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Das Tanum-System – ein alteuropäisch-afrikanisch es Vermessungssystem? von Andis Kaulins
DIE VERMESSUNG EUROPAS UND AFRIKAS IN FRÜHGESCHICHTLICHER ZEIT
Als die Jäger der Eiszeit nach Skandinavien gezogen sind, mussten sie eine neue räumliche und astronomische Orientierung herstellen. Wo lag Skandinavien, gemessen an der früher bekannten Heimat? Tanum liefert uns eine Antwort auf dies Frage.
Die Felszeichnungen von Tanum wurden im Jahre 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt . Tanum weist mehr als 1500 petroglyphische Figuren auf (darunter einen afrikanischen Speerwerfer), zum Teil auf Felsen mit riesigen Ausmaßen. Viele dieser Petroglyphen sind frühgeschichtlich einmalig. Eine derartige Ballung von großen ausgedehnten Felszeichnungen findet man sonst nirgendwo in Nordeuropa. Wie wir detailliert darstellen, hatte dies in der Frühzeit auch einen ganz besonderen Grund.
Die Ortschaften rund um Tanum stellen durch den dortigen Felszeichnungen einen riesigen, sich kilometerweit-erstreckend en Bodenhimmel dar - die spiegelbildliche Darstellung der Sterne auf der Erdoberfläche.
"Das Tanum-System" ist demzufolge ein vom Autor entdecktes, auf megalithischen bzw. frühzeitlichen petroglyphischen Orten beruhendes alteuropäisches und altafrikansiches Vermessungssystem, das zusammenhängende Landvermessungs-Dreiecke in Europa und Afrika gebildet hat. Die Petroglyphen von Tanum haben eine wichtige Protokollierungsstelle für das Vermessungssystem gebildet. Wir datieren das System auf ca. 3117 v.d.Ztr. (oder früher).
Viele megalithische Orte weltweit werden hier betrachtet und entziffert, z.B. Nabta Playa.
Es wird allgemein in der wissenschaftlichen Literatur behauptet, dass Nabta Playa in Ägypten die älteste megalithische Anlage der Welt ist. Diese Auffassung ist sicherlich falsch.
Die weit in die Vergangenheit verschobenen Datierungen für Nabta Playa von 4800 v.Chr. und älter stützen sich vorwiegend auch auf Kohlenstoffdatierungen der verstreuten Feuerstellen in der Gegend. Diese müssen indessen nichts mit den Megalithen zu tun haben. Die Feuerstellen zeigen lediglich, dass diese Gegend (eine Oase in nässeren Zeiten) schon viel früher bewohnt war. Das ist unumstritten.
Die Holzkohlenreste am Ort, direkt an den Steinen, zeigen aber ein Alter von nur ca. 3500 bis 3000 v.d.Ztr. auf. Die Wissenschaftler haben diese entscheidende Tatsache bei der Datierung von Nabta Playa zur Kenntnis genommen, um sie anschließend sofort zu ignorieren.
Wie wir zeigen, ist es eher wahrscheinlich, dass Nabta Playa einer von vier Ecksteinen für eine Triangulation von Altägypten (etwa 3350 v.d.Ztr.) in prädynastischer Zeit war. Diese vier Steine sind Rosetta,Nabta Playa,Kaaba, und Rajajil (Al Jawf, Dumat al Jandal).
Wir können hier auch zum ersten Mal berichten, dass wir einen Megalithen in Tanum identifiziert haben, der die gemeißelte Figur von Scota mit Kind darstellt. Diese Figur, eingehauen in Stein, trägt ein pharaonisches Kopftuch und zeigt in pharaonischer Manier Scota mit Schlange und Vogel (Falke) auf dem Kopf als Symbole der Macht. Es gab in der Tat in der Frühzeit eine Nordisch-Pharaonische Verbindung, auch wenn die Zeitangaben des Scotichronicons weit verfehlt sind.
98 Pages
Date Added
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02/15/2009
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Category
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Tags
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Israel, Kaaba, fredrikstad, astronomie, unesco, Europa, Geschichte, afrika, Zion, Archäologie, yemen, punt, Azerbaijan, Rosetta, senegal, libanon, Tunesien, Hierakonpolis, OG, Dolmen, gambia, russland, bantu, drache, ägypten, Piacenza, schweden, algérien, Äthiopien, Schottland, skandinavien, norwegen, sterne, thuban, kaulins, bodenhimmel, archäoastronomie, tanum, richard hinckley allen, fezzan, andis, frühzeit, neolithikum, mesolithikum, landvermessung, eiszeit, weltkulturerbe, felszeichnungen, sternkunde, petroglyphen, vermessungssysteme, falke, schlange, hemtun, prädynastisch, altägypten, gaue, karelien, onega, sahure, seefahrt, abydos, scotichronicon, megalithen, gerum, maibaum, herkules, tangier, argonauten, mzora, karthago, jägerpalette, chasechemui, dougga, elles, aksum, gudit, midamman, gobedra, jordanien, syrien, nabta playa, rajajil, jawf, dumat, jandal, basra.tschadsee, sindbad, visby, senegambia, westsahara, mauretanien, tifariti, bouar, fordun, scota, pharaonen, published research
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