• Embed Doc
  • Readcast
  • Collections
  • CommentGo Back
 
»Welche weiteren Potenziale hat eigent-lich Niedersachsen und wie muss dieWirtschaftspolitik der SPD darauf rea-gieren«, so beschreibt der SPD-Landtags-abgeordnete und stv. LandesvorsitzendeOlaf Lies die Aufgabenstellung des neueingerichteten Forums »Wirtschaft undEnergie« der SPD Niedersachsen. DieAutomobilindustrie, Maritime Wirt-schaft, Luft- und Raumfahrtindustrie,die Regenerativen Energien, Lebensmit-telerzeugung und -veredlung und derTourismus zählen schon jetzt zu denStärken Niedersachsens.Mit dem längerfristigen Blick auf dieLandtagswahl 2013 wird es Aufgabe desForums sein, ein wirtschaftspolitischesProfil und die sozialdemokratischenPositionen dafür zu erarbeiten. Um eineVerzahnung der unterschiedlichenHandlungsebenen zu ermöglichen, sol-len die Wirtschaftspolitiker der Bundes-und Landesebene ebenso eingebundenwerden wie die kommunale Politik unddie regionalen Wirtschaftsförderer. Ver-treter der Arbeitsgemeinschaft derSelbstständigen (AGS), Gewerkschaf-ten, Unternehmer und die Wissenschaftbilden eine breite Plattform für Diskus-sionen und die Erarbeitung von Zielen.Die Auftaktveranstaltung wirdAnfang Februar in Hannover stattfin-den. Danach wird sich das Forum mitden besonderen Schwerpunkten in denRegionen Niedersachsens vor Ort aus-einandersetzen. »Natürlich wird auchder Bereich der Maritimen Wirtschafteinen hohen Stellenwert haben«, so Olaf Lies, der auch Hafen- und Schifffahrts-politischer Sprecher der SPD-Landtags-fraktion ist.Dies hat in Niedersachsen auch fürviele andere Branchen Bedeutung. Mitdem SPD-Landesvorsitzenden GarreltDuin und dem wirtschaftspolitischenSprecher der Landtagsfraktion, GerdWill, werden die Ergebnisse unmittel-bar in die politische Arbeit einfließenkönnen. Wer Interesse an der Mitarbeithat oder Handlungsschwerpunkte indie Arbeit einfließen lassen möchte,kann sich direkt mit Olaf Lies in Verbin-dung setzen.
■
eb
o.lies@spd-niedersachsen.de
NIEDERSACHSENSPOTENZIALE STÄRKEN
SPD Niedersachsen startet in der Wirtschaftspolitik durch. EngeVerzahnung mit kommunaler Ebene und Bundesebene.
LIEBE GENOSSINNEN,LIEBE GENOSSEN,
die schwere Finanzkrise droht einergeordneten Wirtschaft den Boden unterden Füßen wegzuziehen. Damit dieInteressen der arbeitenden Menschennicht untergepflügt werden, brauchenwir in der Wirtschaftspolitik einesozialdemokratische Richtschnur.Gerade jetzt. Deshalb lassen wir unsvon den Neoliberalen auch dieseErfahrung nicht ausreden: Nur einstarker Staat kann Arbeitsplätze in derKrise sichern. Es ist gut, dass er sich alshandlungsfähig erweist und mitgezielten Investitionen Anreize fürArbeit und Konjunktur schafft. Wirmüssen weiterhin aufpassen, dassWulff, Rösler & Co. ihre Finger nichtdoch in Pattex tauchen, damit so Geldaus Berlin für den eigenen Haushaltdaran kleben bleibt – statt es komplettden Städten und Gemeinden zukom-men zu lassen. Nur dort fließt esunmittelbar in jobschaffende Projekte.Und noch eins liegt mir am Herzen:Die Krise darf nicht schon wieder zueiner neuen Generation von Schulab-gängern ohne Lehrstelle führen. Dasmüssen wir mit aller Kraft verhindern.EuerGarrelt DuinLandesvorsitzender
vorwärts
NIEDERSACHSEN
FEBRUAR 2009 | WWW.SPD-NIEDERSACHSEN.DE
EDITORIAL
Stark in Niedersachsen: Maritime Wirtschaft in der Meyer-Werft in Papenburg
Foto:Meyer-Werft 
»
SPD-Forum»Wirtschaft undEnergie« stärktwirtschaftspoliti-sches Profil derLandespartei.
«
Olaf Lies
»
NiedersachsensBerufsschulenbrauchen endlichKlarheit undPlanungssicherheitfür die Aufgabender kommendenJahre.
«
Frauke Heiligenstadt (Seite II)
»
Während die CDU/FDP-Landesregie-rung konzeptions-los und untätig ist,stellt sich die SPDunter dem Leit-motiv ›Gestalten,nicht verwalten‹diesen Herausfor-derungen
«
Dirk-Ulrich Mende (Seite II)
»
Die SPD ist diePartei, die ihreStärke aus ihrerVerankerung vorOrt, in den Betrie-ben und Vereinengewinnt.
«
Michael Rüter (Seite III)
»
Die BedeutungEuropas alsGestalterin einersicheren Zukunftfür alle Bürgerwird gerade jetztin der Krisedeutlich.
«
Matthias Wehrmeyer (Seite IV)
 
