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Belozwetoff Über eine Dreigliederung der freien anthroposophischen Gruppen

Belozwetoff Über eine Dreigliederung der freien anthroposophischen Gruppen

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Published by Freddy Kokke
O ÜBER EINE WAHRE VEREINIGUNG DER FREIEN ANTHROPOSOPHISCHEN
GRUPPEN.
O WELTERKENNTNIS, SELBSTERKENNTNIS UND GOTTERKENNTNIS IN DEN DREI ANTHROPOSOPHISCHEN GEISTESARTEN.
O DIE KARMISCHE BERUFUNG DER DREI ANTHROPOSOPHISCHEN GEISTESARTEN
O ÜBER DEN DREIGLIEDRIGEN ANTHROPOSOPHISCHEN ORGANISMUS
O ÜBER DIE ESOTERISCIIE BEDEUTUNG DES DREIGLIEDRIGEN ANTHROPOSOPHISCHEN ORGANISMUS
O
O ÜBER EINE WAHRE VEREINIGUNG DER FREIEN ANTHROPOSOPHISCHEN
GRUPPEN.
O WELTERKENNTNIS, SELBSTERKENNTNIS UND GOTTERKENNTNIS IN DEN DREI ANTHROPOSOPHISCHEN GEISTESARTEN.
O DIE KARMISCHE BERUFUNG DER DREI ANTHROPOSOPHISCHEN GEISTESARTEN
O ÜBER DEN DREIGLIEDRIGEN ANTHROPOSOPHISCHEN ORGANISMUS
O ÜBER DIE ESOTERISCIIE BEDEUTUNG DES DREIGLIEDRIGEN ANTHROPOSOPHISCHEN ORGANISMUS
O

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Published by: Freddy Kokke on Jan 16, 2013
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01/16/2013

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[1]NIKOLAI BELOZWETOFF 20. Juni bis 7. Juli 1938ÜBER EINE DREIGLIEDERUNG DER FREIEN ANTHROPOS0PHISCHENGRUPPEN.I.ÜBER EINE WAHRE VEREINIGUNG DER FREIEN ANTHROPOSOPHISCHENGRUPPEN.Die tragischen Ereignisse in der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft,den zufolge eine Anzahl anthrorosophischer Gruppen sich von der DornacherVerwaltung loslösen mußten, dürfen vor uns die tieferen esoterischen Ursachendieses schmerzvollen Geschehens nicht verdecken. Denn es muß beachtet werden,daß diese Loslösung der Gruppen von einem zentralisierenden Ganzen aus demGrunde geschah, weil diese ausgetretenen Gruppen dem freien Im-oulse derWeihnachtstagung Treue halten wollten. Nun ist aber, wie wir wissen, dieser freieImpuls der Weihnachtstagung unzertrennbar mit der esoterischen Klasse verbunden.Will man nun die Aufnahme in die esoterische Klasse ernst nehmen, wie sie ebenernst genommen werden soll, so wird sie für die Klassenmitglieder das Betreten derSchwelle einer höheren geistigen Welt bedeuten müssen.Daher könnte man sagen, daß durch die Gründung der Klasse die ganzeAnthrorosophische Gesellschaft vor der Schwelle der geistigen Welt gestellt wurdeund daß alle ihre Mitglieder, die Einen bewußt, die Andern unbewußt, die ernstenWorte des Hü'Uers vernehmen durften.Nun wird aber, wie wir es von Rudolf Steiner wissen, das Betreten der Schwellevon einem wichtigen Vorgange begleitet, einem Vorgange, der sich in der Seele desSchülers abspielt: durch eine relative Befreiung von der zentralisierenden Macht desphysischen Leibes wird nämlich eine Art Zerspaltung der einheitlichen Persönlichkeitbewirkt. Ein Verstandes-, ein Gefühls- und ein Willensmensch behaupten sich alsselbständige Wesen neben einander in der Seele des Schülers, der die Schwellebetreten hat. Und es obliegt ihm diese drei Seelekräfte, die vorher von seinerLeiblichkeit zusammengehalten wurden, jetzt aus seinem freien Ich heraus zu einerDreiheit zusammenzufügen.Etwas ähnliches vollzieht sich heute im gesamten anthroposophischen Leben. Dieerwähnte Begegnung mit dem Hüter der Schwelle wird[2]auch hier von einer Loslösung einiger anthroposophischer Gruppen von derzentralisierenden Macht einer erstarrten Verwaltung begleitet. Und als eine Folge
 
