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Charakter des römischen Staats nicht unwichtige Resultate;
Als ich daran dachte das erste Mal die Verpflichtung
Bewegung im Verknüpfen der Einzelvorstellungen zu aus-
Bezeichnungen der Eiuzelvorstellungen und in der Art und
Wechselwirkung durch die Casus bezeichnet und nicht in dem
Theorie zufolge nicht im Ganzen oder Einzelnen minder be-
Ungebildeten gesprochen zu werden. Es war nicht schwer
Bewusstsein über die Begriffe und nach abstrakter Betrach-
Einzelnen durch ihre Stellung als Gemeineigenthum Aller
Mannigfaltigkeit unbegreiflich finden. Daher wandte sich
Analogie eines Sinnlichen ausgedrückt wird. Es ist dieser
Prätension einer gewissen grammatischen Metaphysik. Gewiss
Diese aber nimmt die Sprache und ihre Mannigfaltigkeit als
Nicht einmal von der alten unfruchtbaren Verffleichung der
Volks so hervorgetreten und in gesonderter Gestalt festge-
Bezeichnungen auf verschiedene Regionen der Vorstellungen
Satze in verschiedener Weise durch grammatische Mittel an-
Einzelnen und von aussenher am unzugänglichsten; auf eine
Nebenvorstellung) und das Verhältniss und die Stellung der
Totalvorstellung oder einer relativ abgeschlossenen Verbin-
Bezeichmuigstriebes sich auf die mannigfachste Weise kreuzten
Veränderte und Abgeschliffene ganz in die ursprünglichen
Einflüsse der Geschlechtsvorstellung in den Sprachen im Gan-
Arten der lebenden Gegenstände treten dem Menschen mit
12 UEllEK DAS C4ESCIILKCHT IN DEN SPRACHEN
Benennung diese Auffassung sich geltend machte. Versuche
In überaus vielen Fällen haftete die Nebeuvorstellunff des
Geschlechts verdunkelt an dem schon verallgemeinerten Ab-
Masse heraus und das Uebrige bildete also insofern ein Neu-
Leblosen unter die Geschlechtseintheilung hineingebracht
Feminin schon durch das Merkmal dieses getrennt war und
UEBER DAS GESCHLECH'I' IN DEN SPRACHEN. 15
(oder eine mit der Geschlechtseiutheilung analoge gramma-
Nebenvorstellung wird durch den Namen des Gegenstandes
16 lIEnEIJ DAS GESCIILECFIT IN DEN SPRACHEN
Substautiva selbst hätten ursprünglich in ihrer Gestalt und
Geschlechtsvorstellung und zum Theil die damit zusammen-
UEBER DAS GESCHI.ECIIT IN DEN SPRACHEN. 19
Erwägungen wie der hier vorliegenden dürfen wir ebenso-
Umsetzen in unsere Formen zu zerstören tritt hindernd in den
Humboldt nur an das pronominale Geschlecht gedacht hat;
Flexion sich erstreckenden Einfluss des Geschlechts gedacht
(durch ein getrenntes er — sie) durchgedrungen sein; der
Neutralen (Leblosen) auf diese Weise einen Ausdruck nicht
Gegenstände und Vorstellungen anders grujjpirt ujid daher
Ich weiss nichts besseres zur Erläuterung beizubringen als
Pronomens. Bei dieser Trennung wiederholte sich das Spiel
Lebenden und des darin ursprünglich mit der speciellen Ge-
Person entstand Schwanken zwischen Masculin und Feminin
Sprachen in dem Neutrum der Adjektive wenigstens der Pro-
Feminin getrennt. In unserer Sprachfamilie dagegen durch-
30 lEHER DAS OESCTILEriTT IN DEN SPUACTTEX
Alle andern Feminine (im Griechischen und im Latein nach
(welches ja gar kein positiver Charakter war) findet man
Femininen dritter Deklination und die Adjektive zweier En-
Nominativs und des Accusativs Masculin und Neutrum gleich
Vollständigste durch Endung gesondert ist. Dasselbe gilt im
Kelativform og — r'] — o auch für dieses behalten ist. Den
Sanskritnominativ stellt Bopp nach den altern Grammatikern
Klasse des Lebenden erscheint ursprünglich am Substantiv
Vorstellung Einfluss üben und hat ihn geübt. Die Semiten
Geschlechtstreunung. Nur erhält die Mehrzahlendung in den-
Hier liegt also eine grosse Analogie mit dem sogenannten
Leblosen oder irgend eine ähnliche in den Pronomen oder
Vorstellung das Lebende (das eben hierdurch hervortretende
Grammatik setzt den Accusativ unter den casus ohliqui als
Dieser Gegensatz ist aber ganz anderer Art als bei den übri-
Die Sache wird einleuchtend durch einen Blick auf die Funk-
Objekt Subjekt und Nominativ wird. Die übrigen Casus da-
Verhältnisse im Räume (entweder für wirkliche sinnliche Ver-
( Anastrophe) der griechischen undlateinischen Dichtersprache ')
In einigen barbarischen Sprachen ist diese ganze Casusbildung
Zusammenhangs und Zusammenhörens zweier Vorstellungen in den
Gemeinschaftlichkeit im Nominativ und Accusativ zeigt (den
I wie sclion oben bemerkt) in der ersten und zweiten grie-
Nominativ geworden ist. Dasselbe ist bekanntlich im Italiä-
Verfasser kurz vor seinem Tod die Hauptsumme seiner ganzen
Sprachbetrachtung zusammenfasste. Dieses Werk ist in man-
Werke wie in den älteren Arbeiten Humboldt's (z. B. in der
Schriften der Berl. Akad. a. d. J. 1820) ein gewisser Mangel
Einzelvorstellungen zu Anschauungen von Existenzen
Mitglied mit dem Geschlecht als gesellschaftlichem Ver-
Erfahruiig zmiick liegenden Akt der K5prachl)ildung
Vorstellungen (das Subjekt und das Prädikat) gesondert und
