sprachen dienen der Erstellungvon Anforderungs- und Entwurfsmodellen ausunterschiedlichen Perspektiven.
Die UML-Spezifikationen bestehen ausergänzenden und zum Teil überlappendenModellen.
Das Klassenmodell steht im ZentrumderSystemstruktur.
Das Anwendungsfalldiagramm (Use CaseDiagramm) dient der Modellierung derAnforderugen an ein System
Je nach Bedarf werden weitere Modelleverwendet, um zusätzliche Ansichten auf dasSystem zu beschreiben.
Die 7 UML-Sichten
SichtInhaltStatischKlassen, Objekte, strukturelleBeziehungenBenutzersichtAnwendungsfälleVerhaltenZustandsautomatenAktivitenAblauf von AktivitenInteraktionenInteraktionen vonausgewählten ObjektenPhysischeSichtPhysische SystemstrukturGliederungAufteilen der Modelle inPakete und Subsysteme
Statisches AnalysemodellCRC-Karten
Class – Responsibility – Collaborator
(Klasse – Verantwortlichkeit – Zusammenarbeit)
Hilfsmittel um im Team Klassen zu definieren
Fragen
Mit welchen Personen arbeitet das zuuntersuchende System zusammen?
Welche Dinge sind im Geschäftsprozessinvolviert oder beschrieben?
Welche Artikel bzw. Leistung werden demKunden geliefert?
Welche Papiere werden erstellt?
Welche Informationen fliessen bei einemAnwendungsfall in das System?3Bernhard Tinner

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