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Vierteljahreshefte Fuer Freie Geschichtsforschung - 1998 Nr. 3 (84 S., Text)

Vierteljahreshefte Fuer Freie Geschichtsforschung - 1998 Nr. 3 (84 S., Text)

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05/31/2015

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ISSN: 1370-7507
2. Jahrgang · Heft 3
·
September 1998
 Das Jahrhundert der Massenmorde
 
»Schlüsseldokument« ist »Schlüsseldokument« ist »Schlüsseldokument« ist »Schlüsseldokument« ist Fälschung:Fälschung:Fälschung:Fälschung:Über die Formfehler eines Doku-ments, das den Massenmord vonAuschwitz belegen soll, S. 166Alliierter Massenmord:Alliierter Massenmord:Alliierter Massenmord:Alliierter Massenmord:Unbequeme Dokumentation überein alliiertes Vernichtungslagers,S. 175Massenmord in der Ostsee:Massenmord in der Ostsee:Massenmord in der Ostsee:Massenmord in der Ostsee:Verdrängte und vertuschteSchiffskatastrophen beiKriegsende, S. 183Massenmord oder MassensteMassenmord oder MassensteMassenmord oder MassensteMassenmord oder Massenster-r-r-r-ben?ben?ben?ben?Details, die man denSterbebüchern von Auschwitzentnehmen kann, S. 188, 198
PO Box 118, Hastings TN34 3ZQ, Großbritannien
 
Oben: Vernichtungslager der US-Armee bei Sinzig-Remagen.Hunderttausende ließen die Amerikaner verhungern.US-Konzentrationslager in den 40ern zur Internierung hun-derttausender japanischstämmiger Amerikaner
!
 
 
 
VffG · 1998 · 2. Jahrgang · Heft 3
 
Inhalt
 
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben .........................................................................................................................165
Von Dipl.-Chem. Germar Rudolf 
»
 Schlüsseldokument 
« ist Fälschung........................................................................................................................................166
Von Dipl.-Ing. Manfred Gerner 
Unbequeme Dokumentation eines Massenmordes ................................................................................................................175
Von Dr. Ekkehart Guhr 
Verdrängte und vertuschte Schiffskatastrophen...................................................................................................................183
Von Mark Weber 
Der Vatikan und der »
 Holocaust 
«: Vatikan-Historiker wies Vorwürfe der »
 Komplizenschaft 
« zurück..........................184
Von Mark Weber 
Robert Graham und der Revisionismus.................................................................................................................................185
Von Prof. Dr. Arthur R. Butz 
Entlarvte Lügen über eine Division der Waffen-SS..............................................................................................................186
Von der Truppenkameradschaft »Götz von Berlichingen«
Die Sterbebücher von Auschwitz............................................................................................................................................188
Von Enrique Aynat 
Überleben in Auschwitz...........................................................................................................................................................198
Von Dipl.-Ing. Gottfried Sänger 
Die Formel der Wahrheit ........................................................................................................................................................204
Von Thomas Ryder, Ph.D.
Kriegsgerüchte .........................................................................................................................................................................206
Von Oliver Martens
„Vor dem Lesen vernichten!“ .................................................................................................................................................209
Von Doris Nordmann
Falsche Erinnerungen überall – nur nicht in der Zeitgeschichte.........................................................................................214
Von Dipl.-Chem. Germar Rudolf 
J. W. Goethe nur knapp der BRD-Zensur entgangen...........................................................................................................217
Von Günter Kaufmann
Ein Schritt zurück in polizeistaatliche Intoleranz.................................................................................................................219
Von Prof. Dr. Gottfried Dietze
Aus der Forschung...................................................................................................................................................................222
 Hgg. von Dipl.-Ing. Michael Gärtner, Dr. Ing. Andreas Niepel, Dipl.-Ing. Werner Rademacher, Dr. phil. Wolfgang Meier und Dr. jur. Franz Schumacher 
Bücherschau
 Ein prüfender Blick in Amerikas »Todesstrafen-Industrie« bestätigt das Leuchter-Gutachten.......................................................226 Churchill, der Totengräber des Britischen Empire..........................................................................................................................228Vermutlich zu einfach gestrickt: Der Verlust der Väterlichkeit oder Das Jahrhundert der Juden..................................................229 Der weltfremde Traum vom russischen Großreich..........................................................................................................................230 Blick in die Gerüchteküche des Deutschenhasses............................................................................................................................232 Kampf um die Macht: Ein wichtiger Beitrag zur Historisierung des Nationalsozialismus..............................................................233 Dr. Walter Post: Pearl Habor als Anlaß für eine Einführung in den Revisionismus.......................................................................234
Leserbriefe................................................................................................................................................................................237In Kürze....................................................................................................................................................................................242
Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung
Herausgeber: Stiftung Vrij Historisch Onder-zoek, vereniging zonder winstoogmerk.Verantwortlich i.S.d.P.: Germar Rudolf Redaktion: Castle Hill Publisher, PO Box118, Hastings TN34 3ZQ, Großbritannien;E-mail: mail@vho.orgWebsite: http://www.vho.org/VffG.htmlAnzeigen:
 