Kategorien des Wesens des Gedankens und solchen Verglei-
Laut hervor als unmittelbare Reaktion und als Bestreben die
Aufmerksamkeit anderer auf das Phänomen hinzulenken und
Mit der sinnlichen Fülle und Kraft hat nun diese ganze Be-
Abschleifungen der ursprünglichen Wortlaute verdunkelt wor-
Sprachen ganze Laute oder Lautreihen wegfallen oder (wie
Von einer andern Seite zeigen sich sogar in den Dialekten
Vorstellung entweder in Folge einer Modifikation in ihr selbst
Mittel dieser Art die nähere Bestimmung und Sanction giebt
Die Reduplikation ist eine solche Form; aber nur durch ein
Setzen ist die durch den Eindruck hervorgerufene Silben-
Instanz auf einer (unbewussten) Sanktion der Sprechenden
Vielheit und der Veränderlichkeit der Sprachen; auf ihr be-
Freiheit ganz verdunkelt und verborgen haben. Diese Macht
Weise ihres Werdens und Entstehens folgt. Die Bestätigung
Sprachverwandtschaften aufs Klarste nicht nur im Allgemeinen
Lautcharakter tritt dann auch hervor bei der Ent-
Hervorbringens künstlerischenWohllauts in der Sprache
Folgen eines ursprünglichen mehr oder minder glücklichen
Sicherheit und Anschaulichkeit die Vorstellungen auf diesem
Laut wird erst der Sprache wegen artikulirt. Der Grundtheil
Organe ganz unmöglich ist. Diese Modifikationen aber
Formen in der Lautbildung und der Anwendung der Sprach-
Verfolgen wir in den ältesten Sprachen unseres Geschlechts
Zeicheustoflfe. Im Chinesischen besteht jedes VVurzelwort aus
Worte der wesentlichen Auffassung nach wird doch jeden-
Der Lautcharakter tritt also schon im ersten Stadium
Charakter unter den Gesichtspunkt der sinnlichen Schönheit
Vorzüge und Mängel gehindert und sehr häufig durch unklare
Modulation günstigen Verein kürzerer und längerer Lautganzen
(Wörter) besitzt; aber bei der Unsicherheit unserer Vorstel-
Gegenstand (Person oder Ding) oder Thätigkeit (Zu-
Name einer Thätigkeit ward also als ein sein Subjekt
Thätigkeit angeschaut ward. Ein verbindendes Glied
Vorstellung der Existenz fand. Indem das Substantiv
Thätigkeit (nach ihrem substantivischen Charakter)
Vorstellung nichtsdestoweniger prädikativ (als Ver-
Gedankenlosigkeit mit nicht geringer Prätension aufträte und
Realisation der iuwohnendeu Sprachidee glaubte man einen
Auffassung mit der Nebenvorstellung einer gewissen Zahl zu
Begriff der Wortklasse. An sich war die Verbalwurzel (z. B
Verständniss begegneten. Während so die Verbalwurzeln die
Verbal- oder Adjektivwurzel gebildete Namen eines Gegen-
Sprache fing also ganz oder fast ganz ohne ausgeprägte Sub-
Jedes Zeichen würde selbst eines neuen Zeichens seiner Ver-
Sprachgeschlecht und anderswo sich damit verbunden oder
Sprache; das Schwierige war diese natürliche Auffassung zu
Entwickelte steht in genauester Verbindung mit der richtigen
Wenn der Name einer Eigenschaftsvorstellung (z.B. gross,
Grösse) allein ohne Verbum einem Substantiv beigegeben
Eine bisweilen beschwerliche Amphibolie trug dazu bei ein
Von dieser überall hervortretenden Thätigkeit des freien Setzens
Vorstellungsinhalts und der Fortpflanzung und Verzweigung
Diskussion oder kurze Andeutung und Abweisung entgegen-
Punkt für die eine oder andere Seite der Wissenschaft ein-
Philologen nahe lag (in den klassischen Sprachen oder in den
Hervortreten in mehreren wirklich von einander unabhängigen
Bedeutung. Je entfernter übrigens Sprachgestalten uns in
Vorstellungen neben dem Subjekt und dem Prädikat
Glieder der prädicirten Thätigkeit oder Existenz oder
Bewusstsein als besondere Vorstellung hervortreten
Beschaffenheit mancher anspruchsvoll auftretenden Defini-
Sprachgeschlecht hervortretenden grammatischen Kategorien
108 1>IK OKAMMATISCHEN BEZEICIINL'NOLN
Schauens der benannten Vorstellungen unter einer besonderen
Das Pferd lief) unter derselben Form anschaue. Wenn Hum-
Wortes ist und dass ein ursprüngliches Wort für das Ver-
Sprachgeschlechte zu Stande gebrachten besondern Bau und der
Lehre vom Artikel (indem die Vorstellung von einem Manne
Eigenthümlichkeiten gewisser Sprachen im Gebrauche der
Mehrzahl oder Einzahl der Substantive zu machen (wie über
Substantiv anschliesst. Unsere eigene Sprache (die deutsche
Ausdrucksweise ausschliessen oder beschränken; er bewirkt
Medium und Passiv in den gemeinschaftlichen Zeiten im Grie-
(nur in entgegengesetzter Richtung nach der Seite des Han-
Vorstellung mit dem bestimmten Subjekte verbunden hervor-
Bezeichnuno;. Ebensowenig sfiebt es verschiedene Formen der
Geschlechtsvorstellung sich mit einem andern Unterschied
Präsens und im Imperfekt für die zweite Person der Einzahl
Gegensatz zu ileii neimordischeu) ira Attribut die ältere Form
Sprache hervortretenden Bedürfniss und einem naiven Eifer
Gewohnheit im Griechischen und Lateinischen die selbststän-
Vorstellungen als einander bestimmend zu verbinden und die
Prädikat verbunden gesehen; es giebt da kein anderes Ver-
Heu hat das Pferd gefressen und die übrigen Sachen haben
