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Open innovation –Eine Einführung 
written in 2008 1Der folgende Essay beschäftigt sich mitder Einführung die Thematik des offenenInnovationsprozesses, welcher mit demAnglizismus "open innovation"beschrieben wird. Dabei geht es primär umdas Grundverständnis und dieBegrifssdefinition.
Einführung
Der Begriff open innovation geht zurückauf Henry Chesbrough. In seinem Buchopen innovation geht er auf dieGrundlagen der Öffnung desunternehmenseigenenInnovationsprozesses ein.
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Inzwischen gibtes bereits auch Studiengänge, die sich mitdem Innovationsprozess in Unternehmenbeschäftigen (z.B. an der EBS)
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Grundlagen zumInnovationsmanagement
Als prägende Person für den Begriff derInnovation kann Joseph Schumpeter (1883- 1950) genannt werden. Seiner Meinungnach will der Kapitalist in Form desUnternehmers seine Position ständigverbessern und wird auf diesem Wege zuInnovationen motiviert.
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 Innovationsmanagement und Kreativitätsind entsprechend voneinanderabzugrenzen. Kreativität und kreativeDenkleistung sind ein Teil desInnovationsprozesses. Im Bereich desInnovationsmanagement wird dieSteuerung und Kontrolle bzw. dieOrganisation von Innovationsprozessendurchgeführt. Dabei ist eine erfolgreicheSteuerung unabdingbar. Die Steuerungerfolgt u.a. durch entsprechende
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Chesbrough, H. 2006
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für mehr Informationen sehen sie auffolgender Webseite nach: www.ebs.edu
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vgl. dazuhttp://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Schumpeter
Maßnahmen wie z.B. dieZusammenstellung von kreativen Teams.
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 Viele unterschiedliche Elemente habeneinen Einfluss auf dasInnovationsmanagement innerhalb vonUnternehmen. Diese sind sowohlextrinsischer als auch intrinsischer Natur.Die extrinsischen Faktoren sind in Makro-und Mikrofaktoren zu unterteilen.Grundsätzlich sind dabei die Branche, dieProdukte und die Unternehmensstrategiezu nenen. Allerdings hängt dasInnovationsmanagement auch sehr starkvon den Softfacts bzw. den intrinsischenUnternehmensfaktoren ab wie z.B. derUnternehmenskultur und derVeränderungsbereitschaft innerhalb desUnternehmens. Zu einer erfolgreichenUmsetzung von Innovationen gehört es,die Organisation und die Umsetzung vonInnvationen für die Mitarbeiter transparentzu machen. Diese psychologischeBeziehung wird im Bereich derInnovationspsychologie analysiert.
Grundlagen zu open innovation
Die Gründe für die Öffnung dieserInnovationsprozesse und der Generierungvon Ideen ausserhalb des Unternehmenssind vielfältig. Gassmann und Enkelnennen u.a. die Verkürzung derProduktlebenszyklen und dieGlobalisierung. Diese Determiniantenführen zu einem steigenenWettbewerbsdruck.
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Grundsätzlich giltallerdings auch, dass Unternehmen mussdie Fähigkeit haben mit Innovationenumzugehen und diese auch erfolgreich zusteuern. Im Fall von open innovation ist essehr wichtig, dass Unternehmen dieexternen Informationen bzw. Innovationenerhalten, mit diesen auch erfolgreicharbeiten können.
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Simoneit, F. (2009): S.1 f
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Gassmann, O./Enkel, E. (2006)
 
Open innovation –Eine Einführung 
written in 2008 2Dabei müssen zwei Richtungen betrachtetwerden:1.
 
zum einen muss internes Wissenexternalisiert werden, denn nur soist es möglich durch extreneQuellen neues Wissen zugenerieren.2.
 
externes Wissen muss internalisiertwerden, dazu müssen die externenIdeen in eigene Prozesse undSchemata umgewandelt werdenum sie erfolgreich innerhalb desUnternehmens umzusetzen. DieVoraussetzung dafür ist einegrundsätzliche Akzeptanz vonInnovationen und natürlich auchvon externen Wissensquellen.Die nachfolgende Abbildung illustriert denWissenstransfer zwischen derUnternehmensumwelt und demUnternehmen.
Abbildung 1: Interaktionsbeziehung mit derUmwelt
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Zur Strukturierung und Planung der Wegewie diese Informationen transferiertwerden, gibt es die Unterscheidung in dreiVarianten.1.
 
Inside-Out Prozess2.
 
Outside-In Prozess3.
 
gekoppelte Prozesse
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eigene Darstellung
Die Inside-Outmethode beschreibt dieExternalisierung von Wissen d.h. eswerden Lizenzen oder Patente derUnternehmenswelt zugänglich gemacht.Natürlich kann diese Vorgehensweise auchdarin bestehen, Wissen nach aussen zugeben. Der Ort an dem Wissen undInnovationen entstehen muss somit nichtzwangsläufig innerhalb des Unternehmensliegen.Der Outside-In Prozess beschreibt dieNutzung von externem Wissen und demTransfer des Wissens nach Innen bzw. indie Unternehmung hinein. Dabei geht esdarum externe Kenntnisse z.B. von Lead-User Communities zu nutzen um sie danninnerhalb der Unternehmung verwertenund einzusetzen.Die gekoppelten Prozesse beschreiben dieVarianten, bei denen beide Prozessegenutzt werden d.h. es wird externesWissen genutzt und mit internem Wissenkombiniert. Dies kann sowohl innerhalbals auch ausserhalb der Unternehmungstattfinden. Teilweise muss auch zuerstWissen nach außen gegeben werden umdaraus neue Erkenntnisse zu generieren.Dies wäre z.B. für entsprechend komplexeInnovationsvorhaben der Fall. Allerdingsbietet sich auch immer die Möglichkeit derVerfremdung an um die Probleme bzw. dieFragestellung nicht als Fragestellung vonspezifischen Unternehmen erkennen zukönnen.
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Fazit
Grundsätzlich ist open Innovation ein Wegmit dem Wissen in das Unternehmenüberführt werden kann. Allerdingsbestehen immer entsprechendeSchwierigkeiten die Qualität und dieAkzeptanz im Unternehmen zu wahren.
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vgl. Simoneit, F. (2008)

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