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CDU intern September 2012

CDU intern September 2012

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Die Mitgliederzeitschrift der CDU Rems-Murr
Die Mitgliederzeitschrift der CDU Rems-Murr

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Published by: CDU Kreisverband Rems-Murr on Sep 07, 2012
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09/07/2012

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>>intern
Die Baden-Württemberg-Partei.
E 10113
Dr. Joachim Pfeiffer MdB
Liebe Freunde und Mitglieder der CDU,
stetiges Wirtschaftswachstum, boomender Arbeitsmarkt undsprudelnde Steuereinnahmen beweisen: wir haben unsere Haus-aufgaben gemacht. Ein Blick auf unsere europäischen Nachbarnmacht dies besonders deutlich. Italiens Wirtschaft schrumpft wei-ter (-0,7% BIP), dicht gefolgt von Spanien (-0,4% BIP) und auch dieWirtschaft Frankreichs stagniert schon im dritten Quartal.Deutschland trotzt der Krise und bleibt auch bei Gegenwind dieWachstumslokomotive Europas.Damit unser Land auch in Zukunft auf Kurs bleibt, müssen wir wei-terhin in die eingeschlagene Richtung steuern. Angefangen beiderStabilisierung der Euro-Zone über die Sicherung der Energie-und Rohstoffversorgung bis hin zur Bewältigung des demografi-schen Wandels, die Herausforderungen von Deutschland undEuropa sind vielfältig.Doch Olympia hat es uns gelehrt: Siegen kann nur, wer sein Zielfest im Auge behält und das bisher Erreichte als Antrieb nutzt, umbesser zu werden als zuvor. Daher möchte ich die Gesagt-Getan-Bilanz fortführen und gleichzeitig darauf hinweisen, wo wir nochgemeinsam anpacken müssen. Ich lade Sie ein, gemeinsam mit mirAufgaben und Ziele der nächsten Jahre für unser Land zu definie-ren. Die Bürger aus dem Wahlkreis Waiblingen haben bei mir ober-ste Priorität und ich setze mich auch in Zukunft tatkräftig für ihreBedürfnisse und ihr Wohl ein.
Gesagt
Getan: Wo CDU drauf steht,ist Verlässlichkeit drin
Mit der CDU die Herausforderungender kommenden Jahre anpacken.
1.Gesag
 
t: Vor
 
fahr
 
t für Arbeit und Wachstum
Getan:Gerechte Steuern, stabile Wirtschaft, solide Staatshaus-halte und boomender Arbeitsmarkt: Anteil der Langzeitarbeits-losen ist von 37% im Januar 2000 auf 32% im Juni 2011 gesun-ken.
Anpacken:Wachstum und Wohlstand sichern; Fachkräfteman-gel aktiv begegnen - inländisches Potenzial ausschöpfen durchBeschäftigungssicherung, Qualifizierung und bessere Verein-barkeit von Familie und Beruf; Kür: qualifizierte Zuwanderung.2.Gesag
 
t: Gesundheitssys
 
tem und Altersvorsorge sichern
Getan:Durch die Maßnahmen des „BürgerentlastungsgesetzesKrankenversicherung“ 16,6 Mio. Bürger um rd. 10 Mrd. Euro jährlich entlastet.
Anpacken:Demografiewandel entgegen wirken - dabei gilt: „Je-des Alter zählt“. Die Demografiestrategie der Bundesregierungnimmt Gesundheit, Qualifizierung und eine altersgerechte Ge-staltung der Arbeitswelt in den Blick.3.Gesag
 
t: Arbeit muss sich lohnen
Getan:35 Steuervereinfachungen und Modernisierungen be-schlossen, von denen Bürger und Unternehmen profitieren: Ar-beitnehmerpauschbetrag bereits für 2011 von 920 auf 1.000Euro erhöht - entlastet Arbeitnehmer jährlich um 330 Mio. Euro.
Anpacken:Versteckten Steuererhöhungen den Riegel vorschie-ben. Die Bundesregierung wird alle zwei Jahre die Wirkung derMaßnahmen gegen die kalte Progression prüfen und ggf. nach-steuern. Damit landen rd. 6 Mrd. Euro pro Jahr wieder im Geld-beutel der Bürger.4.Gesagt: Für solide Staats
 