Wortstamm selbst mit gewissen euphonischen Modifikationen')
(— wie und woher es gegriffen wurde , darüber wird im näch-
Fällen konnte nun die ausgesprochene Handlung von solcher
Verschiedenheiten im Umfange der Subsumtion. Das Verhält-
Was der Sprechende als in der Wirklichkeit angeschaut
Wiewohl also die gegenwärtige Zeit der gegebene Punkt
Zeichen unterschieden werden; im Semitischen erscheint eine
Entfernung sonstiger Biegung); wir sprechen daher nur von
Geschlecht durch die Wortstellung und durch besondere Par-
Das Gemeinschaftliche von Wunsch und Befehl ist die
184 DIE (tUAMMATliSCHKN IIKZEICHNUNGEN
Conjunktion war indessen soAvohl der Eintheilung nach als
Gliedern bestimmte Uuwirklichkeit beigelegt; dieser Unter-
Aussage über eine Rede oder Meinung; der hier hinzugefügte
(sogar mit Rücksicht auf das Bedürfniss des Verstehens) hier
Theilung des allgemeinen Modus der Denkbarkeit (— wie ich
Anwendung des in dieser Rücksicht bezeichnungslosen Infini-
Form auch in einem andern Sprachgeschlecht nachzuweisen)
Wo und soweit der Lautcharakter der Sprache, die
Sylben nicht uubiegsam und scharf begränzt fest-
Zeichens (Zeichenworts) mit Modifikation nach dem
Aenderung der Aussprache ein ursprünglicher Zusatz
Sprachen unseres eigenen Geschlechts vorgegangeneu Revo-
Bezeichnung durch Wortstellung. Wie natürlich es uns
Beziehuugsobjekt dem Objekt der Thätigkeit vorangestellt
Wo das sehr beschränkte Mittel der Wortstellung nicht
Was hierüber wesentlich zu sagen ist, ist in der vorhergehen-
Perfektzeicheu iu imserem Geschlecht (die Wiederholung des
NebenVorstellungen oder in einer gewissen Verbindung konnte
Unsicherheit über die Anwendung des Wortes auf das Vor-
Umfange sich durch blosse Modifikation des Lautganzen der
Büchern geschrieben hat) in einem oder zwei deutschen
(unbewussten) Absicht stimmte; das grammatische Verhältuiss
Verbum'). Dass die ürdmmg des Anschlusses (die Stellung
Ein solcher Lautcharakter hat sich im ostasiatischen Sprach-
Wirkung musste sicli besonders bei der Aussprache des gram-
Form des untergeordneten Wortes (consouantischen oder voka-
Betonung und Aussprache kenntlich sind. Dann ist aber
Begeisterung über das neulich hervorgezogene Sanskrit und die
Völker aufstellte im Gei^ensatz zu einem mehr „mechanischen''
Benutzern der Sprache' fremden abstrakten Vorstellungen der
Namen und den Schein des „Mechanismus''; man will das
Rede durch Silbenverbiudungen und Wörter sehr verschie-
Sprache von Bedeutung wird; sie wirkt aber eben in dieser
Verhältnissgruppen gleichzeitig ein Suchen und Ver-
Verschiedenheit des ursprünglichen Laut- und Wort-
Theil unter begleitenden regelmässigen Lautmodifika-
Menschen auf der ersten Stufe der Sprache ausgeführte Arbeit
Vorstellung von einer Bildungskraft nach der Vorstellung
Einzelnen bleibt gewiss insofern immer viel Geheimnissvolles
Ganze mit irgend welcher Art abstrakten logischen Bewusst-
Bezeichneten und des Unbezeichneten als zwei Glieder. (Mau
Sanskrit mehr Casus als das Latein und das Latein wieder mehr
Sanskrit als im Latein hat die Einzahl einen Casus mehr als
Latein keinen besondern Nominativ in der starken Deklina-
Latein neben der dem ersten griechischen Aorist entsprechen-
Schilderung (voraussagende Erzählung) künftiger Begeben-
Bezeichnung aufdringen musste; es war aber nicht absolut
Charakter der Handlung aufgefasst und früher bezeichnet
Futurum ebenso häufig (durch Hülfe des t conversivi) als er-
Aorist stehen bleibt oder die übrigen griechischen Tempus-
Satzverbindung (durch -) bedingt. Wenn nun jemand zwar
Deutsche (und Däne) kann die zwei griechischen Formen iav
Zahl der Substantive. Neben der allgemeinen Vorstellung
Von den bekannteren Sprachen unseres Geschlechts haben
Einfachheit des Contextes und der Anknüpfung an das sinn-
Subjektsvorstellung beim Prädikat gekennzeichnet (oder viel-
Perfectbedeutung'). Die beiden griechischen Aoristen haben
(um eine kurze Benennung zu brauchen) nicht bei dem unter
Casus in den zwei Zahlen und ein anderes Zeichen für das-
Motiv trat unter diesem Zusammentrefifeu mit andern Motiven
Ein naheliegendes Beispiel bietet hier die Passivbildung im
Combination mit anderen Bildungen reihenweise entwickeln
Schwestefsprache eine durch die verschiedenen Zeiten im Activ
Zahl und Person in einer Verbalform) zu unzertrennbarer
Läuterung bedürftig sind. Die begleitende Lautmodifika-
Gefühl und Gewohnheit zuwege gebrachten äusseren Regel-
Formen ihre grosse Bedeutung; aber das Wissenschaftliche
Gesetze in aller ihrer Biegsamkeit und des Zusammenwirkens
Griechischen dasselbe Suffix sich nur in fragmentarischer
202 PIK OKAIMMATISCIIKN lUCZKICHNUNGEN
Vergessen das für den Zweck Wesentliche und Nothwendige
Was iu secundären Bildungen, wo man bequemeren Stoß' mit
Sanskrit) wesentlich von derselben ersten Anschauung aus-
Vorurtheil von der Beschaifenheit der alten Sprache Ver-
