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Belozwetoff Die leidtragenden Wesenheiten der geistige Welt

Belozwetoff Die leidtragenden Wesenheiten der geistige Welt

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Published by Freddy Kokke
Über die Schiksalswege der drei Volksgeister
Über die Schiksalswege der drei Volksgeister

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06/16/2013

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N I K O L A I B E L O Z W E T O F F ___________________________________ Die leidtragenden Wesenheiten der geistigen Welt
(
Über die Schiksalswege der drei Volksgeister.)In der "Philosophie der Freiheit" Rudolf Steiners ist uns eine vollkommenneue, äusserst wichtige Lehre von der Wirklichkeit geschenkt worden, eineLehre, die, falls man sie weiter zu enrtwickeln versucht, uns eine ganz neueAuffassung der Geschichte ermöglichen kann.Nach dieser neuen Lehre Rudolf Steiners ist uns die Wirklichkeit vonvornherein überhaupt nicht gegeben. Es muss das denken erst eingreifen umdie uns gegebene wahrnehmungswelt durch die ihr entsprechende Ideenweltzu ergänzen.Erst in der Synthese von Wahrnehmung und Idee haben wir dann die volleWirklichkeit. Demnach wird diese Wirklichkeit aus zwei Teilenzusammengfügt: einerseits, aus den Wahrnehmungen, die uns durch unsereOrgane vermittelt werden, anderseits aber den Ideen, welche durch dasdenken erst erzeugt werden müssen.So wird durch das denken diejenige Einheit hergestellt, die infolge dermenschliche Organisation in zwei Teile zerspaltet wird. Denn diese einheit derWahrnehmung und der Idee ist keine Neuschöpfung des Menschen, sondernsie ist in der Welt als solche schon vorhanden. Und indem der Menscherkennt, schaftt er für sich nur dasjenige nach, was ausser ihm schonvorhanden ist.Es gibt jedoch eine Ausnahme, wo wir mit einer Neuschöpfung zu tunhaben. Während nämlich jede Wahrnehmung mit der ihr entsprechende Ideein der Welt schon verbunden ist, ist die Idee des erkennenden Menschen mitseiner selbstwahrnehmung noch nirgends verbunden. Oder, anders gesagt,der mensch ist ohne sein Zutun äberhaupt nicht verwirklicht und muss sichselbst noch als eine Wirklichkeit schaffen.¹So verwandelt sich in diesem Falle die Erkenntnis in eine schöpferischeTätigkeit und die Idee des Erkennenden wird zum Ideale.Wenn man daraus die nötigen Konsequenzen ziehen will, so wird manfeststellen müssen, dass es zwei Arten von Wirklichkeit gibt, nämlich: eineseiende Wirklichkeit, die vom Erkennenden nur nachgeschaft werden kannund eine werdende Wirklichkeit, die durch eine Selbserkenntnis gewonnenwird und eine Neuschöpfung darstellt.Diese Unterscheidung ist besonders wichtig für ein Verständnis derhsitorischen Wirklichkeit.Gewöhnlich wird ja die Geschichte als eine seiende Wirklichkeit nach demMuster der Naturwissenschaft behandelt. Doch die Geschichte ist eben einGebiet, wo wie die Natur, so auch der Geist tätig ist, sofern der mensch alsgeistiges wesen in der Natur lebt.
 
