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Offene Tore 2013_3

Offene Tore 2013_3

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Published by Thomas Noack
Zeitschrift der Swedenborgianer
Zeitschrift der Swedenborgianer

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Published by: Thomas Noack on Oct 15, 2012
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11/16/2013

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Verlag Zürich
Beiträge zu einem neuen christlichen Zeitalter
Offene Tore
   V   i   e   r   t   e    l   j    a    h   r   e   s   s   c    h   r   i    f   t    |    5   7 .   J   a    h   r   g   a   n   g    |    I   S   S   N    0   0   3   0  -   0   1   0   1
Gerhard Wehr
erhard Wehr
Meditation als mystische Praxis
Seite 129
Thomas Noack
homas Noack
Swedenborgs Bildungsreise
Seite 141
 
   3 
           | 
 
          1          3
 
Herausgeber
 Neue Kirche der deutschenSchweizApollostrasse 2Postfach
|
CH-8032 ZürichTelefon +41 (0)44-383 59 44Fax +41 (0)44-382 29 44www.swedenborg.chinfo@swedenborg.ch
Verlag
Swedenborg-Verlag Zürichpg verlagsauslieferungpg medien GmbHMühlweg 2D-82054 Sauerlachwww.shop.swedenborg.chbestellung@pg-va.deFax +49(0)8104 90840-15Postgiro Zürich 80-2158-8Postbank Stuttgart 8780-708BLZ 600 100 70
Schriftleitung
 Thomas Noack
Erscheinungstermine
Die Zeitschrift erscheint viermal jährlich. Eine Abbestellung istnur zum Ende eines Jahrgangsmöglich; spätestens bis zum30. September.
Weitere Auskunftadressen
Swedenborg Zentrum BerlinTelefon 030-825 60 45Fontanestraße 17AD-14193 BerlinStefan Rohlfs Telefon 04131-603 01 02H.-Fr.-Hartmann-Straße 19D-21357 BardowickJürgen Kramke Telefon 030-341 45 73Otto-Suhr-Allee 135D-10585 BerlinMiriam Barduhn Telefon 05231-9437292 oder01577- 4749451Krumme Straße 33D - 32756 DetmoldDr. Eberhard Zwink Telefon 07172-21513Kelterstraße 4D-73547 Lorch-WaldhausenAlfred Dicker Telefon 08171-488399Beuersbergerstraße 37D-82515 WolfratshausenBernhard Fäth Telefon 08053-209003Hohenrieststraße 10D-83139 SchwaberingHelmut Zangerle Telefon 0662 - 480424Tiefenbachstraße 19A-5161 Elixhausen
Einzel- und Abopreis
Einzelheft sFr. 7.– / 4.50Jahrgang sFr. 25.50 / 17.–Interessenten können sie einJahr lang gratis abonnieren.
Inhalte
Für den Inhalt sind die Autorenselbst verantwortlich. DieSchriftleitung legt Wert auf dieDarstellung unterschiedlicherStandpunkte, sofern sie ihreneigenen Zielen nicht schonim Ansatz widersprechen.
Verwendete Abkürzungen
 Oft zitierte Werke EmanuelSwedenborgs:HGHimmlische Geheim-nisseEODie Enthüllte Offen-barungOEOffenbarung JohanniserklärtHHHimmel und HölleWCRDie wahre christl.ReligionLWDie Göttl. Liebe undWeisheitGVDie Göttliche VorsehungELEheliche & buhlerischeLiebeNJVom Neuen JerusalemVHVier Hauptlehren derNeuen Kirche
Offene Tore
 
 
129
OFFENE TORE 3/13
Meditation als mystische Praxis
von Gerhard Wehr
ystik ist ohne die ihrem Wesen und Ziel bzw. ihrem Le-bensvollzug entsprechende geistliche Übung nicht zudenken. Dabei gehört es zur Eigenart des mystischen Innewer-dens, die Umtriebigkeit des Ego zurücktreten zu lassen und ausseinen vielfältigen Verstrickungen mit der »Welt« zu lösen. ZumAusdruck kommt dies auf dem Weg der Ge-Lassenheit, von dernicht nur Meister Eckhart in eindrücklicher Weise spricht. Dar-über sei aber nicht vergessen, dass das Esoterische, d.h. das in-nen Erfahrene wiederum zum kreativen wie karitativen Tun inder und für die jeweilige Gemeinschaft dienstbar gemacht wer-den soll, letztlich in Verantwortung für den Organismus Erde.Erst
da
empfängt Mystik ihre Erfüllung. Deshalb Eckharts be-wusste Korrektur an dem traditionellen Ideal des ganz der Kon-templation hingegebenen Menschen, der die Neigung zeigt, - bild-lich gesprochen - auf dem »Berg der Verklärung« verharren zuwollen, statt - in neuer Weise, d.h. auf Grund einer Wesensver-wandlung - den Weg in die »Welt« einzuschlagen. Nicht die kon-templative Maria, sondern die bereits zur beherzten Tat schrei-tende Martha im Sinne des Evangeliums (Lk 10; Joh 11) dientganz im Sinne Eckharts als Beispiel für die Christusnachfolge.Darauf hin ist die Meditation vorbereitend gerichtet. Dennoch verbietet es sich, die Meditation als geistliche Übung lediglich alsein Mittel zu benutzen, das einem bestimmten Zweck dient. Zuerinnern ist an jene Predigt Meister Eckharts (
 In hoc apparuit caritas dei)
, in der es heißt: »Aus dem innersten Grunde sollst dualle deine Werke wirken ohne Warum (
sunder warumbe) .
.. Solan-ge du deine Werke wirkst um des Himmelreiches oder um Gottesoder um deiner ewigen Seligkeit willen, also von außen her, so ist
M

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