Antheils an der Mittheilung durch die Sprache) mit einer
Gestalt zur Kenntniss der Nachwelt aufbewahrt werden könnte
Sprache ; sie ward von Gebildeten und Ungebildeten ohne alle
Grade (oft sehr uusieher uiul ilas Wesentliche verfehleiul) das-
Bezeichnungen nach abstrakter Erkenntniss und Bewusstsein
Wörter mit etymologischen Angaben verzeichnet hat; keine
Einsicht in das Verfahren der Sprachbildung diese Unter-
Auch in der Bearbeitung der zwei sogenannten klassi-
Dil-: CRAMMATISCHKN BEZEICIINLNlUiN. 217
Schriften die Aufmerksamkeit auf diese Erklärungsweise hin-
Auffassung der allgemeinen Gesetze und Bedingungen der
Beachtung oder doch unvollständigen Darstellung des rheto-
Wendung zu geben. Einen Gegensatz zu dem hier bezeich-
Weise mit derselben allgemeinen Gesetzmässigkeit und Mög-
Missverständuiss aus jeder Freiheit oder Nachlässigkeit einer
Volks lebende Geschlecht später sich trennte und nach
Schicksalen der auf verschiedenen Standpunkten der
Gestalt des ursprünglich Gemeinschaftlichen sich än-
Aufnahme fremder Bestandtheile am wenigsten zu-
Moment des Sprechens hervortretende Seite der Sprache
Mittheilung mittelst der Litteratur bedeutend schwächer
Mittheilung in Rede und Schrift ungeeignet war. Der
Artikulation und Eintheilung der Vorstellungen und An-
Folge von Gemeinschaft der Spracharbeit in ursprünglichem
Begegnungen in sonst getrennten Sprachen gleichsam sprung-
Sprachen sind unter Trennung und Wanderung durch beson-
Cultur die höchste Entwickelung erreicht hat; die Geschichte
Vergleichende Grammatik [und dann Schleich er's Compendium der
Bildung und Entleihen supplirt hätten; namentlich ist das
Reinheit des Volks oder die mehr oder weniger zahlreiche
Einzelne dieser Sprachgeschichte uns hier nicht interessirt
Zusammenhang des Griechischen und Lateinischen im Gegen-
Anschauung hervorgetretenen Formen der Auffassung eingeord-
230 DIE GKAMMATISCIIKN 15EZEICIINUNGEN
Alle Formbildung der fertigen Sprache beschränkt sich (wäh-
Mehrzahl aufgenommen ist; wo der Unterschied der Zahlen
Individuen einen grösseren Einfluss. Diese Bewegung in der
Umfassen eines der Analogie nach naheliegenden Falles (—man
Wichtigkeit für das stilistische Vermögen der Sprache. Als
Beispiel in der Anwendung des Conjunktivs in gewissen Neben-
In dem ziemlich häufigen griechischen Gebrauch von niGtsvo-
(däuisciien) Muttersprache streng die der angeführten entspre-
Verben und überwiegend auf das Participium (6 initsrQKfi-
Passivbedeutung (wodurch STritgsTiofiaL nicht bloss „wird über-
Livius zweimal gebrauchten Ausdruck veranschaulicht werden
Was aber einmal leicht war, kann auf einem späteren Stand-
Neugriechischen aus dem Altgriechischen ein in gewissen
Störungen des Lebens der Völker durchgeführte und daher
Volkssj>rache einen grossen Spielraum und Geltung hätten. Er
Gestalt hervorgebracht und stand still; erst nach der Auf-
Präposition mit ihrem specieilen Casus {unns de nobis)
Sprachrevolution mit der ziemlich früh begonnenen Schwächung
Während der Verbreitung des Lateins über die Provinzen er-
Reichs die volksthüniliche Unterlage der Sprache unsicher
Anfang an roh angeeignet und wenig correkt gebraucht ward
Behandlung der Sprache von Seiteji der Eroberer und Herrscher
Ueberbleibseln der in den respektiven Ländern vor dem Latein
Einflüsse nach andern ausgehen. Die Hauptmomente dieser
252 mK GRAMMATISCHEN 15KZK1C11NUNGEN
Deklination allgemeine Merkmale der Mehrzahl der Nenn-
Verbindung des Infinitivs mit einigen Präpositionen als wich-
Uebertragung der meisten seiner Anwendungen auf das aus
Gestalt ein ganz anderes aus quam entstandenes zusammen
Norden die Geschichte uns von keiner massenhaften Ein-
Passivbildung der Uebergangszeit. Im Englischen ist bei dem
Fürs erste wird man von der Erlernung der weggefalleneu
Fällen die ebenfalls mit dem Geschlecht zusammenhängenden
Auffassung beitragenden Anwendungen auch einige solche
Zeit hervorgebrachten Modifikationen umfassenden Gestalt vor-
Simplification und die Abschleifung nicht den geringsten wirk-
Dasselbe Verhältniss zeigt sich eben so oft beim Uebersetzen
Vergleichungeii soll die Tüchtigkeit uiul Brauchbarkeit der
Volke jünger ist als der wesentliche Abschluss des
Abbild der besondern logischen Disposition und Tüch-
Indem die Betrachtung des Wesens der orrammatischen
Thätigkeit des Volks und im Vergleich mit andern Sprachen
Repräsentant sowohl des Hauptsatzes als der näheren Bestim-
Culturzustandes auch eine allgemeine Vorstellung von Sprach-
Logik zeugen; gewöhnlich beruft man sich aber auf die istrenge
Casus statt durch Präpositionen (die aber zugleich niit den
Vergessen der Schattenseiten und Mängel deklamatorisch aus-
Vorstellungen in ihrer eigenthümlichen Begränzuug an be-
Gegensatze zu den einfacheren neueren Formen und in ihrem
Erzeugniss zu recoustruiren und neuen Bedürfnissen anzu-
Drucke der vereinten amtlichen und Reichstags Thätigkeit eine
