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ES WAR EINMAL…DER DARWINISMUS
HARUN YAHYA
 
Einleitung
Viele Jahre haben die Menschen das Universum beobachtet und versucht, seineGeheimnisse zu ergründen. Auf der Suche nach Antworten auf rätselhafte Fragen habenWissenschaftler aller Zeiten fundamentale Entdeckungen gemacht, trotz der eingeschränktenMöglichkeiten der Wissenschaft vergangener Jahrhunderte. Andere Wissenschaftler haben zwar in ihrer Zeit Bemerkenswertes geleistet, doch stellten sich viele ihrer Thesen später als Irrtümer heraus.Claudius Ptolemäus, Naturwissenschaftler und Philosoph, lebte im zweiten Jahrhundertvor Christus in Alexandria (Ägypten), dem damaligen Zentrum der Welt für Wissenschaft undForschung. Er beobachtete den Himmel, um das Universum und die Position der Erde innerhalbdes Universums zu erforschen, und er studierte die Bewegungen der Sonne, des Mondes undder Sterne. Er kam zu dem Schluss, dass die Erde das Zentrum des Universums bilde. Nachseiner Theorie stand die Erde still, und die Sonne, der Mond und alle Sterne drehten sich um dieErde. Seine Aufzeichungen fanden große Beachtung und wurden in viele Sprachen übersetzt.Sie übten einen starken Einfluss aus, vor allem auf die europäische Kultur. Die Theologie der katholischen Kirche basierte auf dem ptolemäischen Weltbild. Später jedoch stellte manUnstimmigkeiten dieser Theorie fest, doch aufgrund der weit verbreiteten Reputation desPtolemäus, wurden diese kaum laut geäußert. Doch die Unstimmigkeiten ließen sich jedochnicht auf Dauer ignorieren. Ende des 15. Jahrhunderts hatte Kopernikus die Irrtümer des ptolemäischen Weltbildes erkannt und seinerseits die Theorie von der Sonne als Mittelpunkt desUniversums aufgestellt, womit das heliozentrische Weltbild geborten war. Im Lauf der Jahrhunderte stellte sich heraus, dass die Erde ein Planet ist, der um die Sonne kreist und dieSonne nur ein Stern unter Millionen anderen Sternen der Milchstraße ist. Die Milchstraßewiederum ist nur eine Galaxie von Milliarden Galaxien des Universums.Die lodernden Flammen des Feuers haben den Menschen schon immer fasziniert, seineGeheimnisse konnten jedoch erst spät aufgedeckt werden. Gegen Ende des 17. Jahrhundertsversuchte der deutscher Wissenschaftler G. E. Stahl die Ursachen des Feuers zu erforschen. Er kam zu dem Schluss, Feuer werde durch die unsichtbare Substanz Phlogiston genährt, von der er glaubte, sie können in Gegenstände eindringen und wieder austreten. Alle Gegenstände diePhlogiston enthielten, würden schnell verbrennen, während Stoffe die wenig oder keinPhlogiston enthielten, schlecht oder überhaupt nicht brennen würden. Der Rauch eines brennenden Gegenstandes wurde für austretendes Phlogiston gehalten, da der brennendeGegenstand schrumpft und an Substanz verliert. Damals glaubte man auch, dass das Erstickeneines Feuers das Austreten von Phlogiston verhindere und das Feuer deshalb verlöschte. Mit der Zeit stellte man jedoch fest, dass brennende Metalle nicht schrumpften oder an Substanzverloren und so entstanden gewisse Zweifel an der Existenz.Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entdeckte man, dass sich die Erdatmosphäre ausverschiedenen Gasen zusammensetzt. hrend manche versuchten, mit Hilfe de
 
Phlogistontheorie zu erklären, warum einige der Gase brennbar waren und andere nicht, zeigtenVersuche mit Sauerstoff, dass die Phlogistontheorie falsch war. Der fransischeWissenschaftler Antoine Lavoisier entdeckte durch die Beobachtung brennenden Metalls insauerstoffhaltiger Umgebung, dass das Gewicht des brennenden Metalls zunahm, während dieMenge an vorhandenem Sauerstoff abnahm. Seine Versuche zeigten die Ursache des Feuers.Objekte verbrennen, wenn sie Sauerstoff absorbieren. Die hypothetische Substanz namensPhlogiston hatte niemals existiert!Ein weiteres Beispiel für einen wissenschaftlichen Irrtum in der Geschichte ist dieErklärung der Ursache von Elektrizität. In den 80er Jahren des 17. Jahrhunderts führte der italienische Arzt Luigi Galvani Versuche mit Tieren durch und entdeckte dabei eine Quelle der Elektrizität – so glaubte er jedenfalls. In seiner Versuchsanordnung mit Fröschen sah er, dasssich die Muskeln des Froschschenkels zusammenzogen wenn sie mit Metall in Berührungkamen. Daraus schlussfolgerte er, dass das Metall eine aus den Muskeln und Nerven von Tierenausgehende “animalische Elektrizität” aufnahm.Galvani hatte seinen Versuch an einem einzigen Froschschenkel mit einem Stück Metalldurchgeführt. Alessandro Volta jedoch, ein Kollege Galvanis, vermutete eine andere Erklärunghinter den Ergebnissen des Experiments, und er begann seinerseits, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Er brachte zwei Drahtenden an einem Froschschenkel an und konnte keineMuskelkontraktionen feststellen. Danach machte sich Volta daran, die These, Tiere erzeugtenStrom, zu widerlegen. Elektrizität entsteht durch den Fluss von Elektronen, und Metall leitetElektronen sehr gut. Die Theorie der „animalischen Elektrizität” war ein Irrtum in der Geschichte der Wissenschaft.Diese Beispiele zeigen, dass über Vorgänge, die heutzutage bis ins Detail bekannt sind, inder Vergangenheit völlig falsche Behauptungen aufgestellt wurden. Aufgrund der noch sehr einfachen technischen Mittel ihrer Zeit, ihrem begrenzten Wissen und oftmals auch aufgrundvon Vorurteilen haben Wissenschaftler häufig falsche Schlussfolgerungen aus ihrenEntdeckungen gezogen. Unter diesen Irrtümern der Wissenschaft ist das bedeutendste Beispielder Geschichte eine sich hartnäckig haltende Theorie über die Entstehung des Lebens. Dieunlogischen Behauptungen dieser Theorie haben einen weitaus größeren Einfluss ausgeübt alsalle oben erwähnten Beispiele. Dieser Irrtum der Wissenschaft, Darwinismus genannt, vereintein materialistisches Weltbild mit dem Glauben an eine Evolution des Lebens.Einst erachteten Manche diese Theorie ohne ausreichende Beweise als wissenschaftlicheErkenntnis. Charles Darwins Buch
 Der Ursprung der Arten
 
Original
: The Origin of Species)
galt bereits bei seiner Veröffentlichung im Jahre 1859 als widersprüchlich, erweckte jedoch in bestimmten Kreisen Interesse. Darwin konnte seine Annahmen nicht auf Kenntnisse der Gentechnik oder der Biochemie stützen. Seine inzwischen widerlegten Behauptungen, basierend auf dem damals unzureichenden Fossilienbestand, wurden von denen, die geneigtwaren, sie aus ideologischen Gründen zu akzeptieren, begeistert aufgenommen. Es gab eineeindeutige Affinität zwischen Darwins Theorie und einer materialistischen Philosophie. Darwinversuchte, den Ursprung allen Lebens mit zufälligen Ereignissen und materiellen Faktoren zu
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