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Vierteljahreshefte Fuer Freie Geschichtsforschung - 1998 Nr. 1 (84 S., Text)

Vierteljahreshefte Fuer Freie Geschichtsforschung - 1998 Nr. 1 (84 S., Text)

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10/27/2013

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ISSN: 1370-7507
 
2. Jahrgang · Heft 1
·
März 1998
 
Orwell läßt grüßen:
 Zensur überall
 
Zweimal Dachau:Zweimal Dachau:Zweimal Dachau:Zweimal Dachau:Über das Verbot, Bücher über dasKL Dachau zu vergleichenAffäre PaponAffäre PaponAffäre PaponAffäre Papon----JouffaJouffaJouffaJouffa----Faurisson:Faurisson:Faurisson:Faurisson:Internet-Artikel über die Kollabo-ration französischer Juden mit denDeutschen führt zu AufruhrVictor Ostrovsky:Victor Ostrovsky:Victor Ostrovsky:Victor Ostrovsky:Jüdischer Terror gegen denbekannten Mossad-AussteigerTotschweigen von John Sack:Totschweigen von John Sack:Totschweigen von John Sack:Totschweigen von John Sack:Zahn um Zahn mit einem jüdischen DissidentenGrundwasser in Auschwitz:Grundwasser in Auschwitz:Grundwasser in Auschwitz:Grundwasser in Auschwitz:Expertise bringt Klarheit überUnmöglichkeit von Gruben-verbrennungen in Auschwitz
Stiftung Vrij Historisch Onderzoek
 
Postbus 60, B-2600 Berchem 2, Belgien (Flandern) Der Grundwasserstand im Lager Birkenau vor der Zen-tralsauna im August 1991: 50 cm unter Geländeoberkante
 
 © Foto: R. Kammerer, 1991
 
!
 
 
 
VffG · 1998 · 2. Jahrgang · Heft 1
Inhalt
 
Sie drehen durch...........................................................................................................................................................................1
Von Herbert Verbeke
Grundwasser im Gelände des KGL Birkenau (Auschwitz)......................................................................................................2
Von Dipl.-Ing. Michael Gärtner und Dipl.-Ing. Werner Rademacher 
Die »
Gasprüfer 
« von Auschwitz ................................................................................................................................................13
Von Carlo Mattogno
Ein Akt der Solidarität ..............................................................................................................................................................22
Von VHO
Zweimal Dachau.........................................................................................................................................................................22
Von Ingrid Weckert 
Irren-Offensive...........................................................................................................................................................................35
Von Peter Töpfer5
Einige Anmerkungen zu jüdischen Bevölkerungsstatistiken..................................................................................................36
Von Dr. Jozef Pawlikowski
Revisionistisches aus unerwarteter Ecke..................................................................................................................................38
 Les Temps Irreparable / 
Ein Australier in Auschwitz ......................................................................................................................................................38
The Weekend Review, The Weekend Australian, 29./30. März 1997 
Die Affäre Papon-Jouffa-Faurisson..........................................................................................................................................42
Von Association des anciens amateurs de récits de guerre et d’holocauste
Maurice Papon und Yves Jouffa: zweierlei Maß?...................................................................................................................43
Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson
Milliarden Franc den Juden geraubt… oder von Marschall Pétain?....................................................................................44
Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson
Büchervernichter und ihre Opfer.............................................................................................................................................45
Von Victor Ostrovsky
451 Grad Fahrenheit 
...................................................................................................................................................................48
Von Richard Widmann
Vom Holocaust Museum ausgeladen: Schriftsteller spricht beim Nationalen Presseclub...................................................52
Von Richard H. Curtiss
Aus der Forschung.....................................................................................................................................................................54
Von Dipl.-Ing. M. Gärtner, Dr.-Ing. A. Niepel, Dipl.-Ing. W. Rademacher, Dr. phil. W. Meier und Dr. jur. F. Schumacher 
Bücherschau
 Monoperzeptose – ein fixe Idee................................................................................................................................................56  Kommentierte Auszüge aus W. de Boor, Wahn und Wirklichkeit.............................................................................................58 Der Revision eine Gasse: Reaktionen auf die Anti-Wehrmachtsausstellung............................................................................60 Inverser Verfolgungswahn: Von Beruf Nazijäger....................................................................................................................63 Nicht vorhanden: Historische Überreste von Tötungseinrichtungen im KZ Mauthausen........................................................68
Leserbriefe..................................................................................................................................................................................70In Kürze ......................................................................................................................................................................................75
Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung
Herausgeber: Stiftung Vrij Historisch Onder-zoek, Vereniging zonder winstoogmerk.Verantwortlich i.S.d.P.: Herbert VerbekePostanschrift: Postbus 60, B-2600 Berchem 2,Belgien (Flandern);E-mail: mail@vho.orgWebsite: http://www.vho.orgAnzeigen:
 