 
dieser Loslösung muß auch hier eine Zerspaltung des Ganzen in drei verschiedeneWesensglieder eintreten. Auch hier droht die Gefahr einer radikalen Einseitigkeit. Auchhier zeigt sich eine innere Notwendigkeit, aus den Drei eine Einheit zu bilden.Und lehrreich ist es zu beobachten, wie die Gestalten aus Goethes Märchen in denletzten Ereignissen innerhalb der anthroposophischen Ges. so ganz lebendigauftauchen. Die gemischte Dreiheit des retardierenden Königs ist schon bereit vorunseren Augen in sich zusammenzustürzen, während der goldene König desDenkens, der silberne König des Fühlens und der eherne König des Wollens, diedurch die osteuropäische, mitteleuropäische und westeuropäische anthroposophischeGeistesarten vertreten werden, jetzt zu Worte kommen wollen.Denn wahrlich konnte die gemischte Dreiheit des Dornacher Vorstandes auch ausdem Grunde von den freien anthroposophischen Gruppen nicht anerkannt werden,weil alle drei seelische Ürkräfte selbständig und frei von jedem zentralisierendenZwange sich ausleben sollten, wie es die drei seelischen Urkräfte - Denken, Fühlenund Wollen - im einzelnen Menschen tun, wenn der Zeitpunkt eingetreten ist,
 
sich imGeiste leibfrei zu wissen.Und ebenso leibfrei sind gegenwärtig die auseinanderstrebenden, ost-, mittel- undwesteuropäische Geistesarten geworden.Die Zergliederung der gemischten anthroposophischen Dreiheit in dreiselbständige Geistesströmungen muß mit einer inneren Notwendigkeit geschehen.Und durch diese innere Notwendigkeit sind wir alle vor der Prüfung, die wieniederschmetternd, so auch wohltuend für uns werden kann.Um diese uns bevorstehende Prüfung würdig zu bestehen ist es von der größtenWichtigkeit., sich an die Grundsteinmeditation der Weihnachtstagung zu halten. Dennin der Grundsteinmeditation wird uns dasjenige geschenkt, was uns helfen kann, dieDrei zur Einheit zusammenzufügen.Und wie Wollen, Fühlen und Denken auf dem Grundsteine der göttlichenDreieinigkeit als eine Dreieinigkeit im Menschen aufgefaßt werden müssen, somüssen auf demselben Grundsteine der göttlichen Dreieinigkeit die dreiGeistesströmungen, die als freie Gruppen
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neben einander bestehen jetzt auf eine organische Weise miteinander vereinigtwerden.Es obliegt uns diese Drei in eine organische Einheit zusammenzufügen, was schondadurch geschehen könnte, daß die Drei sich bewußt werden, daß sie sich bewußtwerden, daß sie eben eine Drei und nicht etwa eine Zwei oder eine Eins sind.Denn das Bewußtsein der Dreiheit ist schon eine Dreieinheit. Und dadurch, daß einleibfreies Ganzes sich erst in eine Drei zergliedert und dann durch ein Bewußtwerdendieser Drei, durch die Drei in den Drei wieder zur Einheit gelangt, entsteht eine denneuen Verhältnissen entsprechende Möglichkeit, die zusammenstürzendeAnthroposophische Gesellschaft in einer neuen Form auferstehen zu lassen.Wie der neue dreigegliederte soziale Organismus auf den Ruinen des einheitlichenStaates entstehen sollte, so sollten in der Zukunft die Freien dreigliedrigenanthroposophischen Gruppen auf den Ruinen der ehemaligen Anthroposophischen
 
