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Zur Lage Des Holocaust-Revisionismus - Wachsender Erfolg Bei Akademikern - Vierteljahreshefte Fuer Freie Geschichtsforschung - 1997 Nr. 2

Zur Lage Des Holocaust-Revisionismus - Wachsender Erfolg Bei Akademikern - Vierteljahreshefte Fuer Freie Geschichtsforschung - 1997 Nr. 2

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108
VffG · 1997 · 1. Jahrgang · Heft 2
able, as the financiers of these “reports” are usually very generous
9
Jan Markiewicz, Wojciech Gubala, Jerzy Labedz,
 Z Zagadnien Nauk Sa-dowych
, Z. XXX, 1994, S. 17-27.
10
Jan Markiewicz, Wojciech Gubala, Jerzy Labedz, B. Trzcinska,
Gutach-ten
, Prof. Dr. Jan Sehn Institut für Gerichtsgutachten, Abteilung für Ge-richtstoxikologie, Krakau, 24. September 1990; teilweise veröffentlichtz.B. in:
 Deutschland in Geschichte und Gegenwart 
, 1991,
39(2)
, S. 18f.
11
Ernst Gauss,
Vorlesungen über Zeitgeschichte
, Grabert, Tübingen 1993,S. 182ff.; vgl. auch im
Gutachten
, aaO. (Anm. 4), S. 82f.
12
Prof. Dr. Jan Sehn Institut für Gerichtsgutachten, Abteilung für Gerichts-toxikologie, Krakau, Schreiben an W. Wegner, o.D. (Winter 91/92), o.A.(unleserliche Unterschrift), zitiert aaO., vorhergehende Anmerkung.
13
Ernst Gauss,
Vorlesungen über Zeitgeschichte
, aaO. (Anm. 11).
14
Germar Rudolf, »Leuchter-Gegengutachten: Ein Wissenschaftlicher Be-trug?«, in:
 Deutschland in Geschichte und Gegenwart 
, 1995,
43(1)
, S.22-26; Germar Rudolf und Jan Markiewicz, Wojciech Gubala, Jerzy La- bedz, Briefwechsel, in:
Sleipnir 
, 1995,
1(3)
, S. 29-33, Verlag der Freun-de, Postfach 35 02 64, 10211 Berlin; beides erneut abgedruckt in: Her- bert Verbeke (Hg.),
 Kardinalfragen zur Zeitgeschichte
, Vrij HistorischOnderzoek, Berchem 1996, S. 81-90 (erhältlich bei VHO).
15
J. Bailer, »Der Leuchter-Bericht aus der Sicht eines Chemikers«, in:
 Amoklauf gegen die Wirklichkeit 
, Dokumentationszentrum des öster-reichischen Widerstandes, Bundesministerium für Unterricht und Kultur (Hg.), Wien 1991, S. 47-52.
16
Ernst Gauss, “Ein promovierter Chemiker blamiert sich”, in:
Vorlesun- gen über Zeitgeschichte
, aaO. (Anm. 11). Bailer behauptet: »Es ist aber unwahrscheinlich, daß sich in den Mauern Berlinerblau bildet, weil dasEisen in Ziegeln und in gebranntem Kalk in der für die Reaktion ungün-stigen dreiwertigen Form vorliegt und weil alkalisches Milieu die Reak-tion hindert.«, aaO., vorhergehende Anm.
17
Ernst Gauss (Hg.),
Grundlagen zur Zeitgeschichte
, Grabert, Tübingen1994, S. 401-404 (erhältlich bei VHO); basierend auf: Günter Zimmer-mann (Hg.),
 Bauschäden Sammlung. Sachverhalt Ursache Sanie-rung 
, Band 4, Forum-Verlag, Stuttgart 1981, S. 120f.
18
J. Bailer, in: B. Bailer-Galanda, W. Benz, W. Neugebauer (Hg.),
Wahr-heit und Auschwitzlüge
, Deuticke, Wien 1995, S. 112-118, hier S. 114.
19
Ebenda, S. 114, Fußnote 291.
20
Germar Rudolf, »Zur Kritik an “Wahrheit und Auschwitzlüge”«, in: Her- bert Verbeke (Hg.),
 Kardinalfragen zur Zeitgeschichte
, aaO. (Anm. 14),S. 91-108 (erhältlich bei VHO).
21
Vgl. dazu den Beitrag von Wolfgang Lambrecht, “Zyklon B – eine Er-gänzung”, in:
Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 
, 1(1)(1997), S. 2-5.
22
»Holocaust (Glaube und Fakten)«, publiziert auf englisch im
The Jour-nal of Historical Review
12(4), Winter 1992/1993, S. 391-420.
23
Werner Rademacher, »Der Fall Lüftl, oder: Die Justiz zur Zeitgeschich-te«, in: Ernst Gauss (Hg.),
Grundlagen zur Zeitgeschichte
, aaO. (Anm.17), Fußnote 3.
Zur Lage des Holocaust-Revisionismus
Revisionisten bestreiten NS-Massenmord an Juden / Wachsender Erfolg bei Akademikern
Spätestens seit der Historiker Prof. E. Nolte ’93 in seinemBuch
Streitpunkte
