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Ideen in Rot & Blau - die latente Ursymbolik in unserem Unterbewusstsein

Ideen in Rot & Blau - die latente Ursymbolik in unserem Unterbewusstsein

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Published by jwr47
Dass die Farben und Klängen eine latente Symbolik enthalten haben einige dichtende Maler sowie malende Dichter geahnt und verkündigt. Auch Jung hat sein Werk Liber Novus („Das Rote Buch“) mit den Urfarben und Urklängen bestückt. Sie alle verwenden Ursymbole, die bereits Jahrhunderte oder gar Millennia zuvor entstanden sind. Die Ursprünge liegen im Nebel und es ist nicht einmal klar ob am Anfang der Urklang oder die Urfarbe gestanden haben will.

In der Bibel sind die Urklänge im Tetragrammaton IAΩ und die Urfarben in den göttlichen Vorschriften der Tempelvorschriften festgelegt. Sie waren jedoch keine rein jüdische, sondern eher universell verfügbare und allgemein anerkannte Ursymbole, die man auch Archetypen nennen könnte: die im kollektiven Unbewussten angesiedelten Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster.

Carl Gustav Jung leitete das Vorkommen von Archetypen beispielsweise aus Astrologie, Alchemie, vergleichender Religionswissenschaft, Träumen, Märchen, Sagen und Mythen ab. Joscelyn Godwin dokumentiert die Assoziationen zwischen Planeten und Klängen. Aus den verschiedenen Quellen bildet sich einen Hintergrund, der auf eine Bipolarität und Synthese-Idee deutet. Es lässt sich aus dem Zusammenspiel eine Gesamtsynthese ableiten.


Dass die Farben und Klängen eine latente Symbolik enthalten haben einige dichtende Maler sowie malende Dichter geahnt und verkündigt. Auch Jung hat sein Werk Liber Novus („Das Rote Buch“) mit den Urfarben und Urklängen bestückt. Sie alle verwenden Ursymbole, die bereits Jahrhunderte oder gar Millennia zuvor entstanden sind. Die Ursprünge liegen im Nebel und es ist nicht einmal klar ob am Anfang der Urklang oder die Urfarbe gestanden haben will.

In der Bibel sind die Urklänge im Tetragrammaton IAΩ und die Urfarben in den göttlichen Vorschriften der Tempelvorschriften festgelegt. Sie waren jedoch keine rein jüdische, sondern eher universell verfügbare und allgemein anerkannte Ursymbole, die man auch Archetypen nennen könnte: die im kollektiven Unbewussten angesiedelten Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster.

Carl Gustav Jung leitete das Vorkommen von Archetypen beispielsweise aus Astrologie, Alchemie, vergleichender Religionswissenschaft, Träumen, Märchen, Sagen und Mythen ab. Joscelyn Godwin dokumentiert die Assoziationen zwischen Planeten und Klängen. Aus den verschiedenen Quellen bildet sich einen Hintergrund, der auf eine Bipolarität und Synthese-Idee deutet. Es lässt sich aus dem Zusammenspiel eine Gesamtsynthese ableiten.


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Ideen in Rot & Blau
 
 Abb. 1: Nibelungenlied Manuskript C, Folio 1r, ca. 1220-1250 (gemeinfrei)
 
Inhaltsverzeichnis
Von den Ur-Ideen..................................................................................................................................3Ideen.....................................................................................................................................................3Bestandteile der Ideen......................................................................................................................31886: Voyelles (Rimbaud)....................................................................................................................4Voyelles............................................................................................................................................5Vokale..............................................................................................................................................51893: Coppée...................................................................................................................................51906: Ihr Blumen blau und rot (von Johann Meyer)............................................................................6Ihr Blumen blau und rot...................................................................................................................61928: Sprache (Hermann Hesse)..........................................................................................................7Sprache.............................................................................................................................................81930: Liber Novus (von C.G. Jung).....................................................................................................9Kalligraphische Einführung...........................................................................................................10“Der Weg des Kommenden”.....................................................................................................10Mann und Frau ..............................................................................................................................11Männlich und Weiblich..................................................................................................................13264 I Liber Secundus 9/12........................................................................................................13Die persönliche Pronomina der ersten Person Singular (Ego-Pronomina)...............................14Das Assyrische Ego-Pronomen ...........................................................................................14Symbolismus zur Mandela.............................................................................................................15Individuelle Charaktere der Mandela........................................................................................16Dialoge zwischen Sie and Ich........................................................................................................17Der Opfermord..........................................................................................................................17Amor triumphat..............................................................................................................................18Philemon........................................................................................................................................19Der Eisvogel..............................................................................................................................19Abraxas als ein Hermaphrodit.......................................................................................................20Das kosmische Ei...........................................................................................................................21Eine Welt in Rot und Blau.............................................................................................................221945: Fehleranalyse (nach Wittgenstein) ..........................................................................................23Fehler in der Vermittlung des Bibeltextes......................................................................................23Andere Übersetzungsprobleme......................................................................................................25Eine Schöpfung oder Trennung.....................................................................................................25Der göttliche Name „El“ in Genesis 33,20....................................................................................26Divina commedia - Paradiso, Canto XXVI...............................................................................261954: Rot = männlich, Blau = weiblich..............................................................................................27
 
