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Breaking News 2.0
Erdbeben in China, Anschlag in Mumbai, Flugzeugabsturz im Hudson River: DreiNachrichtenereignisse, die weltweit ein riesiges Medienecho auslösten. Allen dreigemeinsam war, dass es nicht die klassischen Medien waren, die die News als ersteverbreiteten. Es waren Augenzeugen, die die ersten Informationen eigenhändig über das Internet weltweit verfügbar machten.Dieses Phänomen fasst man gemeinhin unter 
Bürgerjournalismus
(Citizen journalism)
zusammen. Bürgerjournalisten nutzen
Social Media
(SozialeMedien)
, sprich Internetdienste, die den Austausch von Text, Bild, Audio oder Videoermöglichen. Die wichtigsten Social Media sind: Twitter (Kurzmitteilungen), Flickr (Foto-Plattform), YouTube (Video-Plattform), Del.icio.us oder Mister Wong (Social-Bookmarking-Plattformen) und Weblogs (wordpress, blogger, tumblr)Im Fall von großen Nachrichtenereignissen greifen die klassischen Medienzunehmend auch auf die Informationen aus den Social Media zurück. So können z.B.schnell Augenzeugen kontaktiert werden. Social Media sind eine wertvolle,zusätzliche und unmittelbare Informationsquelle. Natürlich gilt: Ihre Glaubwürdigkeitist stets zu hinterfragen.
Wie kann man diese Dienste im Falle eines Großereignissesnutzen? Eine kleine Anleitung von Steffen Leidel und MarcusBösch (4DW)1.
Erste Anlaufstelle: Twitter 
2.
Suche nach Bildern: Flickr 
3:
Zusätzliche zeitnahe und exklusive Informationsquellen im Web
 
1. Erste Anlaufstelle: TwitterWas ist Twitter?
Bei Twitter (twitter = zwitschern) können die Nutzer Kurzmitteilungen von max. 140Zeichen veröffentlichen. Darin können Sie auch Links (z.B. auf Fotos, Videos, andereSeiten) setzen. Jeder Twitter-Nutzer kann wenn er will jedem anderen Nutzer folgenund auch direkt mit ihm kommunizieren (er wird ein Follower). Möglich ist es auch,Infos auf SMS-Basis über das Mobiltelefon zu posten oder zu erhalten. InDeutschland ist dies derzeit nicht möglich. Auf Mobiltelefonen mit Internetzugang(z.B. iPhone) gibt es aber zahlreiche kleine und leicht nutzbare Twitter-Programme.
Wie Twitter nutzen?
Nehmen wir als Beispiel den Flugzeugabsturz über den Hudson River. In New Yorknutzen bereits Tausende Menschen Twitter. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dassein Twitterer in der Nähe ist, wenn irgendwo etwas großes passiert. Im Fall desAbsturzes war es so. Der Nutzer Janis Krums war zufällig auf einer Fähre, als dasFlugzeug abstürzte. Er machte gleich ein Foto und postete es mit Hilfe seines I-Phones bei Twitter.Er schoss folgendes Foto
 
Schon bei den Anschlägen von Mumbai griffen "CNN" und "BBC" auf Zitate vonTwitter-Nutzern zurück. In diesem Fall schaffte es Janis Krums in die Nachrichtenvon MSNBC. Nur kurze Zeit später wurde er per Telefon interviewt und sein Fotoswurde veröffentlicht.
Wie können Sie Twitter durchsuchen, im Fall eines Falles?
Bei
können Sie Suchbegriffe eingeben. Das ganzefunktioniert wie die Google-Suche. Durchsucht werden alle Einträge bei Twitter inEchtzeit. Beim Flugzeugabsturz bot sich "plane" oder "Hudson" an. So bekamen sieinnerhalb weniger Minuten nach dem Absturz tausende Tweets (Einträge der  jeweiligen Nutzer). Eine unendlich Masse geordnet lediglich nach ihrer Aktualität. Mitdabei viel Geschwätz, aber auch: Links zu nahezu allen Live-Streams im Web, zu
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