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WOLF, Birgit, 2004, Politk, Mediennutzung Und Geschlecht

WOLF, Birgit, 2004, Politk, Mediennutzung Und Geschlecht

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Published by Birgit Wolf
Politik und politisches Interesse ebenso wie Öffentlichkeit sind geschichtlich wie gegenwärtig gekennzeichnet von expliziten und latenten Geschlechterschieflagen, sowie einer Abwertung von Frauen qua Geschlecht als politisch uninteressiert. Mit einer geschlechtersensiblen Konzeptualisierung werden bisherige Deutungsmuster und Bedeutungskonstruktionen im Kontext von Geschlecht und Nutzung politischer Medianangebote aufgebrochen um so der Fortschreibung von dichotomisierten Geschlechterkonnotationen in Rezeptionsstudien entgegenzuwirken.
Politik und politisches Interesse ebenso wie Öffentlichkeit sind geschichtlich wie gegenwärtig gekennzeichnet von expliziten und latenten Geschlechterschieflagen, sowie einer Abwertung von Frauen qua Geschlecht als politisch uninteressiert. Mit einer geschlechtersensiblen Konzeptualisierung werden bisherige Deutungsmuster und Bedeutungskonstruktionen im Kontext von Geschlecht und Nutzung politischer Medianangebote aufgebrochen um so der Fortschreibung von dichotomisierten Geschlechterkonnotationen in Rezeptionsstudien entgegenzuwirken.

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Published by: Birgit Wolf on Jul 29, 2012
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11/16/2013

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Politik, Mediennutzung & Geschlecht
Ein Beitrag zur geschlechtersensiblen Erforschungund Bewertung der Rezeption politischer Medienangebote
Diplomarbeit
zur Erlangung des Magistragrades der Philosophiean derFakultät für Human- und Sozialwissenschaftender Universität WienEingereicht vonBirgit WolfWien, Mai 2004
 
  ______________________________________________________________________2
„Alle systemischen und lebensweltlichen Strukturen gründen also ganzwesentlich auf der ideologischen Konstruktion des ’einen’ und des’anderen’ Geschlechts, was im allgemeinen die Zuschreibung einessuperioren bzw. inferioren Status bedeutet.
Normalität heißt demnach Männlichkeit.
Und die
Neutralität der Institutionen 
kaschiert die
männliche Definitions- und Benennungsmacht 
.“ (Brigitta Huhnke 1996,54)Mein Dank gilt allen AkteurInnen in der feministischen undantidiskiminierungsbewegten Forschung und Praxis. Ganz besondersmeiner Betreuerin Ass.-Prof.in Dr.in Johanna Dorer für ihre Unterstützungund die Möglichkeit, sie als Tutorin in genderspezifischen Lehr-veranstaltungen zu begleiten. OR Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Duchkowitschfür seine Offenheit und seine Ermutigungen hinsichtlich meiner kritischenHaltung. Auch Univ.-Prof.in Sieglinde Rosenberger und Univ.-Prof.in BirgitSauer, deren Lehre und persönliches Engagement wesentlich zu meinerMotivation und dem Gewinnen neuer Perspektiven beigetragen haben. Einganz liebes Danke gebührt Andrea Höltl und Rudolf Brandhofer für ihregroßartige Unterstützung und all jenen Menschen, die mich durch ihrpositives Feedback in meiner Arbeit bestärkt haben.
 
  ______________________________________________________________________3
Inhaltsverzeichnis
Vorwort.....................................................................................................5
 
1.
 
Einleitung..............................................................................................6
 
1.1.
 
Problemstellung....................................................................................7
 
1.2.
 
Forschungsstand politischer Mediennutzung........................................8
 
1.3.
 
Thesen und Forschungsfragen...........................................................10
 
1.4.
 
Aufbau der Arbeit ...............................................................................12
 
2.
 
Begriffe und Ansätze: Die Kategorie Geschlecht als Prämissepolitischer Mediennutzung................................................................14
 
2.1.
 
Ansätze der feministischen Forschung...............................................14
 
2.1.1.
 
Gleichheits- und Differenzansatz....................................................15
 
2.1.2.
 
Sex-Gender-System/Dekonstruktivismus/ Poststrukurialismus.......16
 
2.1.3.
 
Feministische Linguistik..................................................................18
 
2.2.
 
Medienrezeption im Blickpunkt der Cultural Studies...........................19
 
2.3.
 
Öffentlichkeit Begriff und Ideologie..................................................22
 
2.3.1.
 
Die ideologische Trennung von öffentlich und privat.......................23
 
2.3.2.
 
Die unsichtbaren Frauenöffentlichkeiten.........................................25
 
2.4.
 
Zum Kontext von Geschlecht und Politik............................................27
 
2.4.1.
 
Genderregime ................................................................................28
 
2.4.2.
 
Maskulinismus................................................................................28
 
2.4.3.
 
Politikbegriff und Politikverständnis ................................................29
 
2.4.3.1.
 
Traditioneller Politikbegriff.......................................................29
 
2.4.3.2.
 
Weites Politikverständnis........................................................30
 
2.4.4.
 
Politikrezeption als Indikation politischer Partizipation....................31
 
2.5.
 
Zusammenfassung Kapitel 2..............................................................32
 
3.
 
Die Trias Medien-Politikrezeption-Geschlecht: Unschärfen in derMainstream-Forschung......................................................................34
 
3.1.
 
Theoretische Grundlagen: Geschlechtslose Objektivität?...................34
 
3.1.1.
 
Politik und Medien..........................................................................35
 
3.1.2.
 
Politische Kommunikation und Öffentlichkeit..................................36
 
3.1.2.2.
 
Zugangskriterien zur Öffentlichkeit..........................................38
 
3.1.3.
 
Mediennutzung und Rezeption.......................................................39
 
3.1.3.1.
 
Der Bürger als Rezipient.........................................................39
 
3.1.3.2.
 
Das Publikum .........................................................................41
 
3.2.
 
Empirische Befunde: Auf der Suche nach der Rezipientin..................43
 
3.2.1.
 
Mediennutzung und politisches Interesse.......................................43
 
3.2.1.2.
 
Geschlechterdifferenz durch Selbsteinschätzung?..................47
 
3.2.2.
 
MedienNutzerTypologie (Oehmichen/Ridder 2003)........................49
 
3.2.2.1.
 
Nutzungstypen........................................................................50
 
3.2.2.2.
 
Typologiekonstruktion.............................................................52
 
3.2.3.
 
Nutzungsstudie zum Kommunikationsalltag....................................54
 
3.2.3.1.
 
Soziodemographische Betrachtung........................................54
 
3.2.3.2.
 
Strukturelle Betrachtungen......................................................55
 
3.3.
 
Zusammenfassung Kapitel 3..............................................................57
 
4.
 
Politik und Geschlechterverhältnisse..............................................60
 
4.1.
 
Misogynie im Gang durch die politischen Ideen..................................60
 
4.1.1.
 
Polarisierung der Geschlechter in der Antike..................................61 

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