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Meine Rede am 05.01.2013 zum Landesparteitag der FDP in Stuttgart

Meine Rede am 05.01.2013 zum Landesparteitag der FDP in Stuttgart

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Published by alanka9384
Unsere Lage ist hoffnungslos, aber nicht weiter ernst. Wir haben immer weniger Kinder, an die wir einen Schuldenberg vererben können, der so hoch ist, dass er nie abgetragen werden kann. Wir haben uns nämlich in wesentlichen Bereichen auf den Gutmenschen-Wettstreit eingelassen und wurden folgerichtig vom liberalen Teil der Gesellschaft weitgehend verlassen.
Unsere Lage ist hoffnungslos, aber nicht weiter ernst. Wir haben immer weniger Kinder, an die wir einen Schuldenberg vererben können, der so hoch ist, dass er nie abgetragen werden kann. Wir haben uns nämlich in wesentlichen Bereichen auf den Gutmenschen-Wettstreit eingelassen und wurden folgerichtig vom liberalen Teil der Gesellschaft weitgehend verlassen.

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01/06/2013

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Meine Rede am 05.01.2013 zum Landesparteitag der FDP in Stuttgart
Meine Damen, meine Herren,liebe Freunde unserer gemeinsamen Partei,es sind ein paar Worte des Grundsätzlichen, das in der Öffentlichkeit unterdrückt wird, die ich hierund bei dieser Gelegenheit sprechen möchte.Unsere Lage ist hoffnungslos, aber nicht weiter ernst. Wir haben immer weniger Kinder, an die wireinen Schuldenberg vererben können, der so hoch ist, dass er nie abgetragen werden kann. Wirhaben uns nämlich in wesentlichen Bereichen auf den Gutmenschen-Wettstreit eingelassen undwurden folgerichtig vom liberalen Teil der Gesellschaft weitgehend verlassen. Kümmern wir uns alsoum die Probleme, die für uns und unser Land entscheidend sind: Es handelt sich um
 
Die Euro-Finanzpolitik,
 
Die Bevölkerungspolitik und
 
Die sogenannte Klimapolitik,Für die Euro-Finanzpolitik haben wir von der FDP Frank Schäffler, einmalig in der deutschenParteienlandschaft, aber den beachten wir nicht weiter, lassen ihn reden und parteiintern schreibenals Alibi für eine Gedankenfreiheit, die wir postulieren, aber in der Realität nicht gewähren. Dasistdie praktizierte Methode, die öffentlichen Diskussionen auf die Folgeprobleme zu lenken und ihreUrsachen zu verdrängen, die uns in unserem aktuellen Dilemma gefangen hält. Wir müssen vor allemwieder in unseren Orts- und Kreisversammlungen auch Bundespolitik diskutieren, anstatt diese alsAbnickveranstaltungen für genehme Kandidaten zu benutzen, ja, zu missbrauchen. Voraussetzung füralles andere ist also innerparteiliche Demokratie.Die Finanzpolitik, die wir Gutmenschen betreiben, erinnert zumindest an die späte Vollendung desStamokap, wovon alle unter 60jährigen hier im Saal noch nie etwas gehört haben dürften. Das Kürzelbedeutet: Staatsmonopolistischer Kapitalismus und beruht auf Lenins maxistischer Imperialismus-Definition. Stamokap war in den Siebzigern die Devise der Jusos: Monopole schaffen, die imWirtschaftsleben die entscheidende Rolle spielen! Und schon sind wir bei der EZB und in jederBeziehung in Brüssel und Straßburg, wohin der ganze Verein 12 Mal im Jahr für nichts und wiedernichts kostenträchtig umzieht. Wir sind also bei der EU und wie sie sich entwickelt hat.Helmut Schmidt hat laut FAZ vom 15.9.1995 zur Notwendigkeit der Abgabe der DM und derEinführung der europäischen Gemeinschaftswährung gesagt, andernfalls würde die Mark deneuropäischen Kontinent beherrschen, und die Nachbarstaaten würden sich gegen Deutschlandverbünden. Und jetzt wissen wir auch
 
warum die EU ohne entsprechende Wahl in Deutschland und gegen den durch Umfragenbekannten Willen der Mehrheit durchgesetzt wurde, und
 
das Gleiche mit der Aufnahme der Mittelmeerstaaten in den Euro-Verbund geschah;
 
warum keine grundlegende Reform der offensichtlich misslungenen bisherigen Europapolitikmöglich sein soll und
 