finanzen & Schuldenabbau
Getan:Neue haushaltspolitische Überwachung in Europa be-schlossen: Der Fiskalvertrag und neue Haushaltsregelungen imStabilitäts- und Wachstumspakt sorgen dafür, dass die Staats-verschuldung in den Mitgliedstaaten abgebaut und strukturel-le Defizite künftig vermieden werden.
Anpacken:Europa wieder wettbewerbsfähig machen mit einergemeinsamen Wachstumsstrategie und dem Euro-Plus-Pakt.Solide Haushalte, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit müs-sen wieder die Regel werden.5.Gesagt: Klare Regeln für Finanzmärk
 
te
Getan:Finanzaufsicht und Kontrolle verbessert. Risikopufferfür Banken vergrößert - mit „Basel III“ sind die Banken zur Ei-genkapitalbildung verpflichtet; europäisches Finanzaufsichts-system gestärkt, um Risiken frühzeitig zu erkennen.
Anpacken:Weitere Maßnahmen auf internationaler Ebenedurchsetzen und die sogenannten systemrelevanten Banken soumbauen, dass Steuerzahler nicht mehr für Verluste aufkom-
Das offizielle Mitteilungsmagazindes CDU-Kreisverbandes Rems-Murr
Ausgabe 9, September 2012
Fortsetzung auf Seite 2 >
 
>>> Aus dem Kreisverband / Abgeordnete
KREIS
TEIL
 
Rems-Murr 9/2012 >>> Seite 2
men. Dazu müssen diese eine Kernkapitalquote von 9% errei-chen. Auch die Schattenbanken sollen künftig überwacht wer-den.6.Gesag
 
t: Für sichere, saubere und bezahlbare Energie
Getan:Unternehmen und Bürgern beim Energiesparen unter-stützen z.B. mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm; Fri-sten verkürzt und Stromanbieter-Wechsel erleichtert.
Anpacken:Beschleunigter Ausbau der Netze und Speicher -Umbau der Energieversorgung kann nur gelingen, wenn jederseinen Beitrag leistet: die Länder müssen ihre Kleinstaatereiaufgeben und an einem Strang ziehen; die Bürger müssen sichengagieren, statt blockieren. Für alle gilt: Der Königsweg heißtEnergieeffizienz.7.Gesag
 
t: Kinderlärm ist Zukunf 
 
tsmusik
Getan:Familien unter die Arme gegriffen mit jährlicher Famili-enförderung von rd. 170 Mrd. Euro und zahlreichen Maßnah-men wie Kindergeld, Elterngeld, Ehegattensplitting, Ausbil-dungsfreibeträge und vieles mehr.
Anpacken:Geld allein macht keine Kinder - Familien im Sinnedes christlichen Menschenbildes als wichtige Tragsäule unsererGesellschaft fördern z.B. durch zeitgemäße Familienförderung,bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Ausbau vonKinderbertreuungsplätzen.8.Getan: Bildung ist Zukun
 
t
Getan:Bildung zahlt sich aus - Bildungsprämie ermöglichte147.361 Bürgern Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen im Jahr2011. Pro Monat wurden durchschnittlich 8.540 Gutscheine àmax. 500 Euro ausgeben.
Anpacken:Klima der Bildungsbegeisterung schaffen - Spracheist der Schlüssel zur Integration in unsere Gesellschaft. AlleKinder und Jugendlichen müssen gute Startchancen für ihrenBildungsweg und die bestmögliche Förderung erhalten.9.Gesagt
 
: Mobilität is
 
t Trumpf 
Getan:Als Ergänzung zum Schaufenster Elektromobilität in derRegion ein Förderprogramm für Nachhaltige Mobilität be-schlossen in Höhe von insgesamt 7,5 Mio. Euro (eine MillionEuro fließt 2012 und 6,5 Mio. Euro in den nächsten Jahren).
Anpacken:Führenden Produktions- und Forschungsstandort inder Region etablieren durch: Verknüpfung verschiedener Ver-kehrsmittel und Dienstleistungen, Verbesserung von Informa-tionen über die Verkehrslage, Bündelung von Wirtschaftsver-kehren und Verlagerung auf Schiene oder Neckar.10.Gesagt: Unsere Region an die Spitze bringen
Getan:Das Ländle bestens vernetzt mit der Breitbandinitiativeder Bundesregierung: 82,8% der Haushalte im Wahlkreis sindmit einer schnellen Internetverbindung ausgestattet.
Anpacken:Digitale Spaltung Deutschlands verhindern undStandortbedingungen des ländlichen Raums weiter verbessernz.B. durch Verstetigung des Breitband-Förderprogramms undErhöhung der Versorgungsauflagen zur vorrangigen Erschlie-ßung des ländlichen Raums.Packen wir es an, damit unsere Region auch weiterhin an der Spit-ze bleibt.Gestalten Sie mein Wahlprogramm aktiv mit und schreiben Siemir, was für Sie wichtig ist unter:w
 
