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Die Baden-Württemberg-Partei.
E 10113
Dr. JoachimPfeiffer MdB
Liebe Freunde und Mitglieder der CDU,
in Deutschland engagieren sichheute mehr als 23 MillionenMenschen ehrenamtlich. Sie be-reichern das soziale Miteinan-der und stärken den Zusam-menhalt in unserem Land we-sentlich. Mit dem Bundesfrei-willigendienst (BFD) setzt diePolitik neue Maßstäbe für dieFörderung des bürgerlichen En-gagements. Gerade nach demAussetzen der Wehrpflicht unddem damit einhergehendenEnde des Zivildienstes war dieBefürchtung groß, dass die so-zialen Systeme zusammenbre-chen könnten. Vor allem in Al-ten- und Pflegeheimen galt derZivildienst als große Stütze, diewegzubrechen drohte. Doch derneue Bundesfreiwilligendienstentwickelt sich zum Erfolgsmo-dell und ist für viele Organisa-tionen weit attraktiver als deralte Zivildienst. Dem hohen Ein-arbeitungsaufwand für die ge-ringe Zeitdauer von sechs Mo-naten steht mit dem BFD eineverlängerte Dienstzeit von 24Monaten gegenüber. Positiv istauch, dass er Freiwilligen allerAltersgruppen offen steht undeine Einstiegschance nach derFamilienpause oder Arbeitslo-sigkeit darstellt.Rund 35.000 Bürgerinnen undBürger haben pro Jahr die Mög-lichkeit, in Bereichen wie Sport,Kultur und Bildung bis hin zumZivil- und Katastrophenschutzzu arbeiten. Seit der Einführungim Juli 2011 waren innerhalb vonfünf Monaten bereits 25.000Freiwillige im Einsatz. Auch imRems-Murr-Kreis hat der BFDFahrt aufgenommen: Ende No-vember 2011 waren die 182 aner-kannten BFD-Einsatzstellen mit114 Freiwilligen besetzt. Im Zi-vildienst gab es zuletzt 168anerkannte Stellen mit 563 Plät-zen. Von denen war in den letz-ten Jahren nur noch die Hälftebelegt. Im Verhältnis zum Zivil-dienst liegt die Anzahl der be-setzten BFD-Stellen bei rund 50Prozent. Das ist ein guter Start.Nun gilt es,das restliche Poten-zial auszuschöpfen. Allein imRems-Murr-Kreis sind nochüber 60 Einsatzstellen offen.Gemeinsam mit den Jugendfrei-willigendiensten - „FreiwilligesSoziales Jahr“ (FSJ) und „Freiwil-liges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) -sind mehr als 70.000 Menschenfür unser Land im Einsatz. Die-ser Erfolg ist enorm. Auch dieanfängliche Angst, der BFDkönnte FSJ-Plätze und FÖJ-Plät-ze verdrängen, erwies sich alsunbegründet. Das Gegenteil istder Fall: Der Bund fördert zu-sätzlich über 15.000 neue Stel-len im Jugendfreiwilligendienst.Insgesamt stellt der Bund dafürMittel in Höhe von 350 Millio-nen Eurozur Verfügung.Alleindie Förderung für das FSJunddas FÖJ wurde mit 93Millionenin den letzten zwei Jahren mehrals vervierfacht. Der Bund wirdseiner Verantwortung gerecht -das Ende des Pflichtdienstes istzur Chancedes Freiwilligen-dienstes geworden. Versor-gungsengpässe sind ausgeblie-ben, kein Rettungswagen muss-te in der Garage stehen bleiben,kein Pflegeheim geschlossenwerden - die Aussetzung des Zi-vildienstes ist erfolgreich abge-schlossen. Besonders freue ichmich, dass der BFD auch imRems-Murr-Kreis so positiv vonAlt und Jung angenommen wur-de. Diese Erfolgsgeschichte giltes fortzuführen.Dr. Joachim Pfeiffer MdBKreisvorsitzenderDas offizielle Mitteilungsmagazindes CDU-Kreisverbandes Rems-Murr