 
Gesellschaft erblühen. Und nur auf diese Weise könnte das große Übel, das großeUnglück ins Gute umgewandelt werden. Und die Aufgabe dieser Ausführungenbesteht im Wesentlichen darin, ein Bewußtsein für diese Dreieinheit in den FreienAnthroposophischen Gruppen zu erwecken, um dadurch einer bewußten Vereinigungder Freien Anthroposophischen Gruppen dienen zu dürfen.Genau 14 jahre sind es her, daß diese Ideen in einer zunächst keimhaften Form imBewußtsein des Verfassers aufleuchteten. Damals aber war es noch zu früh, dieseIdeen zu veröffentlichen: vieles mußte noch wie in der Außenwelt, in derAnthroposophischen Gesellschaft, so auch in der Innenwelt des Verfassers sichabspielen, bevor der Zeitpunkt erreicht wurde wo diese Ideen der anthronosopnischenÖffentlichkeit anvertraut werden dürften.Denn es ist jetzt in der anthroposophischen Bewegung eine Entwicklungsstufeerreicht worden, die der Nachkriegszeit in Europa entspricht und zwar jener Zeit, alsDr. Rudolf Steiner die großartige Idee des dreigliedrigen Sozialen Organismus derMenschheit schenkte. Wie damals in Mitteleuropa, so ist jetzt in derAnthroposophischen Bewegung, deren Träger die Freien AnthroposophischenGruppen sind, alles noch im Werden, so daß es noch durchaus in unseren Kräftenliegt, diesem Werden eine wahrheits- und freiheitsmäßige Form zu verleihen.Außerdem muß gesagt werden, daß es jetzt viel mehr Möglichkeiten gibt, eineDreigliederung innenhalb der Anthroposophischen Gruppen durchzuführen, alsdamals, beim Versuche diese Dreigliederung des[4]sozialen Organismus durchzusetzen, sofern man hier mit Anthroposophen als demallerbewußtesten Teile der Menschheit zu tun hat.Diese Durchführung einer anthroposophischen Dreigliederung wird auch nochdadurch erleichtert, daß im Laufe der Jahre vieles sich ereignet hat, was heute schonals eine konkrete Tatsache von uns anerkannt und gewürdigt werden muß und woraufwir heute fußen dürfen.Denn es ist im Laufe der letzten Jahre in westlichen Gebieten Europas einselbständiges anthroposophisches Geistesleben aufgeblüht, ein Geistesleben dasfähig sich erweist in die Tatsachenwelt energisch einzugreifen.Anderseits sind im Nord-Osten Europas die geistreichen "AnthroposophischenBetrachtungen des alten und neuen Testamentes" und die "Ergebnisse der Arbeit ander Gnmdsteinmeditation" von Valentin Tombärg erschienen, wo durch alles, was hiergesagt werden soll, eine Bestätigung erhält.Und endlich haben wir in der Personlichkeit von Frl. Dr. E. Vreede einen echtenRepräsentanten der mitteleuropäischen Geistesart zu erblicken, denn Fr. Vreede istes, die mit offenem Herzen die vom Osten angebotenen Forschungsresultate frei undunbefangen entgegengenommen hat und eben dadurch schicksalsmäßig zu einerVermittlerin zwischen der esoterischen Vergangenheit und der esoterischer Zukunft inder Zeit, so wie auch zu einer Vermählerin des anthroposophischen Westens mit demantroposophischen Osten im Raume geworden ist.Der Anfang eines lebendigen geistigen Austausches zwischen demanthroposophischen Osten und dem anthroposophischen Westen, die dank Frl. Dr. E.

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