Preisliste vom 15.10.1997Bankverbindung: 220-0021926-40Wettelijk depot: D/5727/1998/2ISSN: 1370-7507Die
Vierteljahreshefte für freie Geschichts- forschung 
erscheinen vierteljährlich im Um-ang von je etwa 80 Seiten. Der Jahresbezuginklusive Versand kostet DM 100,-, für Aus-zubildende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfän-ger, Wehr- und Zivildienstleistende oder Rentner mit kleinem Einkommen (Nachweisnicht vergessen!) DM 70,-. Ein aktuellesProbeheft ist für DM 10,- erhältlich, dieErstausgabe für DM 5,-. Zahlung (möglichstin DM) erfolgt bar oder als V-Scheck anunsere Postanschrift. Kündigung: 3 Monatevor Ablauf des Bezugszeitraumes, ansonstenVerlängerung um ein Jahr.VHO nimmt gerne Manuskripte sachlichenStils entgegen, besonders auch Meldungenfür unsere Rubrik »In Kürze«. Unverlangteingesandte Manuskripte werden nicht zu-rückgeschickt. VHO behält sich vor, Manu-skripte zu kürzen und zu überarbeiten. DieMeinung der Autoren stellt nicht in jedemFall die Meinung des Herausgebers dar.Abdruck der Beiträge nur nach Vereinbarunggestattet. Alle Rechte vorbehalten.Wir zahlen jenen Wissenschaftlern, die unter staatlicher wie gesellschaftlicher Verfolgungleiden, ein angemessenes Honorar für Bei-träge, die in unserer Zeitschrift publiziertwerden. Dies scheint uns der angemessensteWeg zu sein, wie diesen Menschen geholfenwerden kann.Sollten Sie unsere Arbeit wertvoll finden, so bitten wir Sie herzlich, uns nach Kräften zuunterstützen, sei es durch Abonnements,durch die Übernahme von Patenschaften,durch Vermittlung neuer Abonnenten undInteressenten oder gar durch Spenden.
 