ww.joachim-pfeif 
 
fer.info/bilanz2012Dr. Joachim Pfeiffer MdBKreisvorsitzenderDie Politik hatdie Weichen richtiggestellt. Das Motto fördern und fordernhat Millionen von Menschen in den Ar-beitsmarkt gebracht. Die Zahlen belegen:Es hat keine Verdrängung sozialversiche-rungspflichtiger Arbeitsplätze zugunstengeringfügig Beschäftigter gegeben. Vor al-lem der sogenannte Niedriglohnsektor hatsich als Chance und Sprungbrett für Ge-ringqualifizierte und Arbeitslose erwiesen.Wer diesen Sektor ausschließlich kritisiert,sieht eindeutig nur eine Seite der Medail-le. Denn eine Beschäftigung mit geringemEinkommen ist für viele die Chance zum(Wieder-) Einstieg in die Berufstätigkeit.Auf diese Weise nimmt der deutsche Ar-beitsmarkt die Erwerbspersonen auf, dieansonsten keine Aussichten auf Beschäfti-gung hätten. So können Menschen denSprung nach oben schaffen und sind nichtvöllig abhängig von staatlicher Unterstüt-zung. Innerhalb eines Jahres schaffen lautStudie des Instituts der deutschen Wirt-schaft Köln über 24 Prozent den Übergangin eine besser bezahlte Tätigkeit. Auch dieZahl der armutsgefährdeten Personensinkt von 60 Prozent bei den Arbeitslosenauf nur noch 16 Prozent bei Beschäftigtenim Niedriglohnsektor. Hinzukommt, dassArbeit den Menschen auch Sinn und Per-spektive geben kann und somit psycholo-gische Vorteile mit sich bringt.Im Aufschwung sind viele neue flexibleStellen entstanden, die wenig oder nichtqualifizierte Arbeitslose (wieder) in Arbeitbrachten. So lässt sich auch die Behaup-tung nicht halten, dass Niedriglöhne dieArbeitsstellen von Normalverdienern ge-fährden. Eine Studie des Instituts der deut-schen Wirtschaft Köln bestätigt, dass viele Jobs zusätzlich geschaffen wurden und dieAnzahl der Bevölkerung insgesamt stieg:Während der Anteil der Niedriglöhner von1997 bis 2009von 17 auf 22 Pro-zent wuchs, hat sich gleichzeitig der Anteilder Normalverdiener um 3 Prozentpunkteerhöht - von 45 auf 48 Prozent. Ebensoliegt die Wahrscheinlichkeit, dass Normal-verdiener in den Niedriglohnsektor wech-seln, bei nur 4,8 Prozent.Vielen Arbeitslosen oder Geringqualifi-zierten gelingt es somit, den Niedriglohn-sektor als Sprungbrett für einen berufli-chen Aufstieg zu nutzen, weil sie sich anQualifizierungsmaßnahmen für neue Auf-gabenfelder beteiligen können. Das zeigt,auch im Niedriglohnsektor gilt es, stetsbeide Seiten der Medaille zu betrachten.Denn nur ein flexibler und dynamischerArbeitsmarkt kann das Wirtschaftswachs-tum auch künftig maßgeblich beeinflussenund Deutschland in unsicheren Zeitenwettbewerbsfähig halten. Daran gilt esfestzuhalten. <<<
 
Auf den
PUNKT
gebracht
Dr. Joachim Pfeiffer MdB:
Geringqualifiziertebrauchen Brückein den Arbeitsmarkt
 
