EINE INDISCHE DICHTUNG
Lieber, verehrter Roman Rolland!Seit dem Herbst des Jahres 1914, dadie seit kurzem eingebrocheneAtemnot der Geistigkeit auch mirplötzlich spürbar wurde, und wireinander von fremden Ufern her dieHand gaben, im Glauben an dieselbenübernationalen Notwendigkeiten,seither habe ich den Wunsch gehabtIhnen einmal ein Zeichen meinerLiebe und zugleich eine Probe meinesTuns und einen Blick in meineGedankenwelt zu geben. Nehmen Siedie Widmung des ersten Teiles meinernoch unvollendeten indischenDichtung freundlichst entgegen vonIhrem Hermann Hesse
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