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Armin Risi - Die Erde Als Kosmischer Brennpunkt

Armin Risi - Die Erde Als Kosmischer Brennpunkt

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02/08/2014

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LICHTWELLE / August 2002 15 
 
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Während Hunderten und Tausenden von Jahrenwar für die Menschen aller Hochkulturen dieExistenz von höheren Welten und Wesen eineselbstverständliche Tatsache. Erst seit relativwenigen Jahren (etwa seit dreihundert) glaubtder „aufgeklärte Mensch“ plötzlich, bewiesen zuhaben, dass es diese „Dinge“ gar nicht gibt –und hat gerade während dieser Zeit die Welt anden Abgrund der Selbstzerstörung geführt.Wenn es in diesen Glaubensfragen irgendeinenBeweis geben kann, ist nicht gerade
das 
einBeweis – ein Beweis für die verhängnisvolleEinseitigkeit des materialistischen Weltbildes?Ist der Mensch vielleicht doch Teil eines multi-dimensionalen Kosmos, in dem es mehr gibt alsdas, was der materialistische Mensch sieht undglaubt? Wäre dann nicht gerade die Unkenntnisdieser spirituellen Zusammenhänge die tiefeUrsache für den Teufelskreis, in den dieMenschheit geraten ist?
Die Grundaussage aller Mysterienschulen 
So verschieden die Mysterienschulen in Ost undWest sein mögen, so sind sie sich doch in einemgrundlegenden Punkt einig: Die Erde existiertnicht isoliert im Weltall, sondern ist Teil einesmultidimensionalen Kosmos. Sie ist verbundenmit astralen Ebenen und nichtirdischen Parallel-welten, die für die meisten Menschen jedochunsichtbar sind, weil sie, wie man heute sagenwürde, anderen Raum-Zeit-Dimensionen undSchwingungsfrequenzen angehören. Aus diesen geheimnisvollen Welten wirken ver-schiedenste Wesen auf die Erde ein einigeinspirieren, andere manipulieren. Nicht alle sindselbstlos. Auch bei den unsichtbaren (höher-dimensionalen) Wesen muss man unterschei-den. Frühere Kulturen erkannten dies aus eige-ner Erfahrung und sprachen deshalb von Göt-tern, Engeln, Dämonen usw.Diese Perspektive eröffnet auch eine ganz an-dere Sichtweise der Menschheitsgeschichte,denn sie legt nahe, dass die irdische Vergan-genheit ganz anders war, als das moderne Ge-schichtsbild darlegt. Doch dies ist nicht dasThema dieses Artikels. Die Frage, die hier be-handelt werden soll, lautet: Wie sieht die aktuel-le Weltlage aus, wenn man sie aus dieser mysti-schen Sicht betrachtet? Welchen Einfluss haben
Viele der alten Kulturen sprechen von den höheren kosmischen Zusammenhängen und erzählen,dass unser Planet Erde nicht isoliert im All existiert, sondern Teil grösserer Universen ist und mit allen Dimensionen in Wechselwirkung steht. Dies zeigt auch 
Armin 
 
Risi 
in eindrücklicher und lie- bevoller Art und Weise auf und macht klar, dass in der Politik Energien am Werk sind, die für die Menschen unsichtbar sind. Dabei stützt er sich als tiefer Kenner in kompetenter Weise auf die Ve- danta-Tradition, die der Menschheit Urwissen vermittelt. Vielleicht sind vielen aus den altindischen Überlieferungen die Begriffe „Bhagavad-gita“ und „Ayur-Veda“ bekannt, die aber nur einen kleinen Teil der unzähligen vedischen Schriften ausmachen.LICHTWELL
 
