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Vierteljahreshefte Fuer Freie Geschichtsforschung - 2001 Nr. 3 (120 S., Text)

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VffG · 2001 · 5. Jahrgang · Heft 3
241
Inhalt
Großterrorismus und die Folgen ............................................................................................................................................242
 
Von Dipl.-Chem. Germar Rudolf 
 
„den holocaust hat es nie gegeben“.........................................................................................................................................244
 
Von Germar Rudolf 
 
Auschwitz, wie es wirklich war · Eine Projektvorstellung....................................................................................................247
 
Von Germar Rudolf, Carlo Mattogno, Werner Rademacher, Michael Gärtner, Jürgen Graf 
 
Nein zur Zensur! Nein zum Fanatismus!................................................................................................................................248
 
Von Mark Weber 
 
Großer Erfolg des Offenen Briefes an arabische Intellektuelle, vom Institute for Historical Review....................................249
 
 Arabischer Intellektueller gegen Zensur, von Dr. Ibrahim Alloush.......................................................................................250
 
Norman Finkelstein über Juden, Antisemitismus und Israel ...............................................................................................250
 
Von Angela Schneider 
 
Die Revisionisten sind schwer zu widerlegen.........................................................................................................................253
 
Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson
 
Das Schwimmbad im Stammlager Auschwitz........................................................................................................................254
 
Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson
 
Die Kreuzigung von Frankreichs Retter................................................................................................................................255
 
Von Harry Elmer Barnes
 
Der finnische Winterkrieg von 1939.......................................................................................................................................262
 
Von Stephen Raper 
 
Unternehmen Barbarossa und Europas Überleben ..............................................................................................................270
 
Von Daniel Michaels
 
Die Ardennenschlacht – ein kleiner persönlicher Ausschnitt...............................................................................................279
 
Von Charlton Moncrief 
 
Eine Neubewertung Churchills – Teil 2..................................................................................................................................293
 
Von Prof. Dr. Ralph Raico
 
Britische Kriegsverbrechen.....................................................................................................................................................305
 
Von Vivian Bird 
 
Das Rätsel der weißen „Mumien“ von Ürümchi ...................................................................................................................317
 
Von Dr. Alexander Jacob
 
 Mögliche Verwandte der Kelten in Westchina entdeckt, von John Tiffany............................................................................321
 
Mal nachgedacht......................................................................................................................................................................323
 
Von Dipl.-Ing. Werner Rademacher 
 
Die Lügen unserer Zeit ............................................................................................................................................................325
 
Von Baurat h.c. Dipl.-Ing. Walter Lüftl 
 
„Die Rede- und Pressefreiheit ist abgeschafft“......................................................................................................................326
 
Von Dr. Oliver Beckstein
 
Der Fall Gamlich......................................................................................................................................................................329
 
Von Mag. Alfons Bauer 
 
Die Neuseeland-Saga ...............................................................................................................................................................330
 
Von Robert H. Countess, Ph.D.
 
Terror: Solidaritätsverweigerung als Sicherheitsrisiko........................................................................................................333
Von Rolf-Josef Eibicht, MA
Aus der Forschung
 
 Der Fall Jedwabne und das Verbotsgesetz, von Baurat h.c. Dipl.-Ing. Walter Lüftl.............................................................337 
 
 Erinnerungen an einen Krieg, der niemals stattfand, von Andrea Schneider........................................................................338
 
Bücherschau
 
 Die Definition des Holocaust ändert sich, von Richard A. Widmann....................................................................................339
 
 Der Zug fährt schon – sanfter Revisionismus in Dänemark, von Dr. Christian Lindtner......................................................340
 
 Himmler Diensttagebuch und Hitlers Befehl zur Ausrottung der Juden, von Dr. phil. Ilse Schirmer-Vowinckel.................348
 
Leserbriefe................................................................................................................................................................................353
 
In Kürze....................................................................................................................................................................................357
 