Ausgabe 1, Januar 2012
 
>>> Unsere Abgeordneten
Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 2
Liebe FreundinnenundFreunde,
Die Staatsschuldenkrisein Europa istnicht über Nacht entstanden. Sie lässt sichauch nicht von einem Tag auf den anderenbeheben. Ihre Wurzeln sind vielfältig - wo-bei vor allem von der Verwässerung deseuropäischen Stabilitätspakts unter derRegierungsverantwortung von Rot-Grüneine außerordentlich fatale Wirkung aus-ging.Im Mittelpunkt der Bewältigung der Kri-sestehen bilaterale Kredithilfen sowie einRettungsschirm, der in diesem Jahr in ei-nen dauerhaften Stabilitätsmechanismusmünden wird. Mit diesen Hilfen ist es bis-lang gelungen, die Zahlungsfähigkeit derKrisenstaaten sicherzustellen und drohen-deAnsteckungs- und Dominoeffekte zuverhindern. Trotz unverkennbarer Span-nungen auf dem Geldmarkthaben dieseMaßnahmen dazu beigetragen, die Finanz-märktezu stabilisieren. Sie reichen jedochnicht aus, um die Märkte dauerhaft zu be-ruhigen.Der vergangene EU-Gipfel am 8. und 9. De-zember 2011 in Brüsselhateinen entscheiden-den Schritt getan, umdie europäische Inte-gration zu vertiefen.Die Wirtschafts- undWährungsunion wirdum eine Fiskalunion er-weitert. Alle Staatenverpflichten sich, eineSchuldenbremse nachdeutschem Vorbild ein-zuführen. Wer die Vor-gaben des Stabilitäts-pakts im Hinblick auf die Defizitquote ei-nerseits und die Gesamtverschuldungs-quote andererseits nicht einhält, den tref-fen künftig die sanktionsbewehrtenDurchgriffsrechte der europäischen Ebe-ne.Der Automatismus bei der VerhängungvonSanktionen wirdausgeweitet. Mit die-sen Beschlüssen schaffen wir die Basis füreine echteStabilitätskultur in Europa. Esmuss nun alles getan werden, um die Be-schlüsse möglichst schnell umzusetzen.
Das Tor für die Briten bleibt offen
Das Paket von Brüssel trägt die Hand-schrift von Bundeskanzlerin Angela Mer-kel. Sie hat einmal mehr ihre Führungsstär-ke unter Beweis gestellt undist ihrer europapolitischenVerantwortung gerecht ge-worden. Deutschland undFrankreich haben sich erneutals Motor der europäischenIntegration erwiesen. Es istbedauerlich, dass sich Groß-britannienauf dem Gipfel selbst iso-liert hat. Die Beschlüsse kön-nen nicht über eine Änderungder EU-Verträge, sondernmüssen über einen völker-rechtlichen Vertrag umge-setzt werden. Das Tor für dieBriten bleibt jedoch offen.Wir brauchen ihreMitarbeit in der Euro-päischen Union: Nur ein mit einer Stimmesprechendes Europa kann sein ganzes Ge-wicht auf der weltpolitischen Bühne in dieWaagschale legen.Der jahrelange Einsatz der Uni-on hat sich gelohnt: Das vom Deut-schen Bundestag beschlossene Ge-setz zur Stärkung des aktiven Schutzesvon Kindern und Jugendlichen trat wie ge-plant am 1. Januar 2012 in Kraft. Damit ist ein wichtiger Meilen-stein auf dem Weg hin zu einem wirkungsvolleren und umfassen-deren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Vernachlässigungund Misshandlung erreicht. Das Bundeskinderschutzgesetz bringtPrävention und Intervention gleichermaßen voran und stärkt alleAkteure, die sich dafür einsetzen.