Früher behandelte ich in zusammenhängender Darstellung
Sprache und ihre Existenzform und die Entstehung und Ent-
Wenn jemand in diesem ganzen Programm Gelehrsamkeit
An sich war es die Vorstellung von der Stadt wie von der
Wenden wir uns nun nach unsern Sprachen (der deutschen
Eigennamen oder Appellativen der Städte und Länder mit
Zusammenhang zwischen Vorstellung und Bezeichnung be-
298 SI'KACHWISSKNSCIIAKILM'IIK HEMKKKUNGKN
300 SPRACHWISSENSCITAFTLIC'TTE IJEMERKUJfGEN
Es giebt aber nur diese vier. Die Regel hier paa zu sagen
Südthor giebt es nicht —); auch die vierte durchschneidet
Westbrücke) u. s. w. heissen und ursprünglich jede aus einer
Geschlechtsleben erwachteWesen in seiner ganzen Unbestimmt-
302 SI'UACIIWISSENSCTIAFTLICIIK BEMERKUNGEN
Rede bildenden Vorstellungen sich alle zu Verbindungen für
SPRACHWISSENSCIIAFTLICIII-: BEMERKUNGEN, 303
Verständniss der daran geknüpften Wörter bildete. Die Auf-
Franzose eine ganz andere {par). Li Deutschland leidet und
Sinnlichen unter das Sinnliche nach einem so freien und zu-
Gegensatz selbst in der gemeinschaftlichen Richtung auf die
SOG SPUACIIWISSENSCIIAITLICIIH BEMERKUNGEN
Dasselbe zeigt sich in der Verbindung derselben Präposition
Genetiv auf) lässt sich nichts ähnliches aus dem Deutschen
Sprachrevolution angehört. Die zwei im Latein so bestimmt
Seins herabsetzen liess (man vergleiche nur: come sta? sto
Französischen durch die in ihm selbst und den übrigen Theilen
Wie aber die Italiäner und Franzosen dem ctiscrc und rtre
Seite eine Erhebung in eine höhere Sphäre der Vorstellungen
Bestandtheile hat und sie im einzelneu bezeichnet {etre debout^
Verbindung des Inhaltes; aber durch jedes Sprachgeschlecht
Grundvorstellungen und dadurch eine bis auf einen gewissen
Verschiedenheit der Benutzung dieser Grundlage ausserhalb
Anwendung ist. Bei diesem Verbum ist es nun den Spaniern
Schiff; es est ä Vancre; das Bild hat dem abstrakten Wort
Platz gemacht. (Der Grieche hat ein eigenes denominatives
Thätigkeit bezeichnenden assü'ger und sederc ist was ganz
316 Sl'RACIIWISSENSCIIAFTIJCTIK BEMERKUNGEN
Wörter vermittelte Auffassung dieser Vorstellungen nach ihrer
(eben wie haben den Besitz der ausgeführten Handlung be-
Norwegern bezeichnet es zugleich das Erlaubte (han fär
Bewusstsein und logischer Consequenz diese Eigenthümlichkeit
Geiste selbst eine solche bestimmte und begränzte Zweiheit
Irrthum. Es kann der Philosoph auch von den zwei Namen
Grundbegriffe bei ausgezeichneten Männern ich anführe. Mit
Der mit Recht sehr angesehene Sprachforscher Max
Müller sagt in der zweiten . Reihe seiner Ledures on the
Identität oder an Identität gränzende Aehnlichkeit des Lauts und
Verwandtschaft dieser Wörter (— eben wie die Verschieden-
Hofes (cour) geworden ist; er wird sich in beiden Fällen auf
Aehnliehkeit sowohl des Lauts als der Bedeutung berufen
M. Müller hat sich entweder, indem er etwas recht Pikantes
Wenn sich auf zwei Stellen der Erde zwei in Laut und
(anfangs freilich nur auf dem nächstliegenden Gebiete) wieder
Trennung in der Entwickelung^). Diese Verwandtschaft der
Existenzweise der Sprache geschöpfte Erkenntuiss ihres Ur-
Sprachgeschlechter in ihren divergirenden und nach verschie-
Menschen Namen reihenweise an die einzelnen Dinge ver-
Laut brachten und im Verein mit andern Menschen solche Ver-
Arbeit wurde natürlich ohne irgendwelches Bewusstsein eines
Ursprung der Wörter nicht anders als durch die Annahme
M. Müller) und der Laut bleibt. Es muss hiuzugefügt wer-
Es wird in der neuesten Zeit von Etymologen und Sprach-
Quelle zurückzuführen; das ist es nun gar nicht (worüber
Continuität der Bewegung von der Grundvorstellung in ihrer
Münchhausens Manier zurückführen lässt. Natürlich begegnen sich
340 .Sl'UACmVISSENSCHAFrLlCIIE BEMERKUNGEN
Verhältnissbezeichnungen (Präpositionen und einige Conjunk-
Worts bis zur Unkenntlichkeit verunstaltenden Abschwächung
Sprachen auf diesem Gebiete (der Partikeln) entweder von
Specialphilologen oder von vergleichenden Forschern ange-
Sprachbewusstsein des Volks und der Gebildeten eine neue
Grundlage und eine grössere Wahrheit durch Kenntniss
Streit zu gerathen. Es kann diese überspannte Auffassung
Während ich die etymolo-
Disjunktion die mindeste Dunkelheit habe (ausser für den
Die gelehrte etymologische Kenntniss darf nicht das lebendige
Stelle des Zeugnisses des Gebrauchs. Es ist aber ebenso
Herbeiziehen der entfernter verwandten Sprachen entstehen
Kenntniss der zwei klassischen Sprachen und das darauf be-
350 .SPIUCIIWISSENSCHAFTI.ICIIE BEMERKUNGEN. •
Reinheit oder den Einfluss fremder Einmischung auf den
Mode einige in einer wilden und abenteuerlichen Jagd fort-
Vorstellungen von der Wichtigkeit der Sache im Vergleich
Wer einen einigermassen bestimmten Eindruck des deut-
Untersuchung des Terrains von der Möglichkeit des Durch-
Eigenthümlichkeit bestimmt angegeben ist.) Ein Beispiel aus