 
 242
VffG · 2001 · 5. Jahrgang · Heft 3
Großterrorismus und die Folgen
Von Dipl.-Chem. Germar Rudolf 
Die schrecklichen Terrorangriffe auf das World-Trade-Center und das Pentagon vom 11. September 2001 haben auch dieRedaktion der 
Vierteljahreshefte für freie Geschichtsfor- schung 
nicht ganz unberührt gelassen. Dies Ihnen darzulegenfühlen wir uns verpflichtet, denn es erklärt nicht nur dieSchwierigkeiten, die wir hatten, diese Ausgabe überhauptherausgeben zu können, sondern wirft auch ein bezeichnendesLicht auf die Welt im allgemeinen, in der wir leben.Für diese Ausgabe von
VffG
waren zwei Beiträge vorgesehen,die über einen interessanten juristischen Fall berichten, der sich zur Zeit in den USA entfaltet. Die Hauptverhandlungdieses Falles sollte Ende September stattfinden, jedoch lief dann schließlich alles anders ab, da aufgrund des Zusammen- bruchs des Luftverkehrs Gerichtsdokumente ihr Ziel nichtrechtzeitig erreichten und schließlich sogar Teile des Ge-richtspersonals aufgrund massiver Sicherheitskontrollen erstsehr verspätet zum Termin erscheinen konnten. Es kam daher zu einer Vertagung des ganzen Falles, weshalb wir uns veran-laßt sahen, die vor Ihnen liegende, im September bereits imDruck befindliche Ausgabe anzuhalten und die den Fall be-treffenden Beiträge auf eine spätere Ausgabe zu verschiebenund hier durch andere zu ersetzen. Wir bitten daher um Ver-ständnis, daß diese Ausgabe etwas verspätet bei Ihnen ein-geht.Ich selbst war von den Ereignissen in New York betroffen,was ich zum Anlaß nehmen darf, um die Dinge hier einmalein wenig unter die Lupe zu nehmen, denn es gibt nicht nur unter Deutschlands „Rechten“ Elemente, die offenbar nicht begriffen haben, was sich hier abspielt (vgl. den Beitrag vonR.J. Eibicht), sondern auch unter den Revisionisten.Auf die Frage, ob die Bekämpfung des Regimes von SaddamHussein durch umfassende Einfuhrboykotte den Tod von ei-ner halben Million unschuldiger irakischer Kinder rechtferti-ge, beantwortete die damalige US-Außenministerin MadeleinAlbright einst mit ja:Frage:
»Wir haben gehört, daß eine halbe Million Kinder  gestorben ist 
[als Folge der Sanktionen gegen den Irak]
. Ichmeine, das sind mehr Kinder als in Hiroshima gestorben sind.
[…]
Ist es diesen Preis wert?«
Albright:
»
[…]
Wir denken, daß es das wert ist.«
(US-Polit-Fernsehmagazin
60 Minutes
, 12.5.1996).Die Amerikaner bezeichnen derartige Schäden als »
collateral damage
«. Nun haben sie das erste Mal in ihrer Geschichte dieersten eigenen derartigen Schäden zu beklagen, zugefügt voneinem unsichtbaren und unbekannten Feind.Es gibt zynische Stimmen, die behaupten, immerhin seien dieUSA ja eine Demokratie und somit das Volk direkt verant-wortlich für die Außenpolitik der USA. Es müsse daher damitrechnen, für diese Politik zur Verantwortung gezogen zu wer-den. Die Bürger des Irak dagegen lebten in einer Diktatur undkönnten sich ihres Führers nicht erwehren.Diese Argumentation ist verführerisch, aber genauso irrefüh-rend, denn die USA sind eine Plutokratie, wo nur Präsidentwerden kann, wer das „Große Geld“ hinter sich weiß. Ohnedie Unterstützung durch die im Besitz von Großindustrie undHochfinanz befindlichen Medien und ohne die Finanzierungdes Multi-Millionen teuren Wahlkampfes wird niemand inden USA auch nur ein Präsidentschaftskandidat. Es ist daher zumindest naiv, die Verantwortung für die Politik der Hoch-finanz den im World Trade Centers (WTC) arbeitenden An-gestellten unterzuschieben.Doch lassen Sie mich das Problem noch etwas deutlicher ma-chen, indem ich es auf eine persönliche Ebene stelle, wo eshoffentlich alle meine Leser nachvollziehen können.Eine Freundin von mir, die in einigen Monaten meine zweiteFrau sein könnte, stammt aus Manhattan. Ihre Familie lebtnördlich des WTC. Besagte Freundin befand sich am Morgendes Dienstags, dem 11. September 2001, in Manhattan in ei-nem Restaurant, wenige Kilometer vom WTC entfernt. Für den Nachmittag hatte sie mit einer Freundin einen Einkaufs- bummel in den Einkaufsetagen des WTC geplant. Aus be-kannten Gründen ist es dazu dann nicht mehr gekommen. Noch eine Woche zuvor hatte ich mit dem Gedanken gespielt,sie nach New York zu begleiten. Was wäre nun gewesen,wenn…?Der Anschlag hat
