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Speech Annette Strauch for Panorama Wales Exhibition in Göttingen

Speech Annette Strauch for Panorama Wales Exhibition in Göttingen

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Published by Annette Strauch

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Published by: Annette Strauch on Feb 13, 2009
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06/16/2009

 
Sut mae? Croeso! Welcome!
Schön, dass sie heute unserer Einladung in die SUB zurAusstellungseröffnung gefolgt sind.Ich war jeden Sommer, seit 1993, zu Forschungszwecken in Wales (Europ. Ethnologin ausGöttingen, Cultural Studies). Seit 2000 lebe ich nun in Cymru mit ca. 3 Mio Einwohnern < lat.Cambria, welches kein Landstrich in England ist: erst wohnte ich in Cardiff, wo ich imFreilichtmuseum Sain Ffagan arbeitete (u .a. den Erzählforscher Robin Gwyndaf und dieNahrungsforscherin Minwel Tibbott kennenlernte). Dann war ich in der Nationalbibliothek inAberystwyth, der Unistadt am Meer, für das Web-Projekt: Archives Network Wales tätig.Zur Geschichte von Wales „per se“ soll hier nicht viel gesagt werden, denn es geht in ersterLinie um die Fotos von Mark Robert Davey. Sie als Ausstellungsbesucher erhalten einenlebendigen Eindruck von der Vielfalt der walisischen Alltagswelt, Kultur und Natur. DieseSchwarz-Weiß Aufnahmen sind moderne Zeitzeugen des Landes mit der Hauptstadt Cardiff.Dort, in
y brifddinas
sind fünf, wenn ich richtig gezählt habe, Aufnahmen entstanden: zumBeispiel beim Winter Wunderland, der moderner Kaffeekultur, ein Bild vom presbyt. PfarrerCynwil Williams. Er ist sehr bekannt in seiner Heimat und war der Pfarrer von Kate Roberts,(gestorben 1985), der Schöpferin der modernen walisischsprachigen Kurzgeschichte. Sievewandelte die Erfahrungen von Frauen und Männern, Kindern und Alten in Wales in großeLiteratur. Sie schilderte Szenen eines einfachen Lebens ohne jegliche Sentimentalität undbehandelte Fragen der menschlichen Existenz.Wales ist von der Landwirtschaft sehr geprägt, der Schafzucht, dem Tourismus. Der vieleRegen, ja, die Nässe des ungemütlichen dunklen Wetters, wenn auch der Nebel feucht überdie kalten Täler zieht und die Wiesen saftig hält, sind typisch. Die „Landscape“
 
prägt dieMenschen, ihr Leben, ihre Kleidung, auch das Essen (Lamm ist walisische Spezialität). Derhöchste Berg ist der Yr Wyddfa, Mount Snowdon mit 1085 m. Im Snowdonia National Parksind Aufnahmen entstanden. Der Fotograf zeigt das Leben am Strand, einsam – ohneParkplätze, ohne Strandkörbe, ja und ohne Eis!
 
Auf die Bedeutung des Tourismus wird in derAusstellung hier in der SUB eingegangen.
 
Das sieht man
 
auf dem Foto Picknick zu dritt,Aberdyfi, 2006.Sehr wichtig ist die walisische Sprache, damit verbunden die Literatur. Ca. 750.000Menschen sprechen Walisisch. In Nordwales gibt es noch Orte, wo Walisischspecher einenAnteil von 70% einnehmen. Cardiff hat jetzt sein eigenes Nationalparlament, die NationalAssemly, das Geld für Projekte auf Walisisch investiert.
 
Dylan Thomas schrieb auf Englisch (Weltschmerz), Bob Dylan benannte sich nach ihm. InUnder Milkwood gibt es in Llaregubb (rückwärts bugger all!) den Kapitän, den Fleischer, denOrganist, den Bäcker, den Pastor, die Lehrerin, die Krämerin, die Schulmädchen und -jungen,die Hure, die unverheiratete mehrfache Mutter und der Tu-Nicht-Gut. Als der "Frühlingwieder einmal die grünlederne Peitsche schwingt" und "der Nachmittag summt wie trägeBienen" muhen die Kühe, singen die Sägen, fauchen die Katzen, gackern die Hennen,klatschen die Frauen, kreischen die Möwen, spucken die Fischer, schwappt das Meer,klatschen die Wellen und grunzen die Schweine. Waldo Williams, von dem unser Zitat zurAusstellung stammt, war ein romantischer Dichter im 20. Jahrhundert
. „He was a wonderfuland inspiring Welsh poet, possessed of a deep spirituality and an universal love of mankind rooted in his beloved Pembrokeshire”(
(www.100welshheroes.com).
“Ym mha le y ddylwn i chwilio am fy ngwreiddiau? Ces i fy ngeni mewn tref ddiwydiannol yn Ne Cymru, lle r'oedd y Cymraeg yn edwino a bron yn diflannu pan oeddwn i'n blentyn. Aferai fy nhad siarad Gwenhwyseg, tafodiaith swynol y cymoedd, ond ni siaradai fy mam dim gair o'r iaith, er iddi ddod o deulu yn llwyr Cymreig, a' thad hi wedi sylfaenu capel Cymraeg yn ydref. (Calfaria, capel y Bedyddwy - rwy'n ei gofio yn finiog dros y blynyddoeth).”“Where should I search for my roots? I was born in an industrial town in South Wales wherethe Welsh language was in a state of decay, on the verge of disappearing, even when I was achild. My father spoke Gwenhwysig, that charming dialect of the valleys, but my mother could not speak a word of the old language, even though she came from a completely Welsh family,and her father had founded a Welsh language chapel in the town. (It was a Baptist chapel,Calfaria, and I remember it so sharply after all these years. (...) It's so easy to lose a languageand the path to regaining it is so long and hard. Wouldn't it be easier to turn one's back onthe old country and the old language and come to terms with contemporary reality? When allmy ambition and my carerr had been directed at success int he broad world of English culture,"what should Wales matter to me?" But roots are so powerful, aren't they? The joy and thetears of the Welsh experience through the ages are always in my mind; they won't let me forget. But that's not something to regret. The old language thrills me, and, as the poet wrote:"After wandering through so many lands, It is sweet to look towards home." Yes, rootsare powerful things, indeed”
(Roots , Graham Hughes, 1990)

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