Preisliste vom 15.10.1997Bankverbindung: vertraulich, auf AnfrageWettelijk depot: D/5727/1998/3ISSN: 1370-7507Die
Vierteljahreshefte für freie Geschichts- forschung 
erscheinen vierteljährlich im Um-fang von je etwa 80 Seiten. Jahresbezug inkl.Versand: DM 100,- (3-Jahres-Abo: DM270,-). Auszubildende, Arbeitslose, Sozial-hilfeempfänger, Wehr- und Zivildienstlei-stende oder Rentner mit kleinem Einkommen(Nachweis nicht vergessen!) DM 70,- (3 Jah-re: DM 180,-). Aktuelles Probeheft: DM 10,-; Erstausgabe: DM 5,-.Zahlung (möglichst in DM) erfolgt bar oder als V-Scheck an unsere Postanschrift. DieBankverbindung teilen wir Ihnen bei Bedarf vertraulich mit. Kündigung: 3 Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes, ansonstenVerlängerung um ein (bzw. 3) Jahr(e).VHO nimmt gerne Manuskripte sachlichenStils entgegen (am besten auf 3,5"-Diskette), besonders auch Meldungen für unsere Ru- brik »
 In Kürze
«. Unverlangt eingesandteManuskripte werden nicht zurückgeschickt.VHO behält sich vor, Manuskripte zu kürzenund zu überarbeiten. Die Meinung der Auto-ren stellt nicht in jedem Fall die Meinung desHerausgebers dar.Abdruck der Beiträge nur nach Vereinbarunggestattet. Alle Rechte vorbehalten.Wir zahlen jenen Wissenschaftlern, die unter staatlicher wie gesellschaftlicher Verfolgungleiden, ein Honorar für Beiträge, die in unse-rer Zeitschrift publiziert werden. Dies scheintuns der angemessenste Weg zu sein, wie ih-nen geholfen werden kann.Sollten Sie unsere Arbeit wertvoll finden, so bitten wir Sie herzlich, uns nach Kräften zuunterstützen, sei es durch Abonnements,durch die Übernahme von Patenschaften,durch Vermittlung neuer Abonnenten undInteressenten oder gar durch Spenden. Auf Wunsch teilen wir Ihnen mit, was mit IhrenSpenden geschieht.Spender mit einem jährlichen Spendenauf-kommen >DM 100,- erhalten
VffG
gratis.
 