 
VffG · 1998 · 2. Jahrgang · Heft 1
1
Sie drehen durch
Von Herbert Verbeke
Eigentlich wollte ich hier ein ganz anderes Thema behandeln.Aber wie so oft kommt es eben anders, als man denkt. Wir haben deshalb das ursprüngliche Thema zurückgestellt undwerden uns diesmal mit wenig schönen Dingen beschäftigen.Vor zwei Tagen bekam ich die Ausgabe 4/97 der Zeitschrift
 Deutschland in Geschichte und Gegenwart 
(
 DGG
) in dieHände und war entsetzt über das, was zur Zeit in Deutschlandvor sich geht. Noch mehr hat mich entsetzt, daß es nieman-den in der Welt zu geben scheint, der diese unfaßbaren Zu-stände anprangert. Doch eines nach dem anderen.Die Leser unserer Zeitschrift werden sich schon daran ge-wöhnt haben, daß es regelmäßig in Deutschland zu Bücher-vernichtungen kommt, wobei eine unbekannte Zahl unschul-diger Menschen aus heiterem Himmel Besuch von der Polizeierhält und mit Strafverfahren überzogen wird. Nicht wenigevon ihnen werden für den Besitz von Büchern oder Zeit-schriften bestraft, einige davon mit Gefängnisstrafen. Daßseit einiger Zeit Verleger kritischer Bücher und Zeitschriften psychiatrisch untersucht werden, gehört leider auch schonfast zum gewohnten Bild. Nun aber werden von der politischen Inquisition in der Bun-desrepublik Deutschland ganz neue Maschen aufgezogen.
 DGG
weiß zu berichten, daß die baden-württembergischeLandesregierung bereits im Juni letzten Jahres die Verjäh-rungsfristen für bestimmte Pressedelikte, insbesondere be-züglich zeitgeschichtlichen Themen, von sechs Monaten auf 5 bis 10 Jahre angehoben hat.Außerdem berichtet Herr Grabert selbst in seinem Nachrich-tenbrief 
 Euro-Kurier 
, daß gegen ihn in nächster Zeit dieHauptverhandlung wegen Verbreitung eines Buches eröffnetwird, obwohl dieses angebliche Delikt nach herkömmlicher Rechtsprechung bereits verjährt sei. Man bemühe einfach dasBundesjugendschutzgesetz, das wesentlich längere Verjäh-rungsfristen kenne als das Pressegesetz. Daß bei widerspre-chenden Gesetzen das grundsätzlich mildere Recht anzuwen-den ist, scheint im „Rechtsstaat” Deutschland niemanden zuinteressieren. Sollte sich diese Art der „Recht”-sprechungdurchsetzen, könnte der Staat auch quasi rückwirkend Ankla-ge gegen jeden erheben, der politisch unerwünschte Aussa-gen veröffentlicht hat.Inzwischen hat sich eines der wichtigsten Nachschlagewerkedeutschsprachiger Verlage geweigert, politisch als rechtseingestufte Verlage aufzunehmen. Sollte daher ein Buch-händler in Zukunft die Adressen rechter Verlage nicht aus-wendig können, so wird er kaum eine Möglichkeit haben, für einen Kunden ein derartiges Buch zu bestellen.Daß dem Grabert-Verlag auf Druck des baden-württem- bergischen Wirtschaftsministers Döring die Teilnahme anden Stuttgarter Buchwochen unmöglich gemacht wurde,rundet das Bild von der immer wütender um sich schlagendendeutschen Gesinnungsdiktatur ab.Zu guter Letzt wurde schließlich beim Grabert-Verlag nochkurz vor Weihnachten erneut ein Buch beschlagnahmt.Diesmal erwischte es den Gedenkband für den bekanntendeutschen Historiker Hellmut Diwald. Prof. Hepp, ein ausge- bildeter Historiker mit einem Lehrstuhl für Soziologie, hattedarin in einer Fußnote in lateinischer Sprache seinen Unglau- ben an die NS-Gaskammern kundgetan. Dies sei laut Staats-anwaltschaft Volksverhetzung. Volksverhetzung durch einelateinische Fußnote eines Professors?!? Man schlägt die Hän-de über dem Kopf zusammen. (Mehr zu den einzelnen Vor-fällen in unserer Rubrik »
 In Kürze
« oder bei
 DGG
).Angesichts dieser sich immer mehr anziehenden Zensur-schraube fragt man sich, was wohl der nächste Schritt seinwird. Werden die rechten Verleger aus den Buchhändlerver-einigungen ausgeschlossen werden? Wird man ihnen dieGewerbelizenz entziehen, wie man es gegenüber dem Verle-ger Dr. Sudholt bereits androhte? Werden Ihre Bücher ausdem Verzeichnis lieferbarer Bücher verschwinden? WirdIhnen in Zukunft die Zuweisung von ISBN-Nummern ver-weigert? Werden Sie in psychiatrische Anstalten eingewie-sen, wie im Falle des Verlegers A. Röhler angedroht? Nichtsist mehr unmöglich in der Terrorrepublik Deutschland.Und sieht man ins benachbarte europäische Ausland, so ver-läuft die Entwicklung dort parallel: VHO wurde am 21. und29.11.1997 sowie am 7.1.1998 ausgiebigen Hausdurchsu-chungen durch die flämische Polizei unterworfen. MeinemBruder Siegfried droht nun ein Strafverfahren wegen der vonuns vertriebenen Publikationen. In Frankreich wird R. Fauris-son von einem Prozeß zum nächsten gezerrt: Man versuchtihn durch hohe Geldstrafen fertig zu machen. Ähnlich ver-sucht man es zur Zeit mit der politischen Rechten in Frank-reich. Die Schweiz läuft gegen den Verlag
 Neue Visionen
undandere Revisionisten Amok und vergreift sich auch an andereKritiker herrschender Mißstände, wie etwa dem jüdischenSchächt-Ritual (parallel dazu übrigens die Vorgänge inDeutschland und Frankreich). In Spanien wird der rechteAktivist Pedro Varela wegen revisionistischer und judenkriti-scher Publikationen angeklagt. In Englnd wurden die erstendrei Personen u.a. wegen ihrer revisionistischen Aussagenangeklagt, ohne daß man sich dort genötigt sah, überhaupterst entsprechende Gesetze zu erlassen. Die bestehendenwerden einfach anders ausgelegt. In einem der Fälle wurdedas Verfahren inzwischen allerdings eingestellt, wegen an-geblicher Verhandlungsunfähigkeit der Angeklagten.Europa entwickelt sich zu einem Superstaat Orwell’scher Prägung. Wie soll man darauf reagieren? Von Menschen-rechtsorganisationen ist zur Zeit keine Hilfe zu erwarten. Dieeuropäische Bevölkerung ist in ihrer Mehrheit gegen allesverhetzt, was als rechts etikettiert wird. Die europäischenEliten kann man kaum nachdenklich machen, denn vieleunter ihnen sind ideologisch verblendete Überzeugungstäter,die die Wahrheit auf keinen Fall verbreitet sehen wollen.Eine mediale Gegenmacht gegen das Monopol des Establish-ments kann nicht aufgebaut werden, da die oben beschriebe-nen Methoden gerade dazu dienen, dieses zu verhindern.Auch wenn der deutsche Bundespräsident meinte, man müsseMenschenrechtsverletzungen notfalls mit Gewalt bekämpfen(vgl. letztes Heft), so scheidet Gewalt nicht zuletzt deshalbaus, weil dies die Maßnahmen der Inquisition in den Augender Öffentlichkeit rechtfertigen würde. Was also tun?Ein Medium ist bisher dem Zugriff der Staatsterroristen ent-zogen, nämlich das Internet. Noch jedenfalls kann man dortgleichberechtigt mit den Mediengiganten und dem Staat seineInformationen streuen. Warum also zögern rechte Publizi-sten, sich dort zu etablieren?

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