IINIEDERSACHSEN
02/2009
vorwärts
tig der Hauptschulabschluss verwehrt,Hauptschülern wird das Erreichen eineshöheren Abschlusses schwerer gemachtund Realschüler, die einen erweitertenAbschluss erlangen wollen, müssendemnächst fast ausnahmslos einzusätzliches Jahr Berufsfachschuleabsolvieren.Die SPD-Landtagsfraktion fordert inihrem Antrag zur Beruflichen Bildung,dass die Berufsfachschule weiterhindurchlässig und attraktiv gestaltet undan den Bedarfen des regionalen Arbeits-marktes ausgerichtet wird. Außerdemsollen entgegen der Pläne der Landesre-gierung kleinere Berufsschulen gestärktwerden, damit Schülerinnen und Schü-ler von Teilzeit- und Vollzeitberufsschu-len gemeinsam unterrichtet werdenkönnen. Schulen und Schulträger sollenschließlich in Kooperation mit der Wirt-schaft größere Spielräume bei der regio-nalen Gestaltung des beruflichen Bil-dungsangebotes erhalten.
■
tet die Projektgruppe Vorschläge füreine sozialdemokratische Vision derZukunft unserer Städte, Gemeindenund Landkreise. Diese dient zugleichals Grundlage für das Kommunalwahl-programm 2011.
■
eb.
Durch die geplanten Änderungen derVerordnung für Berufsbildende Schulenwerden weiterführende Bildungsange-bote für Schülerinnen und Schüler dra-stisch eingeschränkt. Absolventen desBerufsvorbereitungsjahres wird künf-pe Kommunalpolitik mit VertreterIn-nen aus Landesvorstand, Landtags-fraktion und SGK mit der Fragezukunftsfähiger Strukturen für Nie-dersachsen. Unter dem Vorsitz des Lan-desvorsitzenden Garrelt Duin erarbei-
Impressum
Herausgeber:
SPD Niedersachsen
Verantwortlich:
Michael Rüter
Redaktion:
Lothar Pollähne,Katrin Reich
Anschrift:
Odeonstraße 15/1630159 Hannover
E-Mail:
lopo.vorwaerts@gmx.de
Layout & Satz:
Anette Gilkemail@AnetteGilke.de
Niedersachsens Berufsschulen brau-chen endlich Klarheit und Planungssi-cherheit für die Aufgaben der kommen-den Jahre. Dazu allerdings muss dieLandesregierung endlich ihre Pläne fürdie Änderungen in der beruflichen Bil-dung auf den Tisch legen. Damit jedochhat sie ein Problem: Offenbar sind dieStellungnahmen zu den Änderungender Verordnung für BerufsbildendeSchulen so katastrophal ausgefallen,dass die Landesregierung sich scheut,die von der SPD-Landtagsfraktion gefor-derte Zusammenstellung der Stellung-nahmen vorzulegen.Dem Kultusministerium bleibtangesichts der massiven Kritik aus demBerufsschulbereich nur die Wahl, dieVeränderungen der Verordnung um einJahr zu verschieben. Lediglich der Teil,der wegen des Wegfalls des Berufs-grundbildungsjahres zwingend verän-dert werden muss, sollte schon zum 1.August 2009 in Kraft treten.»Niedersachsens SPD ist stark veran-kert in den Kommunen unseres Landes.In vielen Gemeinden, Städten undLandkreisen stellen wir die Bürgermei-ster und Landräte und verantwortendie Politik in den Räten und Kreistagen.Aus dieser Verankerung leiten wirunsere Verpflichtung ab, die Zukunfts-fähigkeit der Kommunen in Nieders-achsen sicherzustellen.« Mit diesenWorten beschreibt der SPD-Kandidatfür das Amt des Oberbürgermeisters inCelle, Dirk-Ulrich Mende, den Anspruchder SPD in Niedersachsen, Verantwor-tung für die Zukunft der kommunalenSelbstverwaltung in unserem Bundes-land zu übernehmen.»Veränderte fiskalische Vorausset-zungen, der demografische Wandel, dieEuropäisierung und Globalisierunghaben schon heute konkrete Auswir-kungen auf das politische Handeln undPlanen vor Ort. Während die CDU/FDP-Landesregierung konzeptionslos unduntätig ist, stellt sich die SPD unter demLeitmotiv ›Gestalten, nicht verwalten‹diesen Herausforderungen«, so Mende.Auf Beschluss des SPD-Landesvor-standes befasst sich eine Projektgrup-
GESTALTEN, NICHT VERWALTEN
SPD steht für die Zukunftsfähigkeit der niedersächsischen Kommunen
Prachtvoll, aber nicht Amtssitz für Celles nächsten OB: Das Celler Schloss
BERUFLICHE BILDUNG BRAUCHTPLANUNGSSICHERHEIT
Änderung der Verordnung für Berufsbildende Schulen muss verschoben werden
Von Frauke Heiligenstadt 
Frauke Heiligenstadt
EINTRITTSKARTEZUKUNFT
Die SPD-Landtagsfraktion ver-anstaltet am 7. Februar 2009 inHannover einen Kongress zurZukunft der beruflichen Bildungmit dem Motto »Alle brauchenAusbildung – wir brauchen alle.«Kurzfristige Anmeldungen sindmöglich beiNicola von Graevemeyer,0511/30304042 oder per E-Mail unterNicola.vonGraevemeyer@LT.Niedersachsen.de
Dirk-Ulrich Mende
 