 
VffG · 1998 · 2. Jahrgang · Heft 3
165
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
Von Dipl.-Chem. Germar Rudolf 
10 Jahre gewartet…
Vor etwa zehn Jahren gelang es einem unserer Mitarbeiter,das Kriegsarchiv der Waffen-SS aufzufinden. Er fand es ineinem Prager Sonderarchiv. Bereits damals wurde versucht,die Öffentlichkeit dafür zu interessieren, jedoch ohne jegli-chen Erfolg. Zumindest von den Veteranenverbänden der Waffen-SS hätte man vermuten sollen, daß sich dort ein regesInteresse gezeigt hätte, doch weit gefehlt. Offenbar ist nie-mand daran interessiert, in den Besitz von Aktenkopien zugelangen, die so mancher Legende um die Waffen-SS ein En-de setzen könnten. Oder haben die Veteranen nicht erkannt,daß in diesem Archiv so manche zeitgeschichtliche „Bombe“liegt, die zur Aufdeckung zeitgeschichtlicher Zusammenhän-ge und zur Widerlegung falscher Darstellungen außerordent-lich dienlich sein können?Warum sich auch sonst niemand für diese Akten interessierte,ist für uns unerklärlich, bieten solche Aktenfunde doch ei-gentlich immer eine willkommene Gelegenheit – völlig losge-löst vom tatsächlichen Inhalt der Bestände –, erneut eine„Nazi-Sau“ durch’s Dorf zu treiben, wie es z.B. anläßlich der Öffnung des Moskauer Sonderarchives Anfang der 90er Jahregeschah, wobei bekanntlich die Herren G. Fleming und J.-C.Pressac eine wichtige propagandistische Stellung einnahmen.Aber auch das blieb in diesem Fall aus.Eine kompletten Kopie des gesamten in Prag befindlichenBestandes »
 KdoS RF-SS 
« von etwa 20-30 Tausend Seitenwurde im Jahre 1992 noch für einen Kaufpreis von DM 6-9.000 angeboten. Da wir jedoch zur Aufbringung dieser Summe damals nicht imstande waren, und da sich damals lei-der auch kein Spender für diese Akten erwärmen konnte,wurde das Projekt auf Eis gelegt.Erst während der publizistischen Tätigkeit im Rahmen der 
Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 
sind nun of-fenbar einige Personen aufgewacht und haben bemerkt, daßder Inhalt derartiger Archive von außerordentlicher Bedeu-tung für die Zeitgeschichtsforschung ist. Mittlerweile verfü-gen wir über die damals notwendigen Mittel.
…bis die Chance vorüber war
Mit Entsetzen mußten wir Ende 1997 der deutschen Presseentnehmen, daß die Bundesregierung Prag offenbar unter Druck gesetzt hat, ihre SS-Bestände nicht mehr der Öffent-lichkeit zugänglich zu machen. Man befürchtet, so die Presse,daß die Bestände von »
 Rechtsextremisten
« verfälscht, durch-einandergebracht oder gar teilweise vernichtet werden könn-ten. Nun darf man dreimal raten, wer mit »
 Rechtsextremisten
«gemeint ist. Tatsächlich hat sich mit Ausnahme unseres – po-litisch zudem liberal-konservativ eingestellten – Mitarbeiters bisher 
niemand 
für dieses Archiv interessiert, und auch unser Mitarbeiter hat es selbst nie betreten, wäre also zur Dokumentenvernichtung bzw. -verfälschung und zur Stiftungvon Durcheinander gar nicht fähig gewesen.Somit haben wir hier einen glasklaren Beweis dafür in der Hand, daß die deutsche Bundesregierung zur Behinderungder freien historischen Forschung willens und in der Lage ist,unabhängigen Geschichtsforschern den Zugang zu wichtigenArchiven zu versperren. Um dies zu erreichen, bedient siesich zudem der Lüge und Verleumdung.Inzwischen haben wir es Schwarz auf Weiß vom Prager Ar-chiv bestätigt bekommen:
»mit Bezug 
[…]
möchten wir Ihnen mitteilen, daß sich un- sere Archivnutzung bei einigen Beständen deutscher Her-kunft wesentlich geändert hat. Ab Oktober letzten Jahresmuß man bei der Sektion für Verteidigungspolitik im Mini- sterium für Verteidigung eine Sondergenehmigung bean-tragen, falls man einige meistens SS-Bestände benutzenwill. Diese Maßnahme wurde aus Sicherheitsgründen ein- geführt. Die Kopiergebühren haben sich nach dem Ein-heitsarchivtarif erhöht. Pro Seite werden jetzt 9 Kronenbezahlt. Gemäß der Verordnung der Archivverwaltung dürfen von einem Bestand auf einmal nur bis 100 Seitenkopiert werden.
[…]
«
Der Mantel der Geschichte weht vorüber
Freilich lassen wir uns dadurch nicht entmutigen, allerdingsist unsere Arbeit erneut schwieriger und teurer geworden.Wie einfach hat es dagegen die „andere“ Seite, die vermutlich jederzeit jene notwendige Sondergenehmigung erhalten kannund über unbegrenzte Mittel verfügt, da sie aus allerleiöffentlichen (d.h. steuerlichen) und privaten Quellen (à laReemtsma) unterstützt wird.Ähnliche Zensur-Entwicklungen zeichnen sich auch woandersab. So wissen wir, daß die Bundesrepublik Deutschland ver-sucht, neben anderer Kriegsbeute auch sämtliche in russi-schen Archiven liegenden Akten zurückzubekommen. Mitdiesem Begehren ist Bonn allerdings vorerst gescheitert, dennerst kürzlich hat das oberste russische Gericht die Entschei-dung der Duma gebilligt, keine Kriegsbeute an Deutschlandzurückzugeben. Man mag es bedauern, daß Rußland seineKriegsbeute aus verletztem Stolz bis heute nicht herausrückenwill. Bezüglich der Zugänglichkeit der betroffenen Archiveist dies jedoch ein Glücksfall, stehen diese doch auch der un-abhängigen Forschung offen. Daß dies auch dann noch der Fall wäre, wenn die Akten in deutschen Archiven lägen, darf angesichts des Prager Falles bezweifelt werden. Zum Glück läßt sich Rußland bis heute noch nicht von Deutschland unter Druck setzen, so daß wir hoffen, unsere Chancen hier nicht zuverpassen.Der Mantel der Geschichte weht hier also noch etwas länger an uns vorbei, und wir sollten nicht zögern, ihn mit beidenHänden festzuhalten: Die dortigen Archive bergen wichtigeSchlüssel zum Verständnis einer Zeit, die heutzutage aus po-litischem Kalkül oft einseitig, verzerrt oder gar verfälscht dar-gestellt wird.Welch ungeheuer umfangreiche, detaillierte und vor allemzeitgeschichtlich wichtige Studien diese Akten ermöglichen,zeigt insbesondere der in diesem Heft publizierte Artikel über ein oft als »
Schlüsseldokument 
« bezeichnetes Papier über dieKapazität der Auschwitzer Krematorien. Dieser Beitrag er-gänzt die Reihe von Artikel, die mit Heft 1/1998 von
VffG
er-öffnet wurde und die sich hoffentlich über viele weitere Aus-gaben hinziehen wird. Dazu jedoch benötigen wir Ihre Unter-stützung!Wenn Sie uns finanziell helfen wollen, die Aktenbeständemöglichst vollständig für die unabhängige Forschung zu si-chern, so zögern Sie bitte nicht, uns zu schreiben!

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