Cap. 7 heisst es in der Erzählung von Herkules und Cacus:
Beurtheilung von Lesarten nicht unwichtig. Verschiedene
König sandte ihn um als oberster Anführer den Zug zu leiten"
Ganz dasselbe Bedürfniss der Hervorhebung des Subjekts
Subjekts mit ab (causa ah ipso dida) geschah dem Sinne
Freunde den Lictor zurückgestossen hatte); es hängt aber
Ablativconstruktion fügt er einen solchen das logische Sub-
Von der Hinziifügung eines Nominativs bei dem Abla-
Negation verschieden und bezeichnet nicht direkt die
Weise —)^), und zweitens dieser eine Ablativ des Gerun-
L. Torquati . . . fdius zeigt, dass iis fundamentis adolesc
Annahme von Gesetzen und Volksbeschlüssen gerichtet war;
(damit nicht Widerstreit der Gesetze entstehe). Insofern
Verantwortlichkeit für die Beachtung der formellen Vorschrif-
Gesetzwidrigkeit habe auch (rechtlich) auf der materiellen
Aufgabe angewiesen ward. Aber nichts ist einer grösseren
Stellung eine Ausnahme. Wir wollen die einschlagenden
Ganz ebenso zeigt sich das wahre Verhältniss in der
Darstellung der Gesetzwidrigkeit (tov Ttagotvoiiov) unternimmt
Supplement angedeutet hatte (— weil sonst der anscheinend
Ttagävo^ov (.32—48). Nach der Ausführung dieser zwei
Aphepsion gesprochen (— Demosthenes war avvrjyoQog des
TtaQaysyQa^^Bvcov vo^cov oder auch nur xcSv vö^av eingedenk
Bearbeitung der Stimmung und der Gefühle zur Aufgabe
Formfehlers zu einer Anklage benutzen und dann sich an
Handhabung derselben vermengt. Die Klageform konnte
392 GRANIUS LICINIANÜS
Pergamentblättern in Quart bestehende und Theile einer sy-
GRANIUS LICINIANÜS. 303
Schriftcolumnen wird auf mehreren Seiten der Name Liciniani
Inhalte nach ganz unzweifelhaft das zweiterste ist*). (Auch
Geschichte der römischen Republik. (Da man zu Codices
394 GRANIUS LICINIANUS
Pertzeus Abdruck) enthält auf der zweiten Seite (— auf der
Verfasser dieser Bruchstücke diese Schilderung bis auf den
GRANIUS LICINIANUS. 395
J. 162 passend; die Blätter 5 und 6 (»S. 9—12) gehören zum
Verfasser eines sehr ausführlichen Werkes über römische Ge-
396 GRANirS LICINIANUS
Dann ist die Aufstellung dieses Granius Flaccus aus der Zeit
GRANIUS LICINIANUS. 397
398 GUANIUS LICINIANUS
Geschichten folgende: a) von einer scheintodten und wieder
GRANIUS LICINIANUS. 399
400 GRANIUS LICINIANUS
80. Buches ausfüllte, die Ereignisse des Jahres 87 von der
Vertreibung Cinna's aus Rom bis auf die Besiegung der Opti-
Marius nicht ein Wort gesagt wird und im übrigen nur
GRANIÜS LICINIANUS. 401
Phüippis d'äabuntur. Dann wird neben diesen nebelhaften
Volaterrä an Sulla durch nachlässiges Excerpiren den maria-
Wahrzeichen sogleich ihre Bestätiguug durch das Schicksal
Proconsuls Q. Caepio und des Consuls Cn. Manlius (Mani-
402 GRANIUS LICINIANUS
Rande hinzugefügte Notiz ist dann bei der ersten Abschrei-
Chor zusammengestellt wird (et iv iv.üv(p toj %ÖQCi (ilöccv-
Simonides will daher nicht das Unmögliche suchen und for-
Zweifel geäussert noch die geringste Schwierigkeit angedeutet
Aut spumantis apri cursum clamore prementem
Diese Schilderung ist ungereimt und konnte dem Vergil nicht
Achates konnten nicht an der schnell vorbeifahrenden Jägerin
Umherstreifen {errare) verbunden. Wo der wirkliche vom Dich-
Jagdbeschäftigung an die Andeutung der Jagdkleidung (suc-
(— noch ist es unbestimmt, welcher Gestalt diese Gefährtin
Köcher tragend und einen gefleckten Luchs oder einen schäu-
Dcos lacesso nee potentem amicmn
(Dulce satis hmnot\ depulsis arhutus hoedis) sich versucht
Wenn es irgend einen Theil der griechischen Alterthums-
Abschnitt. Anderseits aber hat diese Blüthe der griechischen
Mimen Sophrons) und späterer noch mehr untergeordneter
Tragödien in Athen aufführen und siegte da im Jahre 367
Athen vorfanden. Anderseits beschränkt sich die Theilnahme
Philosophen gleichzeitig mit dem Hervortreten und der Ent-
Sättigung an der häufig wiederholten Bearbeitung derselben
Was wir von den athenäischenTheaterverhältnissen und den
Ptolemäern und etwas später in Pergamos bei den Attalern
Astydamas den älteren (der nach dem Zeugnisse des Diodoros
Dichter der neuen und mittleren Komödie und denjenigen für
Gestalt an einer gewissen Conventionellen Form der Com-
Erwägung wollen wir zuerst vornehmlich die Tragödie ins
Aeusserungeii und Notizen zu Grunde liegende Voraussetzung;
Verzeichnissen der Aufführungen und fanden es dort; selten
Theater bestimmt war". Allein Aristoteles spricht nur von
193) braucht in einer ganz entsprechenden Entwickelnng des
60 Stücken; Euripides siegte nur fünfmal; also arbeitete Asty-
Byzantios unter OaariUg) mit seinen 50 Stücken an 15 Wett-
Athen geschlossen wurde); hier musste jeder Dichter sein
Werk vorführen; nur was hier angenommen und gestempelt
INIonate. (Von dem dritten bis auf einen gewissen Grad für
Akademie aus 1816—1817: „Vom Unterschiede der attischen
Griechen nach den Spielenden durch den Ausdruck xcclvoI
Bestimmteste und Unzweideutigste mit dem grossen Dionysos-
