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Einspeisevergütung für nicht erzeugten Strom

Einspeisevergütung für nicht erzeugten Strom

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Published by alanka9384
Die Netzbetreiber sind entsprechend dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dazu verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig abzunehmen und zu vergüten.
Die Netzbetreiber sind entsprechend dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dazu verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig abzunehmen und zu vergüten.

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Published by: alanka9384 on Oct 13, 2012
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13.10.12
 Einspeisevergütung für nicht erzeugten Strom
 Allgemein:
Stimmt es, dass die Energieversorger Windparks einfach abschalten können, weil zu viel Stromdie Stromnetze überlasten würde?
Die Netzbetreiber sind entsprechend dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dazu verpflichtet,Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig abzunehmen und zu vergüten. Die Netzbetreiber habenaußerdem grundsätzlich die gesetzliche Verpflichtung, die Stromnetze so auszubauen, dass sie denAnforderungen der wachsenden Nutzung der Erneuerbaren Energien und damit den bei Windparks jenach Windaufkommen schwankenden Einspeisemengen gerecht werden. Der Ausbau der Versorgungsnetze ist bisher jedoch nicht oder zumindest nicht ausreichend erfolgt. Deshalb können
 
die Energieversorger bzw. Netzbetreiber Windparks zwar in der Leistung reduzieren oder ganzabschalten, wenn sich eine Überlastung des Stromnetzes abzeichnet, müssen den Betreibern der Windparks jedoch den Ertragsausfall bezahlen.http://www.prokon.net/prokon-transparent/prokon-antworten-auf-politische-fragen.php
 Im Odenwaldkreis wird ist zurzeit wegen fehlender Leitungskapazitäten die Leistung deWindräder auf 100% reduziert, wird aber zu 100% bezahlt:
Wie Gert Blumenstock informiert, speisen zwei der älteren Anlagen den dort erzeugten Strom nachSüden ins Netz ein, die beiden anderen nach Norden. In diese Richtung soll auch die Energie der  beiden neuen Rotoren abfließen, und eben deswegen baue die HSE aktuell dort ihr Netz aus, sagtderen Sprecher. Konkret wird eine 20-Kilovolt-Freileitung demontiert und durch ein Erdkabel mitgrößerem Durchmesser ersetzt – ein Vorhaben, das aller Voraussicht nach im Verlauf dieses Jahresabgeschlossen werden dürfte.Vor dem Hintergrund dieser Baumaßnahmen ist demnach auch der Schritt zu verstehen, die Leistungder beiden neuen Rotoren vorübergehend auf 75 Prozent der Maximalleistung zu beschränken. Voneiner solchen Drosselung hatte Gerhard Wannemacher, Geschäftsführer der Erzhäuser Windenergie-Firma WHS Enertec, gegenüber dieser Zeitung berichtet (ECHO vom 12. Dezember: „Windstillekommt Rotorenbauern recht“).HSE-Sprecher Blumenstock verweist nun seinerseits darauf, dass ein solcher Schritt gemäß Paragraf 11 Absatz 1 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zulässig ist. Diese Regelung erlaubt esdemnach den Netzbetreibern, die Leistung einer Windkraftanlage vorübergehend auf 75 Prozent der Maximalleistung zu beschränken, wenn dies aufgrund von Arbeiten für den Netzausbau (Abbau vonFreileitungen, Austausch von Kabeln oder ähnliches) erforderlich ist.
 
Allerdings, so betont Blumenstock, entstünden dem Anlagenbetreiber daraus keine finanziellenEinbußen: Die wegen der Leistungsbeschränkung entgangene Einspeisevergütung werde nämlichdennoch ausgezahlt. Dabei sei sichergestellt, dass die nach den Windverhältnissen größtmöglicheStrommenge angenommen wird. Am Hainhaus würden dazu die vorliegenden Messdaten der älterenAnlagen verwendet und auf die neuen Rotoren umgerechnet.
Odenwälder Echo, 12.01.2012

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