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 Mit freundlicher Unterstützung von Dirk S. & Roger V.
1
Raabe - Systematisierung
Modelle
1.
 
Sozialstrukturmodell nach Riley/Riley - 1959
C = Communicator, R = Receiver Soziale Komponente wird betont durch Gleichwertigkeit von C & R 
 
1.
 
Stellt die soziale Verflochtenheit der Kommunikationspartner heraus2.
 
Unterstellt Symmetrieverhältnis von Kommunikator und Rezipient-
 
Kommunikation ist durch soziale Gruppen bestimmt,-
 
Sogenannte Primery Groups3.
 
In diesen Primery Groups herrschen bestimmte Normen und Werte vor, sie sind bestimmt von sprachlichenKonventionen (Anmerkung: der Bauarbeiter weiß nicht, was Primery Groups sind, aber wenn duFreundeskreis sagst, versteht er es schon. Vielleicht wundert sich der Bauarbeiter manchmal, dass in deinenArtikeln nie was über Pussies und Missgeburten steht, aber das würde dem Arzt, der auch deine Zeitung liestmissfallen.)4.
 
Wenn du auf das Riley/Riley-Modell schaust siehst du:-
 
Ein Gesamtsozialsystem-
 
Eine größere soziale Struktur -
 
und mehrere Primery Groups (pro Kommunikationspartner)5.
 
!
Illustriert die Einbindung des Massenkommunikationsprozesses in das Gesamtsozialsystem
!
 
2.
 
Massenkommunikation nach Maletzke (öffentlich, indirekt,
)
„Unter Massenkommunikation verstehen wir jene Form der Kommunikation, bei der Aussagen-öffentlich [ohne begrenzte Empfängerschaft]-durch technische Verbreitungsmittel [Medien]-indirekt [über räumliche u./o. zeitliche Distanz]-und einseitig [ohne Rollenwechsel]-an ein disperses Publikum vermittelt werden.“ (Maletzke1963: 32)
 
 Mit freundlicher Unterstützung von Dirk S. & Roger V.
2
3.
 
Feldschema der Massenkommunikation nach Maletzke
Wechselbeziehungen, nicht isoliert, Zwängen unterlegen, Selbstbild und Fremdbild berücksichtigt
1.
 
Stellt die Wechselbeziehungen zwischen Kommunikator und Rezipient heraus-
 
Beziehungssystem zwischen Kommunikator, Aussage, Medium und Rezipient2.
 
Der Kommunikator ist kein isoliertes Individuum-
 
K. befindet sich in sozialen Beziehungen-
 
Hat deswegen soziale und psychologische Dispositionen3.
 
Bedeutung technische Bedingungen für Produktion und Rezeption-
 
Das Handeln des Kommunikators und des Rezipienten wird von Zwängen beeinflusst: Programm,Aussage, Medium, Öffentlichkeit4.
 
Berücksichtigt Selbst- und Fremdbild der Kommunikationspartner -
 
Kommunikator sowie Rezipient machen sich ein Fremdbild vom jeweils anderen-
 
Haben ein Selbstbild
4.
 
Prozessmodell
 – 
Westley/McLean
 – 
1957
- mehrfach selektierter und dynamisch rückgekoppelter Prozess
 
A = Advocacy, PR C = Channel, Journalist B = Recipient
1.
 
stellt die Transformation einer Botschaft auf ihrem Weg zum Publikum dar 2.
 
unterscheidet zwei Rollen von Kommunikatoren:
 
 Mit freundlicher Unterstützung von Dirk S. & Roger V.
3
-
 
Interessen bezogene Rolle (advocacy role)-
 
Rolle des Journalisten ohne vordergründige Interessen (channel role)3.
 
Betont
Selektion, Transformation
und
Überformung
im Medienkommunikationsprozess durch
 Interpretation, Bearbeitung und Aufbereitung.
 4.
 
Fokussiert Feedbackprozesse: Kommunikation bezieht sich advocacy role bzw. löst Anschlusskommunikationaus
5.
 
Theorien mittlerer Reichweite
(Supertheorie ist Idealform der Theorie)
Theorien mittlerer Reichweite unterliegen raum-zeitlichen Beschränkungen, sind also nichtallgemeingültig.Bsp. Zwei verschiedene Definitionen von Mediensystem:
 Mediensystem: (Hunziker) Ist die Gesamtheit der Organisation und technischen Einrichtungen zur Produktion und Verbreitung vonKommunikationsinhalten. Es lassen sich Verflechtungen und Abhängigkeiten der Medienunternehmendarstellen; Diskussion der Frage welche Funktionen alle Medien zusammen im sozialen Gesamtsystemhaben. Mediensystem: (Schmidt/Zurstiege) Der Begriff Mediensystem beschreibt ganz allgemein die Tatsache, dass Medien (Zeitungen, Zeitschriften Hörfunk und Fernsehen) über eine Vielzahl von Verbindungen wirtschaftlicher, sachlicher oder funktionaler Weise in Beziehung zueinander stehen.
6.
 
Aufgaben, Funktion von Modellen
Modelle
nach Burkart:Ein Modell ist ein theoretisches Konstrukt, mit dem versucht wird einen Gegenstand oder einen Prozessin seinen Grundzügen darzustellen.Funktion:Organisationsfunktionheuristische Funktion – erkenntniserweiternde Funktion prognostische Funktion (laut Raabe)Messfunktion (laut Raabe)
Modelle im Bereich der Sozialwissenschaften
 haben die Aufgabe menschliche Verhaltensabläufe (Prozesse) zu strukturieren und zu systematisieren.
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Alles FETT und Times New Roman ist, sollte gewusst werden. Es wurde zwar nicht explizit als Klausurwissen benannt, aber seine Andeutungen ließen darauf schließen.

Nicht komplett und auch nicht ganz fehlerfrei, aber das Beste was es gibt. *g*

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