54: ev ra ^eäxQcp ^lovvcsiotg roig ^iydkoig rgayaöolg xca-
Vögel (von den verlorenen die Babylouier nach Acharn. 503
Fest zu nennen? Dass Sophokles das erste mal an diesem
Schwieriger lässt sich die Nachricht in der Biographie den
Isokrates unter (Ps.) Plutarchs Biographien der zehn Redner
Msrccnovrtvog d' tjv ro yevog aal evixa dlg sTtl Jrjvaicov
Wettkampfes an den Dionysicn und an den Lenäen auch in
Fall war) '). Drei solche Tetralogien gehörten zum Feste
Dies geht aus den vollständigen Didaskalien zu den Sieben
Euripides als die concurrirenden Dichter genannt und zugleich
Uebergehen des Namens des Satyrdramas) in den Schol. zu
Verhältniss zwischen der so sehr geringen Zahl der Siege
7 von der Aerope des Karkios oder dem Hektor des Asty-
Foröien dieser vorläufigen Prüfung und Annahme oder Zu-
TfQstci 'iXaßsv in der Biographie des Sophokles) und noch
Euripides mehr als fünf Siege aufzuweisen gehabt; aber er
Unsicherheit und Unklarheit plötzlich durch eine verschrobene
(Schneider hat den etwas schnurrigen Ausdruck: „Wer den
Jahrhundert) j'ahrlich an den grossen Dionysien 9 neue Tra-
Zweifel schon in der Zeit der Alexandriner vergessen und
Eindrucks stärkte gegenseitig die Erinnerung. Hieran knüpfte
Euripides scherzend jeden Zuschauer mit seinem Buche sitzen
Phoenisserinnen und noch mehr in der Elektra bezeugen
Stücken für das jährliche Fest zu decken. Ein Paar von
Ausstattung gleichwohl in einer feier- und vergnügungs-
Werke aus der grossen Vorzeit nur gelesen oder an dem
Werke haben wir wieder nur unvollständige oder unklare
Lykurg unter den sogenannten plutarcheischen Biographien
Sophokles und Euripides ein als authentisch anzusehendes
(— in den Schollen z. ß. zum Euripides wird ja nicht so
Besprechung mit Rücksicht auf den jährlichen Produktions-
Bueckh (Staatshaush. d. Ath. I S. o39 der zweiten Ausgabe),
Stücke und überhaupt der Umfang der Bühnenvorstellungen
Sieg also durch TCQärog bezeichnet'). Dann fängt die nächste
Diodoros als zweiter und dritter Dichter mit den Namen der
Zahl der Komiker.) Aber diese das erste Mal 1777 heraus-
Täuschung aus einer späteren Periode des i^lterthums gegen-
Archonten und aufgeführten Werken auf einen Dichter be-
Gegensatzes zum vorhei'gehenden xco^icpöüc nicht als der Name
Kratinos und vier anderen Dichtern im index poetarum et
Komiker Satyrdramen gesehrieben; es war dies eine eigene
Wenn aus fünf concurrirendeu Dichtern drei (die Mehrzahlj
Fruchtbarkeit der Produktion lange und stark über den Punkt
Komödien aufgeführt wurden (s. über Maclion in Alexandrien
Euripides bei Archelaos) ohne Zweifel durch das vierte Jahr-
(370 und die folgenden Jahre) sah die Troades des Euripides
Theilen so mit der Heimath und mit der Zeit der Dichter
478 DIE R<»MlSCnEN OFFICIERE
Staat im Ganzen als auf einer Grundlage von timokratischen
(auf Besitz- und Vermögensverhältnisse gegründeten) und
Tornister getragen hatten. Schon ein römischer Dichter des
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 479
480 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
Armeeverhältnissen her angewöhnten Vorstellungen von einer
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 481
482 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
Dauerhaftigkeit wie in Rom. Wie aber schon durch das
Vermögen überwiegen musste und keineswegs nur dem Frei-
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 483
Kramhandel standen; (Handel im Grossen entwickelte sich
Abstimmung in der nach dieser Eintheilung abgehaltenen
Dienstalter hinaus waren und nur in seltenen Nothfällen unter
484 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
Einzelnen bewilligte Unterstützung zur Anschaffung und zum
Unterhalt des Pferdes {aes cquestre zur Anschauung des cquus
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 485
Fragen zusammenhängt. Da indessen der Staat hier einen
486 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 487
Begränzung und eine besondere Rechtsstellung erlangte. (Li-
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DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 489
Bürgerschaft in Klassen nach dem Vermögen ein höherer
Census als die hauptsächliche Bedingung der Aufnahme in
Volkstribuns L. Roscius Otho im J. 67 v. Chr. hierüber an-
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 491
Kontrole; diese Fragen sind aber hier ohne Belang. Auf
Patronat ihres früheren Herrn und in der römischen Volks-
492 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 493
Zusammenhalt und durch Reichthümer hauptsächlich den Zu-
494 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
Vermögensminimums für die Senatoren späteren Ursprungs
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 495
Senator oder Senatorssohn kein Seeschiff über eine gewisse
Republik kein einziger Bericht von einer neuen Einführung