wie sein kann, dass offensichtliche Souveränitätsabgabe, nämlich der Haushaltspolitik, als mitdem Grundgesetz für vereinbar erklärt wird. Das bedeutet die weitere Frage, wie unabhängigvon der Politik unser oberstes Verfassungsorgan ist, weil
 
andernfalls die Nachbarn sich gegen Deutschland verbünden. Ein Frieden, der auf Erpressung beruht,ist kein wirklicher Frieden.Und noch ein Wort eines berühmten Zeitgenossen zum Thema EU: Ralf Dahrendorf schrieb in einemlange
n Artikel in der „Zürcher“ am 2. Juli 2008, daß die Sachlogik von Walter Hallstein, die
Wirtschaftsgemeinschaft führe zwangsläufig am Ende zu einem europäischen Bundesstaat, eingroßer und folgenschwerer Irrtum sei.
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Wir schmücken uns gern mit Ralf Dahrendorf als unserempolitischen Freund; darum sollten wir auch auf ihn hören, wenn seine Erkenntnis uns nicht in denpolitischen Kram passt.Zur Bevölkerungspolitik möchte ich der Kürze wegen nur anmerken, dass Rassismus nicht nur derAblehnung alles Fremden zugrunde liegen kann, sondern Rassismus auch die Grundlage fürdemographische Eroberungspolitik per Mendelscher Vererbungslehre ist. Gegen die Bäuche unsererFrauen kommt keine Armee der Welt an. Das Zitat stammt nicht aus Deutschland!Und noch ein Stichwort ist anzumerken: Toleranz ist die Übersetzung von Duldung, nicht vonUnterwerfung. Will heißen, daß wir das Gebot politischer Glaubenslehre, Deutschland seiEinwanderungsland und der Islam gehöre zu uns, auf bereits eingetretene Folgen und dahinterstehende Absichten untersuchen müssen. Deutschland ist ein christliches und gastfreundliches Landmit einem zivilisierten Hausherrenrecht, das anzuwenden wir gelegentlich versäumen.Ich überschlage so drängende Probleme wie die Zerstörung eines erfolgreichen Schulsystems inBaden-Württemberg mittels einer Bildungspolitik, wie sie seit dem Machtwechsel von den rot-grünen Volksbeglückern mit ihren Einheitsschulen zurzeit betrieben wird, als nur eine Folge derpraktizierten Bevölkerungs- und Gleichschaltungspolitik und komme direkt zurKlimapolitik, die nicht imstande ist, den Beweis dafür zu erbringen, daß Kohlendioxid, überhaupt undschon gar der anthropogene Anteil, also der von Menschen dem natürlich vorhandenen CO2-Gehaltder Atmosphäre hinzugefügte Anteil, klimarelevant ist. Fehlanzeige! Es gibt keinen Beweis, obwohlstaatliche Institutionen dafür in Lohn und Brot gesetzt wurden.Da die wissenschaftliche Beweisführung bisher also nicht möglich war, und weil die Behauptung fürden Laien angesichts der Winzigkeit des Anteils von 0,038% in der Atmosphäre auch nicht plausibelist, müssen wir endlich von Bluff, von der Wahrscheinlichkeit von Täuschung einer grünen Erfindungzur Finanzierung ihrer verfassungsändernden Politik ausgehen. Der Grund dafür liegt auf der Hand:Mit Katastrophenalarm ein Notstandsgesetz begründen, das EEG mit seinen Armut erzeugendenAuflagen auf die Energiepreise, dem jedoch nur ein fiktiver Notstandzugrunde liegt. So kommt grünePolitik zu dem Geld und damit zu der Macht, die sie befähigt, in die Praxis umzusetzen, was sieeigentlich bewerkstelligen will: uns alle umerziehen! Der Fall ist ein Musterbeispiel sozialistischerUmerziehungspolitik, wie sie an der Zigarette und deren Verbot auf allgemein verständlichere Weisezeitgleich als Exempel erfolgreich statuiert wird.Der Führungskader der Grünen besteht aus Alt-Kommunisten. Die Partei der Grünen steht in der
Nachfolge Jean Jacques Rousseaus, der „Zurück zur Natur“ predigte und in der Realität
entscheidenden Einfluss auf die Französische Revolution ausgeübt hat. Die grün-genannte Partei istdas Auffangbecken der Alt-Achtundsechziger, die Erfahrungen mit der Organisation von Krawallenhaben. Herr Kretschmann wurde als Folge organisierter Krawalle Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Er und seine Partei geben sich neuerdings konservativ. Er wurde unlängst vom

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