Von den Ur-Ideen
Dass die Farben und Klängen eine latente Symbolik enthalten haben einige dichtende Maler sowiemalende Dichter geahnt und verkündigt. Auch Jung hat sein Werk Liber Novus („Das Rote Buch“)mit den Urfarben und Urklängen bestückt. Sie alle verwenden Ursymbole, die bereits Jahrhunderteoder gar Millennia zuvor entstanden sind. Die Ursprünge liegen im Nebel und es ist nicht einmalklar ob am Anfang der Urklang oder die Urfarbe gestanden haben will.In der Bibel sind die Urklänge im Tetragrammaton IAΩ und die Urfarben in den göttlichenVorschriften der Tempelvorschriften
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festgelegt. Sie waren jedoch keine rein jüdische, sondern eher universell verfügbare und allgemein anerkannte Ursymbole, die man auch Archetypen nennenkönnte: die imkollektiven Unbewusstenangesiedelten Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster.Carl Gustav Jung leitete das Vorkommen von Archetypen beispielsweise aus Astrologie, Alchemie, vergleichender Religionswissenschaft,Träumen, Märchen, Sagen und Mythen ab. Joscelyn Godwin
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dokumentiert die Assoziationen zwischen Planeten und Klängen. Aus den verschiedenenQuellen bildet sich einen Hintergrund, der auf eine Bipolarität und Synthese-Idee deutet. Es lässtsich aus dem Zusammenspiel eine Gesamtsynthese ableiten.
Ideen
Das Urbild eines guten Kunstwerks ist nicht eine wirkliche, lebende Gestalt, obwohl sie der Anlaßdazu sein kann. Das Urbild ist nicht Fleisch und Blut, es ist geistig. Es ist ein Bild, das in der Seeledes Künstlers seine Heimat hat. . . .„Urbilder“ sind Bilder, die nirgends vorhanden sind als im schöpferischen Geist, die aber in der Materie verwirklicht und sichtbar gemacht werden können. Lang ehe eine Kunstgestalt sichtbar wird und Wirklichkeit gewinnt, ist sie schon vorhanden, als Bild in der Seele des Künstlers! DiesesBild nun, dies »Urbild« ist aufs Haar genau das, was die alten Philosophen eine »Idee« nennen
3
.
 Bestandteile der Ideen
Was soll man nun als die Bausteine einer Ideensammlung betrachten?Es sind alle Elemente, die sich Kunst nennen lassen.Kunst ist: hinter jedem Ding Gott zeigen
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.Es sollten wenige Elementarteile sein – wie die Atome, Protonen, Elektronen – die sich hinter  jedem Ding als
elementar 
zeigen und womit Gott das Weltgebäude in hierarchischer Weisezusammengesetzt hat:
Die primäre Urfarben gehören dazu, die Regenbogenfarben, die Kreisform und der Bogenselbst.
Die Wörter und auch ihre Klänge, aufgeteilt noch in göttlichen Vokalen und eher 
beiläufig 
die weltlichen „Mitklängen“.Eine chronologische Übersicht der auf Rot und Blau basierenden Ideensammlung wurde inThe Hermetic Codex II - Bipolar Monotheism und inDer Hermetische Codexzusammengefasst. Die nachfolgende Erweiterungen sind ebenfalls chronologisch angeordnet, aber (in der Rohform) zuumfangreich zur vollständigen Aufnahme in diese Übersichten.
1in zum Beispiel Exodus 25-42Joscelyn_Godwin_-_Mystery_of_the_Seven_Vowels__1991_ 3Aus „Narziß und Goldmund“, 1927-19294Aus »Klingsors letzter Sommer«, 1919

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