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Methoden zu verschiedenen Unterrichtsformen

Methoden zu verschiedenen Unterrichtsformen

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Unterricht, Methoden, Partnerarbeit, Gruppenarbeit
Unterricht, Methoden, Partnerarbeit, Gruppenarbeit

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12/17/2012

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M
ETHODEN ZU VERSCHIEDENEN
U
NTERRICHTSFORMEN
 –
PRAKTISCHE
B
EISPIELE
 
Dr. Ioana VelicaBabes-Bolyai-Universität Cluj-Napoca/Klausenburg1. Einstieg in ein Thema
A. Einstieg mit Bildern 
1) Bilder einer Ausstellung - Passende Bilder oder Cartoons werden in einer„Galerie” ausgehängt, die Lerner wandern herum und können ihreAssoziationen darunter schreiben.2)
Pictureshow - 
Passende Bilder oder Cartoons werden mit dem OHP oderBeamer „zur Einstimmung” gezeigt.
Variante 
: Bilder werden auf Kartonsaufgeklebt, auf den Boden gestreut und den Lernern wird die Möglichkeitgegeben, sich je eines auszusuchen. Danach muss jeder Lerner etwas zumBild sagen (persönliche Beziehung zum ausgewählten Bild).3)
Was mich anspricht – 
Stuhlkreis; symbolträchtige Bilder/Sachen liegen in derMitte; nach kurzer Betrachtungsphase wählen die Lerner eines aus underklären dann, welchen persönlichen Bezug zum Thema das Bild für sie hat.4)
Lernen durch Stationen - 
Bilder liegen verteilt im Raum auf. Lerner gehen inGruppen von Station zu Station und diskutieren dort über die Aussage derBilder. (Gemeinsamer Wechsel durch Ansage bzw. Signal, z. B. Tischglocke).5.)
Beobachtung und Darstellung von Kunstwerken / Plakaten - 
Der Lehrersucht sich Bilder/Plakate auf der Flur. Die Gruppe wird in 4-5 Kleingruppengeteilt. Jede Gruppe erhält den Arbeitsauftrag, ein Bild/Plakat zu beobachten(3-5 min), es danach selber bildlich darzustellen (3-5 Min.) und danach demPlenum so vorstellen, dass die anderen Lerner sich irgendetwas vorstellenkönnen. Wichtig wäre auch den Bezug zu Thema des Tages zu schaffen!
B. Thesen, Sprüche, Argumente 
1)
Thesenpapier.
Arbeitsblatt mit provokanten widersprüchlichen Behauptungen(und Platz für persönliche Notizen).a. Einzelarbeit: Durchlesen, Notizenb. Gruppenarbeit: Diskussion und Erarbeiten einer „Gruppenthese” zum jeweilig angekreuzten Thema.c. Präsentation im Plenum
Neue Didaktik 1/2008
Methoden zu verschiedenen Unterrichtsformen - praktische Beispiele.Ioana Velica
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2.
Thesenkärtchen – Die 
Lehrkraft stellt eine Frage (z. B. „Was sind dieMerkmale von Schulqualität?” oder „Welche Maßnahmen können helfen, dasSchulklima zu verbessern?”)a. Einzelarbeit: jeder Lerner schreibt die 5 für ihn wichtigsten Antworten auf je 1 Kärtchen.b. Gruppenarbeit: Die mitgebrachten Kärtchen werden verglichen,Gemeinsamkeiten festgestellt, Unterschiede ausdiskutiert, Einigung aufdie für die Gruppe 7 wichtigsten Kärtchen.c. Präsentation im Plenum durch jew. Gruppensprecherln:
¾
Kärtchen untereinander pinnen (bzw. mit Streifen aus Krepppapieran die Tafel kleben)
¾
ev. Bericht über Diskussionsverlauf
¾
Ergänzungen der anderen Gruppenmitglieder
¾
Verständnisfragen (keine Diskussionsbeiträge!) aus dem Plenum
¾
Plenumsdiskussion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.3)
Thesenaushang- 
4-6 Thesen werden verteilt im Raum aufgehängt.Raumaufstellung: Lerner positionieren sich im Raum entsprechend ihrerinhaltlichen Position.a. Gruppenarbeit: „Räumlich nahe stehende” Lerner bilden Gruppen (3-5Lerner) und formulieren Argumente für ihre Positionb. Plenum: VertreterInnen von extrem gegensätzlichen Positionenverteidigen in einer Diskussion die eigenen Gruppenstandpunkte.(Methoden: „Talkshow”, „Aquarium“, usw.)4)
Sprüche zum Pflücken 
Auf einer Wäscheleine (oder an einer Wand) sindStreifen mit unterschiedlichen Thesen, Sprüchen und Aussagen zuverschiedenen Themenbereichen aufgehängt (wobei, was den Lerner nichtgesagt wird, jeder Bereich auf einer eigenen Papierfarbe ausgedruckt/kopiertist).a. Einzelarbeit: Die Lerner „pflücken” einen „Spruch”, der ihnen zusagt.b. Gruppenarbeit (die Gruppen werden nach Bereichen = Papierfarbegebildet): Die Lerner erzählen, warum sie diesen „Spruch” gewählthaben, diskutieren über die unterschiedlichen Standpunkte undversuchen einen Konsens zu finden.c. Plenum: Berichte aus der Gruppenarbeit.
C. Einstieg bei „heiklen” Themen bzw. Situationen 
1)
Fragebogen - 
Fragebogen (z. B. die 5 „Qualitätsbereiche” betreffend) wirdschon im Vorfeld erstellt, ausgeteilt und anonym abgegeben. Auswertung
Neue Didaktik 1/2008
Methoden zu verschiedenen Unterrichtsformen - praktische Beispiele.Ioana Velica
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(Excel) durch Lehrer. Erfahrungsgemäß hat das als Folge hohes Interesse,„was denn da herausgekommen ist”.
Die Themen sorgen für Gesprächsstoff im Kollegium.
Möglichkeit für Lehrer, einiges herauszulesen und auf Schulbedürfnisse zureagieren
Wichtig ist (und das ist auch dem Kollegium zu vermitteln!): DerFragebogen ist eine Momentaufnahme; das Ergebnis hat (wegen derpersönlichen Bewusstseinserweiterung durch das Ausfüllen und dieDiskussionen im Kollegium) keinen linear-statistischen Wert.2)
Partner-Interview im Doppelkreis („Kugellager”, „Zwiebel”…)
 