16 LICHTWELLE / August 2002 
 
die unsichtbaren Dimensionen auf die irdischeEvolution, Religion, Politik und Geheimpolitik?
Mythologische Wissensquellen 
Die mystischen und mythologischen Quellenlehren als Erstes, dass das, was auf der irdi-schen Bühne vor sich geht, erst dann verständ-lich wird, wenn man hinter die Kulissen der sichtbaren Materie blickt. Alles hat seine Hinter-Gründe. Nichts geschieht aus Zufall.Die Eingeweihten aller Mysterienschulen der Vergangenheit und Gegenwart bekamen ihr Wissen hierüber nicht auf dieselbe Weise wiedie moderne Wissenschaft. Wissen über dieunsichtbaren Welten bekommt man nur, wennman einen inneren Zugang zu diesen Dimensio-nen hat und wenn das Unsichtbare – aus wel-chen Gründen auch immer – sichtbar wird. Die-ses Sichtbarwerden wurde „Mythos“ genannt,ein Einblick in die Welt der Götter und Dämo-nen, sei es durch Überlieferung, Erinnerungoder direkte Erfahrung.Der ganzheitliche Mensch beschränkt sich alsonicht einseitig auf die linkshirnhälftige Logik,sondern ergänzt sie durch „Mythos“, wie er der rechten, intuitiven Hirnhälfte zugeordnet ist. DieVerbindung dieser beiden Yin- und Yang-Hälftender Erkenntnis ergibt „Mytho-Logie“, die Kombi-nation der scheinbaren Gegensätze Mythos undLogos. Ganzheitliche Menschen denken alsonicht nur logisch, sondern mythologisch!
Die Existenz unsichtbarer Welten und Wesen 
Das mythologische Weltbild erklärt auf einfacheWeise, dass die Existenz von andersartigenintelligenten Wesen durchaus plausibel ist.Wenn gesagt wird, dass die meisten Planetendes Universums bewohnt sind, heisst das nicht,dass es sich dabei überall um Wesen mit irdi-schen Körpern handelt. Gemäss der metaphysi-schen Skala von Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther besteht der irdische Menschenkörper zurund 80% aus dem Element „Wasser“, der Resthauptsächlich aus „Erde“.Dementsprechend kann es auch Wesen geben,deren Körper vorwiegend aus Feuer, Luft oder  Äther besteht. Wesen mit energetischen, ätheri-schen, astralen oder feinstofflichen Körpern sindfür unsere Augen nicht sichtbar, da wir nur grob-stoffliche, dreidimensionale Objekte sehen kön-nen. Andere Wesen haben jedoch einen Körper von feinerer Beschaffenheit, weshalb es ihnenmöglich ist, mysteriöse Aktionen durchzuführen,wie zu schweben, durch Wände zu gehen, Men-schen zu hypnotisieren und zu teleportierenusw. Weil die Grenzen zwischen den Dimensio-nen fliessend sind, ist es durchaus möglich,dass gewisse Wesen mit einer höheren Entwick-lung oder zumindest mit einer höheren Techno-logie auf der Erde erscheinen.Gerade das vielschichtige UFO-Phänomen gehtüber die herkömmlichen naturwissenschaftlichen Ansichten hinaus und erfordert ein neues, multi-dimensionales Weltbild, in dem auch die „para-normalen“ Aspekte der materiellen Realität Platzhaben, wie höhere Dimensionsebenen,
mind over matter,
Astralenergien und Reinkarnation.Es ist erstaunlich, dass das neue holistischeWeltbild, das heute gesucht wird, nichts anderesist als eine Annäherung an jenes Wissen, dasdie alten Hochkulturen bereits vor Jahrtausen-den besassen, wenngleich ihnen hierfür die „lo-gische“ Ausdrucksweise fehlte. Der moderneMensch hat heute den Vorteil, das Mythologi-sche auch logisch erklären und nutzen zu kön-nen. Dies ist eine einzigartige Chance, die aber auch grosse Gefahren in sich birgt.Höher entwickelt heisst jedoch nicht automa-tisch, dass diese Wesen ein höheres, d. h. gött-liches, Bewusstsein haben. Nur schon die ver-schiedenen Körperformen, die im Zusammen-hang mit UFO-Begegnungen der 3. und 4. Arterwähnt werden, weisen darauf hin, dass nichtalle vom selben Ort oder aus derselben Dimen-sion kommen. Dementsprechend unterschied-lich sind auch deren Mentalität und deren Moti-vation.
Beispiele aus dem vedischen Weltbild 
Was die Tiefgründigkeit des mytho-logischenWissens betrifft, so lässt sich ein sehr eindrück-liches Zeugnis hierfür in den Sanskrit-Schriftender altindischen Hochkultur finden. Neben denYoga-Schriften sind in der letzten Zeit vor allemauch die Lehren des Ayur-Veda bekannt gewor-den (jene Teile der vedischen Schriften, die sich
 