NIEDERSACHSENIII
02/2009
vorwärts
ge politische Kraft in Niederdachsen, dietransparente Entscheidungsstrukturenhat, und Möglichkeiten zur Beteiligungvon Mitgliedern und Interessierten anunserer programmatischen Entwicklungsicherstellt. Zur Sicherstellung und Wei-terentwicklung brauchen wir starke undhandlungsfähige lokale, regionale undlandespolitische Parteistrukturen.Die Organisationsentwicklung derMitglieder- und Programmpartei SPD isteine ständige Aufgabe. Unsere Struktu-ren müssen sich immer an den jeweiligengesellschaftlichen Realitäten und opti-malen Möglichkeiten der politischenGestaltungsfähigkeit orientieren.Die Organisationsentwicklung derniedersächsischen SPD muss sich an dreiklaren Leitlinien orientieren:Wir brauchen eine Stärkung des Lan-desverbandes als politischem Akteur,um unsere Schlagkraft, Kampagnen-fähigkeit und Sichtbarkeit als nieder-sächsische SPD zu erhöhen, damit Nie-dersachsen 2013 wieder von einerzukunftsfähigen Regierung gestaltetwerden kann.Wir sind eine Partei, die ihre Stärkeaus der Verankerung vor Ort, in denBetrieben und Vereinen gewonnenhat und gewinnt. Aus diesem Grundmüssen wir die Verankerung der SPDNiedersachsen auf kommunaler undregionaler Ebene ausbauen. Eine Vor-aussetzung dafür ist eine lebendigePartei vor Ort. Die professionelleUnterstützung durch hauptamtlicheParteimitarbeiter ist dafür ein wesent-licher Garant.Für eine starke SPD Niedersachsenbrauchen wir eine bessere Verzahnungder Handlungsebenen. Dies betrifftsowohl die Zusammenarbeit zwischenLandesverband und Landtagsfraktionals auch die Zusammenarbeit zwi-schen den Kommunen und Landkrei-sen, der Bundesebene und der europä-ischen Ebene. Diese großen Potenzialemüssen noch intensiver verzahnt undeffektiver genutzt werden.
■
Die Ergebnisse der Strukturkommissionzeigen einen Erfolg versprechenden Wegfür die SPD Niedersachsen auf. Der Lan-desvorstand hat bei seiner letzen Sitzungentscheidende Schritte eingeleitet, umdie Partei noch schlagkräftiger und kam-pagnenfähiger zu machen. Die Partei stei-gert mit den angestoßenen Maßnahmengleichzeitig ihre Regierungsfähigkeit. Für2009 stehen dabei zwei Ziele im Mittel-punkt: Vier Sozialdemokraten aus Nieder-sachsen ins Europäische Parlament zuentsenden und ein starkes Wahlergebnisbei der Bundestagswahl zu erreichen.Die SPD Niedersachsen ist die politi-sche Kraft in Niedersachsen, die diesesLand, seine Regionen und Kommunengestaltet hat und gestalten will. UnserStreben war und ist es, den Menschen hierdie besten Lebensmöglichkeiten zu eröff-nen. Eine starke und erfolgreiche SPD inNiedersachsen ist für die demokratischeund erfolgreiche Entwicklung unseresLandes eine Grundvoraussetzung.Die SPD in Niedersachsen ist die einzi-
TRANSPARENZ UND BETEILIGUNG
Organisationspolitische Leitlinien der SPD Niedersachsen
Von Michael Rüter 
Michael Rüter
of 00

Leave a Comment

You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...
You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...