Grundlage uralt und schon während der Königszeit oder der
496 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
Schwierigkeit seiner Gattin ihre Mitgift ausgezahlt werden
498 DIE KOMISCHEN OFFICIERE
Von dieser Uebersicht der allgemeinen Voraussetzung wen-
Tagen SuUa's und Cäsar's bestand die Legion aus ungefähr
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 499
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 501
504 DIE RÖMISCHEN OFKICIERE
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 505
Polybs 10 auf jede der drei verschieden bewaffneten Alters-
506 . DIE K()MISCIIEN OFFICIERE
Cohorte (bundesgenossische Soldaten) auf eine besondere Ex-
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 507
508 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
Ritter vornehmer als die Centurionen und gehörten zu einer
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 509
510 DIE RÖMISCHEN OFKICIEUE
Aussicht und Laufbahn. Und diese Trennung beruht nicht
Vorbereitung durch Studium und einer darauf folgenden Ein-
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 511
Kriegserfahrenheit im Einzelneu und an Kenntniss des Dien-
512 DIE KOMISCHEN OFFICIERE
(A. 45)'). Der Unterschied zwischen den höheren und den
DIE KOMISCHEN OFFICIERE. 518
Gratificationen ihre geringere Stellung den aus dem Ritter-
Aeusserungen des Magister equitwn M. Minucius werden
514 DIE KÖMISCHEN OFFICIERE
Beförderung (auch mit Versetzung zu einer anderen Legion)
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 515
Sullas und Cäsar's (mit Uebergehung von zwischenliegeuden
510 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
Der Senat hatte bei Gelegenheit des Krieges gegen Perseus
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 517
518 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 519
Manu aus dem Volke, ein Centurio oder Soldat (geschweige
Anzahl von Berichten über Tapferkeit und ruhmvolle Führung
520 T)IK RÖMISCHEN OFFICIERE
Wir haben indessen noch bestimmtere Zeugnisse (na-
Consul .und dem Senat über eine vielleicht nicht geringe
Schwierigkeit hinweg; zur Belohnung wird er in den Senat
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 521
522 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
(— trihimk'ms ist der-
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 523
Triumvirn) durch anhaltende Dienste mit bisweilen reichen
Soldaten am nächsten und werden mit derselben Strenge be-
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 525
Soldaten und des Centurions) zum Consulat avanciren oder
526 DIE R()MISCHEN OFFICIERE
Theil unglaublichsten Berichtigungen versucht. Wir besitzen
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 527
Krieges bei einer Musterung vor den Feldherrn mit einem
Bericht des Diodorus Siculus (in den Bruckstücken negl ccQsrav
Marius bei einer im Bruchstück nicht angegebenen Gelegen-
528 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 529
Wenn ich übrigens die weitere Beförderung der Centu-
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 531
Ansehen höher standen (— man erinnere sich an die ihnen
Centurionen gedient haben {tc5v aii dQ%rjg ixarovraQxrjöccv-
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 533
Lebeu getretene Einrichtungen beziehen; selbst die nicht
Posten habe im Ganzen der Centurionstellung am nächsten
534 DIE RÖMISCIIKN OFFICIERE
(nach Galba's Tod) von den Prätorianern selbst gewählt
Die geringste Bedeutuug hat das Avancement vom Centurio
Schranke zwischen dem subalternen und dem höheren OfHciers-
536 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
Herkommen nach aber kein höherer Rang erforderlich war
Wort (welches erst im dritten Jahrhundert auch priinipilarius
DIE. RÖMISCHEN OFFICIERE. 537
Erleichterung einer mehrseitigeren Benutzung ihrer Tüchtig-
2Q). In völliger Uebereinstimmuug mit der Stellung der
DIE RÖMISCHEN OFFICIEKE. 539
Worten bezeichnet wird: „oder bitte durch ein Gesuch um
540 DIE RÖMISCUEN OFFICIEÜE
Ritterstelluug (excq.ll.) als Ceuturiouen eintraten. Und
Standpimkte aus einen Ueberblick ihrer Verhältnisse ver-
542 DIK RÖMISCHEN OFFICIERE
Zahlen auf einer geringeren Aushebung beruhten (A. 3G3 eine
554 DIE RÖMISCHEN OFFICIKRE
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 555
556 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
DIE RÖMISCHEN OFFICIERE. 557
558 DIE RÖMISCHEN OFFICIEEE
Wissermassen gar keine Geltung oder Anwendung bei den
Ausserordentliche Gratificationen (aus der Kriegsbeute) wur-
Tribunen und Präfecten wird zum ersten Mal bei Cäsar's
Besoldung und mit beschränkter Möglichkeit zum Erwerb
Dienst zu einer gewissen Aehnlichkeit mit einer modernen
560 DIE RÖMISCHEN OFFICIERE
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Madvig, Kleine Philosophische Schriften

Madvig, Kleine Philosophische Schriften

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