LICHTWELLE / August 2002 17 
 
mit Medizin und der Erhaltung der Gesundheitbefassen). Weniger bekannt sind jene Teile, indenen es um den Aufbau des Universums undum Sankhya, eine multidimensionale Physik,geht. Die Kosmologie der Purana-Schriften ent-hält Informationen über die Entstehung des Uni-versums, die erst im 20. Jahrhundert wieder erkannt wurden, zu einem grossen Teil aber noch unentdeckt sind oder bestritten bzw. ver-heimlicht werden, vor allem die Existenz ausser-irdischer und höherdimensionaler Existenzen.Zu den mittlerweile bestätigten vedischen Infor-mationen gehören zum Beispiel: dass der Raumin sich gekrümmt ist, dass Materie eine Formvon sich ständig wandelnder Energie ist, dassRaum und Zeit relativ sind, dass das Universumseit Jahrmilliarden existiert, dass das Universumdurch eine Ausdehnung der samenförmigenUrmaterie entstanden ist, dass die Erde 4 bis 6Milliarden Jahre alt ist und aus einem glühendenZustand hervorgegangen ist. Des Weiteren wirdgesagt, dass die Sonne heute etwa die Hälfteihrer Lebensdauer hinter sich hat und in zweiMilliarden Jahren einhundert Mal größer seinwird als heute, bevor sie erlöscht. Genau das-selbe erkennen heute auch die Kosmologen auf der Grundlage der Quantenphysik‚ wenn siesagen, die Sonne werde in rund zwei MilliardenJahren zu einem „Roten Riesen“ anwachsen,bevor sie zu einem „Weissen Zwerg“ verglühe.Die wahrscheinlich berühmteste Sanskritschrift,die
Bhagavad-gita,
definiert „Materie“ als göttli-che Energie, die „unendlich wandelbar“ ist (Bg.8.4). Die Materie besteht nicht aus atomarenLego-Steinen, wie lange Zeit angenommen wur-de, sondern ist eine fliessende Energie, die so-wohl horizontal als auch vertikal „unendlichwandelbar“ ist. Horizontal: Die Materie erzeugtauf der uns sichtbaren Ebene konstant eine un-endliche Vielzahl von neuen Formen. Vertikal: Auch quer durch das Universum hindurch ist dieMaterie unendlich wandelbar, indem sie sich inverschiedenen Verdichtungsgraden (Dimensio-nen) manifestiert.
 
Mit jedem Dichtegrad ist eineunterschiedliche Art des Raumes verbunden,d.h. eine Welt mit eigenem Raum-Zeit-Konti-nuum und mit Wesen, deren Körper der jeweili-gen Schwingungsfrequenz entsprechen. Ge-nauso wie im irdischen „Äther“ Dutzende vonFernseh- und Radioprogrammen überlagert sindund mit dem entsprechenden Empfänger kanali-siert werden können, so gibt es im Universumverschiedene überlagerte Dimensionsebenen,im Sanskrit
Loka 
genannt.
1)
 
Das Mysterium von Polarität und Dualität 
Die vedische Mysterienschule gibt eine sehr aufschlussreiche Erklärung über den Ursprungder Dualität in der materiellen Welt, nämlichdass sich vor dem Hintergrund der absolutenRealität (dem spirituellen Sein) die Raum undZeit unterworfene Relativität (das materielle Da-sein in Form von Werden und Vergehen) entfal-tet. Vor diesem spirituellen Hintergrund schafftdie materielle Energie Gottes eine unendlicheKette von vergänglichen Schöpfungen, ange-fangen mit den Universen. Das Verhältnis vomspirituellen (absoluten) Sein zum materiellen(relativen) Dasein lässt sich mit Licht und Dun-kelheit vergleichen. Obwohl es letztlich nur dasLicht gibt, ist die Dunkelheit, solange man sich inihr befindet, doch eine (relative) Realität. Hierauf bezieht sich der oft missverstandene Sanskrit-Begriff Mâya (Illusion; Fehlidentifikation, wört-lich: „das, was nicht ist“, als Gegensatz zum Ich-Bin-Bewusst-Sein).Innerhalb der materiellen Welt umfasst die Pola-rität der göttlichen Gesetze sowohl das Erschaf-fen als auch das Auflösen der vergänglichenFormen. Die Wesen, die sich einseitig auf deneinen oder den anderen Pol festlegen, fallen ausder Einheit in die Zweiheit (Dualität) und werdendadurch urgeteilt in „positiv“ oder „negativ“.Das Positive dient der Schöpfung, das Negativestört und zerstört die Schöpfung. Diejenigenhingegen, die
in 
dieser Schöpfung, aber nicht
von 
dieser Schöpfung sind, können auch inner-halb der polaren Welt die Einheit der göttlichenLiebe erleben; sie wollen sowohl für die positiveals auch für die negative Seite nur das Beste,indem sie nicht urteilen, sondern der Transzen-dierung der Fronten dienen. Das ist etwas ganzanderes als Diplomatie und weltlicher Pazifis-mus.
Die Erde im Schnittpunkt der Dualität 
Zur Dualität gehören gemäss mythologischer Sicht auch die kosmischen Licht- und Dunkel-welten. Licht und Schatten sind innerhalb der Relativität sich ergänzende, aber ausschlies-sende Erscheinungen. Wo Licht ist, ist keineDunkelheit, und umgekehrt existiert Dunkelheit

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