Unschuldige
getötet, und er hätte auch michtöten können, einen Gegner der US-Außenpolitik und einenSympathisanten der völkerrechtlich gedeckten Forderungender arabischen Völker. Wenn also jemand irgendwo Schaden-freude über das empfindet, was in Amerika geschah, so mögeer doch bitte darüber nachdenken, was er von jemandem hal-ten würde, der Schadenfreude über eine Gewalttat empfindet,durch die Sohn oder Tochter, Ehefrau oder Ehemann, Freundoder Freundin umkamen. Der grundlegendste menschlicheAnstand und die wichtigsten menschlichen Empfindungen
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VffG · 2001 · 5. Jahrgang · Heft 3
243sollten eine solche Schadenfreude gar nicht erst aufkommenlassen.Es ist immer noch ungewiß, wer hinter diesem Anschlagsteckt, aber alle Verdachtsmomente weisen auf islamischeFundamentalisten hin. Letztlich kommt es aber gar nicht dar-auf an, wer die Urheber sind. Wer die unschuldigen Opfer von Dresden und Hiroshima beklagt, darf auch nicht eine Se-kunde lang Schadenfreude über die genauso unschuldigenOpfer von New York und Washington verlieren, nur weil er die US-Außenpolitik nicht mag.Seit dem 11. September geht die Angst um in den USA. Manfürchtet für die Zukunft das Schlimmste: Terroristen könnteneine in einer Yacht eingeschmuggelte Atombombe in NewYork explodieren lassen, die Staudämme Südkaliforniens un-ter Anschlägen kollabieren lassen und damit die MetropoleLos Angeles austrocknen, oder mit einfach auszuführenden biologischen bzw. Giftgas-Kamikazeangriffen Amerikas Be-völkerung dezimieren und seine Wirtschaft paralysieren. Zuglauben, dies würde die USA zur Änderung ihrer Außenpoli-tik verleiten, ist aber eine Illusion; das Gegenteil dürfte der Fall sein, denn derartige bestialische Gewalt treibt die Bevöl-kerung nur in die Arme der eigenen Regierung, wie die deut-sche Erfahrung zwischen 1941-1945 beweist. Erst, wenn mandie USA derart in die Steinzeit zurückbomben würde, wiediese es im Zweiten Weltkrieg mit Japan und Deutschland ge-tan haben, würden sie wohl ihre Außenpolitik überdenken,und selbst das dürfte zweifelhaft sein. Welche wahnsinnigeKalkulation liegt also hinter der offensichtlichen Eskalati-onstaktik der Attentäter?Es ist sicher richtig, daß die nicht immer weise und ausgewo-gene US-Außenpolitik eine der Ursachen für den Anschlagist, aber das kann in keiner Weise zur Rechtfertigung der Tatherhalten, noch darf dies dazu führen, daß man sich der not-wendigen Solidarität im Kampf gegen den Terrorismus ent-zieht. Die Ereignisse des 11. Septembers waren nicht ledig-lich eine Zäsur für Amerika, sondern für die Welt insgesamt.Dieses grauenhafte Beispiel des extrem effektiven und ein-fach auszuführenden massenmordenden Terrorismus setzt einBeispiel, das von anderen nachgeahmt werden wird. Islami-sche Fundamentalisten sind nicht die einzigen Menschen, diezu so etwas fähig sind.Mann stelle sich nur vor, es gäbe in der Zukunft einst ein an-deres, revisionistisches Deutschland, das dann von anderen,entgegengesetzten Terrorgruppen ebenso mit Tod und Ver-nichtung überzogen würde? Ansätze dazu gab es ja bereitsnach dem Zweiten Weltkrieg, als kleine Terrorgruppen inDeutschland einsickerten und Tausende unschuldiger Deut-scher ermordeten (vgl.
VffG