>>> Abgeordnete
Rems-Murr 9/2012 >>> Seite 3
Norbert Barthle MdB
Lasst unsdie Krise nutzen!
Liebe Freundinnenund Freunde,
es gibt ein Sprichwort, nachdem in jederKrise auch immer eine Chance liege. Mankönnte sich also fragen, ob das auch für diegegenwärtige Finanzkrise gilt.Eine wichtige Erkenntnis können wir in jedem Fall aus den letzten Krisenjahren inEuropa ziehen: So geht’s nicht weiter!Doch wie können, wie müssen nun die wei-teren notwendigen Schritte aussehen?Werfen wir zunächst einen Blick in die jüngere europäische Vergangenheit. Mansagt zwar, dass sich Geschichte nicht wie-derholt; aber man kann durchaus feststel-len, dass sie in Zyklen verläuft - und even-tuell stehen wir am Beginn eines solchenneuen Zyklus. Bisher hat es alle 30 Jahre ei-nen neuen Schub in der IntegrationEuropas gegeben. Den Beginn markiertendie 1950er-Jahre mit der Gründung derKohle- und Stahlgemeinschaft (EGKS) undder Europäischen Wirtschaftsgemein-schaft (EWG) durch die Römischen Verträ-ge. Die Wirtschaft sollte der Motor der In-tegration sein. Eine Generation, also 30 Jahre später war die Zeit wiederum reif füreinen neuen Fortschritt, diesmal auf zwi-schenstaatlicher Ebene: Angefangen mitdem Schengener Abkommen (1985) überdie Einheitliche Europäische Akte (1986)bis zum friedlichen Ende des Kalten Krie-ges und damit der europäischen Teilung(1989) und dem Beschluss zur Gründungeiner Europäischen Union durch den Ver-trag von Maastricht 1992.Beide Integrationssprünge entstandenaus Krisen. Europa schien handlungsunfä-hig, unbeweglich, selbstbezogen und vordem Scheitern; besonders in den 80er Jah-ren wurde die „Eurosklerose“ beklagt, dieSelbstlähmung des „alten Europas“. Dochbeide Male gelang es Europa, sich gestärktaus der Krise herauszuarbeiten; angetrie-ben vom Motor der deutsch-französischenFreundschaft und Zusammenarbeit.Die Situation heute mit Schuldenkrise,Wirtschaftskrise und scheinbar politischerSelbstblockade ist vergleichbar. Das euro-päische Projekt ist wie ein Fahrrad: Hält esan, fällt es um. Deswegen ist jetzt ein be-herzter Tritt in die Pedale notwendig, umder dritten „Erneuerung Europas“ den nö-tigen Schwung zu geben. Das bedeutetdann logischerweise auch: Nach der wirt-schaftlichen Integration der 1950er-Jahre,nach der zwischenstaatlichen Integrationder 1980er-Jahre ist es in den 2010er-Jah-ren so weit, eine föderalistische Integrati-onsetappe zu wagen und insbesondere dieFinanz- und Wirtschaftspolitik noch engerzu verzahnen.Trotz allen Kassandrarufen und Unter-gangsszenarien ist dazu aktuell die besteGelegenheit. Die Euro-Krise zeigt schließ-lich: Das Problem ist nicht die Währung.Der Euro macht nur die wirtschafts- und fi-nanzpolitischen Defizite in den überschul-deten Ländern der Gemeinschaft scho-nungslos deutlich. Früher konnte die Wäh-rung als politisches Instrument der Regie-rungen eingesetzt werden, um - mit demMittel der Abwertung - die eigene nichtwettbewerbsfähige Politik zu übertün-chen. Das ist jetzt nicht mehr möglich,Währungs- und Wechselkursfragen sindnicht mehr national zu bestimmen.Wenn Finanz- und Währungsfragen fak-tisch schon längst nicht mehr national ent-schieden werden, dann stellt sich die Fra-ge, ob dieser Bereich nicht konsequenter-weise zu einer europäischen Sache ge-macht werden muss. Denn einer der Grün-de für unsere aktuellen Probleme ist derMangel an verbindlicher politischerDurchsetzung der gemeinsamen Regeln.Zu Beginn der Euro-Einführung war es zueinfach, die Stabilitätsregeln zu ignorierenoder zu brechen, Rot-Grün hat dies in ihrerRegierungszeit deutlich gemacht.Doch inzwischen sind wir weiter: Jetztsind nicht nur die anscheinend obligatori-schen 30 Jahre seit den letzten großen In-tegrationssprüngen vergangen, es setztsich auch bei der Mehrheit der Europäereine Erkenntnis durch: Zu einer gemeinsa-men Währung bedarf es nicht nur einerunabhängigen Zentralbank und Verträgenauf dem Papier, sondern auch einer unab-hängigen überstaatlichen politischen In-stanz, welche die Regeln durchsetzt.Deutschland als wirtschaftlich stärkstesEuro-Land und Hauptbürge verlangt mitRecht, dass es Solidarität nur im Gegenzugzu Solidität gibt, also gegen nachprüfbaresEinhalten der Auflagen. Doch das sollte sotransparent und demokratisch wie mög-lich stattfinden. Ein spannender Weg liegtvor uns!<<<
KREIS
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