Die Interviewpartner sitzen einander im Doppelkreis gegenüber undinterviewen einander zu vorgegebenen Frage (z. B. „Welche Maßnahmenscheinen dir zur Verbesserung der internen Kommunikation notwendig?”oder „Welche Umstände behindern einen guten Unterricht?”). Die Lernernotieren auf einem „Interviewkärtchen” in Stichworten die Antworten ihrerInterviewpartner.
Es gibt mehrere Interview-Phasen, wobei die Fragen (zum selben Thema!)variiert werden können: Auf Anordnung tauschen die Interviewpartner. Dieim Außenkreis sitzen, stehen auf und gehen im Uhrzeigersinn zwei Sitzeweiter. Oder: Die im Innenkreis sitzen, wechseln zum 3. Platz gegen denUhrzeigersinn
Gruppenarbeit: Die Lerner berichten einander, was sie in den Interviewsherausgefunden haben und überlegen entsprechende Lösungsvorschläge,die auf Kärtchen oder Plakat gesammelt werden.
Präsentation im Plenum.3)
Stummer Dialog 
(Gruppe, 3-6 Lerner)
Die Lerner stehen um einen Tisch, auf dem ein Plakat liegt. Es ist einThema vorgegeben oder auf dem Plakat steht eine provokanteBehauptung. Die Lerner schreiben ihre persönliche Stellungnahme aufdas Plakat oder formulieren Fragen. Es
darf 
dabei nicht gesprochenwerden.
Ohne zu sprechen werden Fragen oder Kommentare zu denStellungnahmen der anderen Lerner dazugeschrieben.
Nach der „stummen Phase” von ca. 10 Min. kann das Thema mündlichweiter behandelt werden.
Bericht im Plenum.
Variante 
für die ganze Gruppe (gut auch als Evaluation einer längerenTätigkeit): Auf mehreren Tischen (3-4) stehen Plakate. Jeder Lerner hat einenStift und schreibt die eigene Meinung zum Stichwort, das auf dem Plakat steht.
Neue Didaktik 1/2008
Methoden zu verschiedenen Unterrichtsformen - praktische Beispiele.Ioana Velica
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