 
Daher ist die Geschichte der Menschheit auch eine werdende Wirklichkeit,aber eine solche werdende Wirklichkeit, die sich nur auf dem Boden derseienden Wirklichkeit, auf dem Boden der Natur, entfalten kann.Wahrlich ist diese werdende Wirklichkeit der Geschichte ebenso mit derseienden Wirklichkeit der Natur verbunden, wie eine lebendige Schnecke mitihrem toten Schneckenhause, das sie ausgesondert¹
"Schlüssel" des Simon Petrus (Matthäus 16). (Bemerkung des Herausgebers dieser ververvielfätigten Schrift)
 [2]hat um darin zu leben.Die seienden Wirklichkeit der Geschichte, die dem menschlichen Werdenden Boden abgibt, gestattet eine wissenschaftliche Erkenntnis, da dieseWirklichkeit ausserhalb der Erkennenden schon besteht.Die werdende Wirklichkeitder geschichte dagegen soll von der menschheiterst geschaffen werden, was durch eine moralische allmenschliche Erkenntnisdes grossen Menschheitsideals, d.h. durch eine schöpferischeselbsterkenntnis der Menschengeschlechtes erreicht werden soll.Wie nämlich die Idee eines Menschen nirgends mit seinerSelbstwahrnehmung verbunden ist und noch in einer Selbsterkenntnisschöpferisch verbunden werden soll, so ist es auch mit der Selbsterkenntnisder gesammten Menschheit. Die Ideale der Menschheit, der Kulturzeiträumeund der einzelner Völker sind nirgendwo mit den ihnen entsprechendenWahrnehmungen verbunden. Diese Synthese der wahrnehmbarenMenschheit mit ihrem Ideale soll erst auf dem Wege einer schöpferischenSelbsterkenntnis von der Menschheit verwirklicht werden.Nun sind aber diese Ideale, die so verwirklicht werden sollen, ebenso, wiedas Ideal des einzelnen Menschen, nicht etwa Abstraktionen, sondernlebendige Wesenheiten. Und ebenso sind die Kräfte, die der seiendengeschichtlichen Wirklichkeit zugrundeliegen, auch keine Abstraktion, sondernlebendige wesen.Und zwar wirken hinter der werdende Welt der ideale die normalenfortschreitenden wesenheiten der göttlichen Welt, während hinter demSchleier der seienden geschichtlichen Wirklichkeit die abnormen,zurückgebliebenen luziferisch-ahrimanischen Geister in Verborgenen wirksamsind.Die ersteren wirken in der mesnchlichen geschichte auf demerkenntnismäßigen geistigen Wegeder ideale, also mit Rücksicht auf diemenschliche Freiheit; die anderen, die abnormen luziferisch-ahrimanischenGeister dagegen qwirken auf eine Naturgemäße Art mit einer Notwendigkeit,mit einem Zwang, die menschliche Freiheit verletzend.So also herscht in der seienden Wirklichkeit das Gesetz der Notwendigkeitund in der werdenden Wirklichkeit das Gesetz der Freiheit.Und während die äussere Geschichte, die ja nur die Notwendigkeitberücksichtigt und anerkennt, eigentlich sich nur mit der Tätigkeit der
 
 
abnormen luziferischen Geister beschäftigt, zieht die okkulte geschichte, diedas Werdende erforscht, auch die Tätigkeit der fortschreitenden Geister inBetracht.Würde in der Geschichte allein die Notwendigkeit walten, so hätten dieWissenschaftler zwar recht gehabt, aber es würde dann die Geschichte mitder Natur völlig verschmelzen, und der mensch würde dann zum Tier.Würde dagegen die Freiheit allein in der Geschichte walten, so würde siezu einem rein Geistigen werden,und der Mensch würde zum Engel.Doch findet, wire gesagt, in der Geschichte ein ständiger Kampf zwischender seienden und der werdenden Wirklichkit statt.Das seiende ist ein Vergangenes in der Gegenwart, das Werdendedagegen ein Zukünftiges in dieser Gegenwart.Je weiter wir in die geschichtliche Vergangenheit zurückblicken,destostärker behauptet sich dort die Natur auf Kosten der menschlichen freiheit.Am Anfange der Geschichte blüht der garten Eden.Je weiter der wir dagegen in die Zukunft hineinschauen, desto stärker[3]behauptet sich dort die Freiheit. Daher steht auch die Stadt der Freiheit, dasneue Jerusalem am Ende des geschichtlichen Werdens (Vergleiche mit derVIII. der "Anthroposophische Betrachtungen über das Alte Testament" vonValentin Tomberg.)Was aber die gegenwart anbetrifft, so verläuft sie in einem Kampfe dergeistigen Freiheit mit der Notwendigkeiten der mesnchlichen Scbhuld.Betrachtet man diese kampf okkult, so wird er zu einem Kampfe derHierarchien des Guten mit den Hierarchien des Bösen, zu einem Kampfe umden Menschen.An der Spitze der Mächte des Guten steht in diesem Kämpfe Christus, ander Spitze der Mächte des Bösen Ahriman.Wenn man die Ausdrücke der "Philosophie der Freiheit" gebrauchen will,so kann Christus als die moralische Intuition der Welt bezeichnet werden. Unddie Hierarchien des Guten, die zwischen dem Christus und der Menschheitstehen, werden dan zum Moralischen Phantasie der Welt, denn durch sie wirddie moralischen Intuition den örtlichen, zeitlichen und charakterologischeBedingungen angepasst.denn wie ein einzelner Mensch, so hat auch ein Volk und auch einKuklturzeitraum seine besondere örtlichen, zeitlichen und charakterologischenEigentümlichkeiten, die dem grossen Christusideale mannigfaltige Formenverleihen.Wie dieses allmenschliche Christusideal in einem einzelnen Falleverwirklicht werden soll, dieses "Wie" bestimmen die Wesen der drittenHierarchie, die moralische Phantasie der Welt.

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