2/01, S. 228-230).Wenn man außerdem die Schadensfähigkeit des Terrors vor 100 Jahren mit dem von heute vergleicht, so kann es einemnur grauen vor der gigantischen Vernichtungswut, welche der Terrorismus in weiteren 100 Jahren mit den dann zur Verfü-gung stehenden Technologien wird freisetzen können. Schonein einziger religiöser oder politischer Fanatiker mag in eini-gen hundert Jahren vielleicht in der Lage sein, die ganze Weltzu vernichten.Dies ist das Menetekel von New York, nicht die Frage, ob die Nahost-Politik der USA gerecht ist oder nicht. Wer sich daher der Solidarität im Kampf gegen den Terrorismus entzieht,entzieht sich jeder politischen Verantwortung im Angesichteines kaum zu überschätzenden Risikos für jede einzelne Na-tion wie für die Menschheit insgesamt.Es herrscht wieder einmal Krieg, weltweit. Zu hoffen ist, daßer nicht eskaliert und weitere Unschuldige zu Opfern macht,auf beiden Seiten. Notwendig wäre in der Tat ein Überdenkender US-Außenpolitik im Nahen Osten, allerdings scheint nungerade das Gegenteil der Fall zu sein, denn im Schatten von New York hat Israel in den letzten Wochen eine rücksichtslo-se Politik der „ethnischen Säuberung“ und der Unterdrückungder Intifada in Palästina durchgeführt, und die USA scheinennun noch eher bereit zu sein, im Nahen Osten auf alles einzu-schlagen, was nicht pariert.Gab es vor dem 11. September für Israels Aggressionen mas-sive Schelte, so schweigen die Medien nun. Anti-Arabismusund -Islamismus machen sich im Westen breiter denn je, inden USA kommt es sogar zu Übergriffen gegen Menschenarabischer Herkunft. Der Sache der Palästinenser und aller Araber und Moslems wurde durch die Terroranschläge einungemein großer Schaden zugefügt, und damit auch all jenen,die irgendwie mit diesen Gruppen sympathisieren. Dazu ge-hört auch der Holocaust-Revisionismus, der mindestens seitder Affäre Abbé Pierre/Roger Garaudy eine sich stetig ver- bessernde Beziehung zu arabischen Intellektuellen aufgebauthat (vgl. dazu
VffG
1/97 und 1/01, 2/01).Der Frage „Wem nützt es“ folgend, kommt es daher nun be-sonders in den arabischen Ländern und Gemeinden in der Diaspora zu wilden Spekulationen, ob nicht vielleicht der Mossad selbst hinter den Anschlägen stecken könnte. SolcheSpekulationen haben kaum eine Basis, aber sie zeigen, wie al-le Beteiligten bzw. Betroffenen nun Schuldvorwürfe gegen-einander erheben, wie man sich mehr und mehr von einer friedlichen Verständigung entfernt, sich entfremdet.Die Anschläge vom 11. September haben aber darüber hinausnoch weitere Schäden verursacht, nämlich im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte, und das wird womöglich auchdem Revisionismus noch Schaden zufügen.In Kriegszeiten tendieren alle Staaten dazu, die Bürgerrechte„aus Sicherheitsgründen“ einzuschränken. Es ist aber ebensoeine Regel, daß diese Einschränkungen nach Beendigung desKrieges fast nie aufgehoben werden. Man erinnere sich nur andie Notstandsgesetzgebung Westdeutschlands im KaltenKrieg. Auch Terror dient oft als Rechtfertigung von Geset-zesverschärfungen mit einhergehenden Einschränkungen der Menschenrechte, so etwa in den 70er Jahren im Zuge desBaader-Meinhof-Terrors und des in den 80er Jahren eskalie-renden Terrors der organisierten Kriminalität. Leider lehrt dieGeschichte, daß es erst zu staatlichen Exzessen gegen Unschul-dige kommen muß, bevor derartige übermäßige Einschränkun-gen der Menschenrechte wieder rückgängig gemacht werden,oft sogar erst durch den Kollaps des ganzen Staates bzw. zu-mindest seines politischen Systems. Deutschland hat dafür jaleider eine traurige Reihe schlechter Erfahrungen.Die USA und mit ihr ihre Verbündeten befinden sich nun auf dem gleichen Kriegspfad. Bisher gab es in den USA bei-spielsweise weder eine Melde- noch eine Ausweispflicht für US-Bürger. Das soll nun geändert werden, zusammen mit ei-ner ganzen Reihe von Spielraumausweitungen im Einwande-rungs- und Polizeirecht. Parallel dazu wird wohl nun das Aus-lieferungsrecht in der EU ganz abgeschafft und durch eineneuropaweit geltenden Haftbefehl ersetzt werden, der zwar zu-nächst auf den Terrorismus beschränkt bleibt, aber ein wei-tergehender Entwurf liegt dem Europarat bereits vor. Es magalso nur eine Frage der Zeit sein, bis Revisionisten vomSchlage Carlo Mattognos oder David Irvings mit einem vonHans-Heiko Klein unterzeichneten Haftbefehl in ihren Hei-matländern verhaftet und in ein deutsches Gefängnis depor-tiert werden.Schöne Neue Welt!
 

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