den Holocaust-Revisionisten einen wissen-schaftlichen Standard zugestand, der dem der etablierten Hi-storikerschaft ebenbürtig sei (S. 308), muß klar sein, daß eseine wachsende Personengruppe gibt, die den NS-Mas-senmord an den Juden negiert. Nicht minder beunruhigt zeig-te sich die Öffentlichkeit, als der damalige Präsident der Bun-desingenieurkammer Österreichs, W. Lüftl, in den Jahren’91/’92 eine Arbeit verbreitete, in der er einigen Aspekten der Massenvernichtung aufgrund vermeintlicher technischer Un-möglichkeiten die Realität absprach (
SZ 
, 14.3.92). Als ’95Dr. J. Hoffmann, bis neulich Historiker am bundeswehreige-nen Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Freiburg, seinBuch
Stalins Vernichtungskrieg 
vorlegte, in dem er sich par-tiell den Ansichten dieser Revisionisten annähert, sprach
 Die Zeit 
(10.11.95) von einem Skandal.Daß das Problem ein grenzüberschreitendes ist, zeigte sich imSommer ’95, als 16 Lehrstuhlinhaber der verschiedenstenHochschulen Italiens in einem Appell Frankreich aufforder-ten, die französische Ausgabe des Buches eines deutsch-schweizerischen Revisionisten nicht zu verbieten, sondern ge-rade auch bezüglich der dissidenten Revisionisten die Freiheitder Meinungsäußerung als höchstes Gut der Demokratie zuwahren (
 La Lente di Marx
, 6/95). Die Existenz einer bis tief in das bürgerliche Lager hineinreichenden Holocaust-Revi-sionsbewegung ist also weder zu übersehen noch zu überge-hen. Zudem werden neuerdings Persönlichkeiten wie SimonWiesenthal sogar von den Massenmedien angegriffen (
 ARD- Panorama
, 8.2. 96), und auch die niederländische Anne-Frank-Stiftung muß sich Kritik gefallen lassen (
Spiegel 
,5.2.96). In ihrem Prozeß gegen einen flämischen Revisioni-sten wegen der Authentizität des Tagebuches der Anne Frank droht dieser Stiftung möglicherweise sogar eine Teil-niederlage.
Ignorieren oder bekämpfen?
Der Kampf gegen den Holocaust-Revisionismus mittels staat-licher Gewalt scheint kaum Wirkung zu zeigen. So muß in-zwischen auch die seit Bestehen der Bundesrepublik Deutsch-land übliche Maßnahme als gescheitert angesehen werden,den Revisionisten die Beweisführung für ihre Thesen vor Ge-richt dadurch abzuschneiden, indem man alle ihre Beweisan-träge wegen Offenkundigkeit des NS-Judenmordes ablehntund sie ohne Beweisaufnahme zu hohen Haftstrafen verur-teilt. Trotz dieser Maßnahmen werden die Revisionisten im-mer zahl- und erfolgreicher.Besonders der Versuch des Simon-Wiesenthal-Centers, revi-sionistische Adressen im Internet zu zensieren (vgl
. Spiegel-TV 
, 4.2.96), muß als gescheitert angesehen werden, da das In-ternet praktisch nicht zensierbar ist. Erst durch die mit diesemZensurversuch verbundenen Pressemeldungen schließlich er-fuhren Millionen von Internet-Benutzern, daß es revisionisti-sche Adressen im Internet gibt, so daß heute ein Vielfachesder früheren Personenzahl die revisionistischen Argumentezur Kenntnis nimmt (siehe z.B. http://www.kai-wan.com/
~
ihrgreg). Sogar der deutsche Justizminister mußte jüngst eingestehen, daß die juristische Unterdrückung desRevisionismus der Bundesrepublik Deutschland eine Rügeseitens der UNO eingebracht hat (
 Bei Ruge
, 3-SAT, 10.3.96).Auch eine der profiliertesten Revisionismusgegnerinnen, dieUS-amerikanische Expertin für Holocaust-Studien Prof. Lip-stadt, meint daher, daß sich der Erfolg des Revisionismusdurch bloßes Ignorieren oder Zensieren nicht mehr eindäm-men lasse (
 Betrifft: Leugnen des Holocaust 
, S. 267f). Es wirdzudem vermehrt erkannt, daß ein Verbot die Thesen der Revi-sionisten eher interessanter erscheinen läßt, als sie es ohneVerbot wären. Denn schließlich verliert man durch Verbotean Glaubwürdigkeit, da man schnell in den Verdacht gerät,etwas verbergen zu müssen oder in Argumentationsnot gera-

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