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Imslp121685 Wima.b6c1 s Pvl

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01/06/2013

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SeiSolo
à  Violino  senza  Basso  accompagnato. 
LibroPrimo
da    
 Joh.Seb.Bach
ao.1720     
Ausgabe f¨ur Violine
— BWV 1001–1006Werner Icking, Siegburg
Privatbibliothek Nr. 6–vl
 
Die vorliegende Ausgabe entsteht auf Basis eines Faksimile
des Bachschen Autographen von1720. Sie versucht, m¨oglichst viele Einzelheiten des Manuskriptes in den modernen Notensatzzu ¨ubernehmen wie z.B. die Wiederholung derselben Vorzeichen mehrfach in einem Takt Dasheißt aber auch, daß an manchen Stellen Vorzeichen fehlen, die man heute schreiben w¨urde, diezu Bachs Zeiten eventuell selbstverst¨andlich waren. Ein klares Beispiel daf¨ur ist wohl Takt 19 imersten Satz der ersten Sonate, in dem das erste F wohl Fis gespielt werden muß, obwohl es indiesem Takt nicht erh¨oht wurde; das zweite F hat aber ein Vorzeichen # ... der Spieler k¨onnte es ja vergessen haben. Moderne Ausgaben erh¨ohen hier das erste F, lassen das auch f¨ur das zweitegelten und bringen beim folgenden A auch noch ein Aufl¨osungszeichen an. Ich ignoriere auchheute g¨ultige Regeln zum Anbringen der Notenh¨alse, um das Notenbild zu treffen, das Bach selbstgew¨ahlt hat.Bindeb¨ogen und Dynamikbezeichnungen ¨ubernehme ich so, wie sie in der Handschrift stehen,wobei allerdings Anfang und Ende von B¨ogen nicht immer eindeutig feststellbar sind. Dennochwird dies so manche positive¨Uberraschung hervorrufen; denn vieles ist einfacher spielbar, als esdie Erg¨anzungen mancher Herausgeber oder Bearbeiter vermuten lassen.Als ich im M¨arz 1994 den ersten Satz der Sonate fertig gestellt hatte, wußte ich noch nicht, obich diese Ausgabe jemals vollst¨andig abschließen k¨onnte. Die erste Sonate wurde dann bald ganzfertig und erschien im M¨arz 1996 in einer verbesserten Auflage zusammen mit der zweiten Sonate.Im Januar 1997 folgte die dritte Partita und schon im September 1997 die dritte Sonate und eineEntwurfsfassung der zweiten Partita. Im November 1997 folgte die Entwurfsfassung der erstenPartita. Diese wurde Anfang 1998 fertiggestellt, so daß jetzt — nach fast drei Jahren, in der6 Auflage — die erste vollst¨andige Fassung vorliegt.Diese Ausgabe gibt es in vier Varianten. Die erste Variante gibt den Urtext wieder, so wie Bachihn geschrieben hat, soweit sich das mit modernem gedruckten Notensatz vertr¨agt. Seiten- undZeilenumbruch sind wie in Bachs Handschrift. Die zweite und dritte Variante sind bezeichneteAusgaben f¨ur Violine oder Viola; die vierte Variante eine noch unbezeichenete Ausgabe f¨ur Vio-loncello. Diese drei Varianten sind teilweise an heutige Schreibweisen angepaßt, so daß ein Spielerauf jeden Fall auch die Urtext-Variante zu Rate ziehen sollte. Bei diesen Varianten wurde aneinigen Stellen auch der Seiten- oder Zeilenumbruch zugunsten der Spielbarkeit ge¨andert Dennochwurde Bachs kompakte Schreibweise beibehalten, was nicht zuletzt auch den Vorteil hat, daß dieAusgaben fast ohne Wendestellen auskommen.Die Bezeichnung ist f¨ur fortgeschrittene Spieler gedacht, die zum Beispiel meine Violin- oder Vi-olaausgabe von Bachs Cello-Suiten schon gut beherrschen. Fingers¨atze sind nur f¨ur schwierigeAkkorde gegeben und beschr¨anken sich ansonsten meist auf Lagewechsel und Quintgriffe, damitdiese Stellen rechtzeitig erkannt werden.Die Ausgabe wird mit MusiXTEX gesetzt und zeigt so die Leistungsf¨ahigkeit von MusiXTEX, auchmit komplexen Notationen fertig zu werden. Daher will ich die Gelegenheit nicht vers¨aumen, derenAutoren und insbesondere Daniel Taupin herzlichst f¨ur MusiXTEX zu danken.Teile der dritten Partita, danach die dritte Sonate, die zweite und erste Partita wurden mit PMXerfaßt. Von den ersten beiden Partitas gab es auch ansehnliche Vorausgaben auf der Basis vonPMX. Auch hier gilt mein Dank dem Autor, Don Simons.Werner Icking D-53721 Siegburg, Farnweg 28———
Es ist Thema des h¨ubschen Taschenbuchs Insel B¨ucherei Nr. 655: Johann Sebastian Bach, Sonaten und Partiten f¨ur Violine allein, Wiedergabe der Handschrift, Insel Verlag, Frankfurt am Main 1962.Ich konnte aber auch auf eine etwas gr¨oßere Ausgabe, erschienen im B¨arenreiterverlag, zur¨uckgreifen, die ich in der Bonner Musikb¨ucherei im Schumannhaus entleihen konnte. Dieser wertvollen Einrichtung und insbesondere ihrem freundlichenPersonal m¨ochte ich an dieser Stelle einmal ausdr¨ucklich danken.c
1998 (6. Auflage), Werner Icking. Nicht-kommerzielle Vervielf¨altigung erw¨unscht. ftp://ftp.gmd.de/music/scores/c
1998 (6th edition), Werner Icking. Non-commercial copying welcome. http://www.gmd.de/Misc/Music/
 
Sonata1   
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àViolinoSolosenzaBassodi  
Violinbezeichnung: Werner Icking
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1998, Werner Icking, D-53721 Siegburg, Farnweg 28
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