Zu den zentralen Eckpunkten des Gesetzes zählen:
*Frühe Hilfen und verlässliche Netzwerke im Kinderschutz: Dasneue Gesetz schafft die Grundlage, um leicht zugänglicheHilfeangebote für Familien einzuführen. Zudem werden allewesentlichen Akteure, wie beispielsweise Jugendämter, Schu-len, Krankenhäuser, Ärzte und Polizei, in ein Kooperationsnetz-werk zusammengeführt.Stärkung des Einsatzes von Familienhebammen: Ab 2012 stelltdas Bundesfamilienministerium vier Jahre lang jährlich 30 Mil-lionen Euro für Familienhebammen zur Verfügung.Ausschluss einschlägig Vorbestrafter von Tätigkeiten in derKinder-und Jugendhilfe: Alle hauptamtlich tätigen Mitarbeiterin der öffentlichen und freien Jugendhilfe müssen ein erwei-tertes Führungszeugnis vorlegen.Informationsweitergabe an das Ju-gendamt: Personen wie Ärzte, die dem so-genannten Berufsgeheimnis unterliegen, erkennen die Gefähr-dung von Kindern oftmals als Erste. Nun gibt es eine klare Re-gelung, die einerseits die Vertrauensbeziehung zwischen Arztund Patient schützt und andererseits die Weitergabe wichtigerInformationen an das Jugendamt ermöglicht.Regelung zum Hausbesuch: Der Hausbesuch soll zur Pflichtwerden, wenn er nach fachlicher Einschätzung erforderlich istund der Schutz des Kindes dadurch nicht gefährdet wird.Verbindliche Standards in der Kinder- und Jugendhilfe: Einekontinuierliche Qualitätsentwicklung ist künftig in allen Berei-chen der Kinder- und Jugendhilfe verpflichtend. Dabei steht dieEntwicklung, Anwendung und Überprüfung von Standards fürdie Sicherung der Rechte von Kindern und ihr Schutz im Mittel-punkt.Bund, Länder und Gemeinden sind hier gemeinsam in der Pflicht.Kinder dürfen nicht Opfer von Vernachlässigung, Missbrauch oderGewalt werden. Das verbesserte Bundeskinderschutzgesetz greifthier ein und kann dieseFälle eindämmen. Unsere Kinder sind dieZukunft unseres Landes - sie zu schützen, ist unsere Aufgabe!<<<
Dr. Joachim Pfeiffer MdB
Kinder und Jugendlicheaktiv schützen
Auf den
PUNKT
gebracht
KREIS
TEIL
Norbert Barthle MdB
2012 muss das Jahr der Stabilität werden
 
>>> Unsere Abgeordneten
KREIS
TEIL
 
Rems-Murr 1/2012 >>> Seite 3
Claus Paal MdL
Liebe Mitglieder und Freunde der CDU,
für das vor uns liegende Jahr 2012wünsche ich Ihnen alles Gute, GottesSegen, Gesundheit und Erfolg. Ich freuemich auf die weitere Zusammenarbeitmit Ihnen.Innerhalb der CDU wünsche ich mirfür das kommende Jahr ZusammenhaltundZuversicht. Wir machen Politik fürdie Menschen dieses Landes und tragendeshalb eine große Verantwortung. Dieserhaben wir uns immer gestellt und auchdurch uns wur-deBaden-Würt-temberg zudemwas esheute ist. DieMenschen wis-sen dies ganzgenau.Dass wir dasRichtige tun se-hen wir auch ander aktuellenUmfrage vonInfratest dimap:41% der Wählerinnen und Wähler würdenfür die CDU stimmen. Die klare Haltungder CDU-Fraktion zu Stuttgart 21 und derdadurch errungene Erfolg bei der Volksab-stimmung sind ein wesentlicher Faktor da-für. Es zeigt, dass die Menschen in unse-rem Land Verlässlichkeit wollen. Und un-sere Politik ist verlässlich.Ich freue mich auf 2012 und habe mir vielvorgenommen.Lassen Sie uns gemeinsam an der Zu-kunft Baden-Württembergs arbeiten!IhrClaus Paal MdL<<<Auf Einladung von Matthias Pröfrock sind am12. Dezember Mitglieder der Jugendgemeinde-räte aus Waiblingen und Fellbach in die Landes-hauptstadt gekommen, um die „große“ Politikzu erleben. Nach einem Mittagessen stand eineDiskussion mit dem Landtagsabgeordneten auf dem Programm. Stuttgart 21, die anstehendeBerufswahl und die Bildungspolitik waren dieHauptthemen. Für den Waiblinger Abgeordne-ten auch ein Blick zurück: 1994 kam die Diskus-sion um Stuttgart 21 erstmalig in Gang - undMatthias Pröfrock war Mitglied im erstenWaiblinger Jugendgemeinderat.Wie schon bei der Volksabstimmung zeigtesich, dass die jungeGeneration großen Zu-kunftsprojekten aufgeschlossen gegenübersteht. Auch ein Totalumbau des Bildungssy-stems, wie Grün-Rot es fordert, wird negativgesehen. Wichtigstes Thema für die Jugendli-chen ist die Möglichkeit, nach ihrem Schulab-schluss einen Ausbildungs- oder Studienplatzzu bekommen.„Das ist eine tolle, junge Generation: Lei-stungsbereit und engagiert“, fasst MatthiasPröfrock zusammen.<<<
Matthias Pröfrock MdL
Mit der Jugend im Gespräch
 Jugendgemeinderäte besuchen Landtagsabgeordneten
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