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1
Unabhängige Gutachterkommission zur Evaluierung derAbteilung Rehabilitative und Präventive Sportmedizin desUniversitätsklinikums Freiburg
Prof. Dr. Letizia Paoli (Vorsitzende)Dr. Hellmut Mahler (Stellvertretender Vorsitzender)Prof. Dr. Wolfgang JelkmannProf. Dr. Carsten LundbyProf. Dr. Bengt SaltinProf. Dr. Heinz SchöchDr. Andreas SinglerProf. Dr. Gerhard Treutlein
PRESSEMITTEILUNG
Mit Stellungnahme und Dokumentation„MANIPULIERTER ARBEITSAUFTRAG.DIE EVALUIERUNGSKOMMISSION SIEHT SICHGETÄUSCHT UND HINTERGANGEN“
 
2
Einleitung
Die Vorsitzende der Evaluierungskommission hat am 9. März 2012 von derenGeschäftsstellen in Kopie die entsprechenden Gremienprotokolle und Beschlüsse desKlinikumsvorstandes und des Vorstandes der Medizinischen Fakultät vom 4. Juni 2007zur Einsetzung der Evaluierungskommission erhalten. Auf ihre Nachfrage bei derKommissionsgeschäftsstelle erhielt sie schließlich aus dem Rektorat am 12. März 2012 inKopie auch das noch fehlende Gremienprotokoll mit dem entscheidenden, weiloffiziellen und bindenden Rektoratsbeschluss vom 6. Juni 2007.Es war dies bereits ihre zweite Anfrage nach einem Einsetzungsbeschluss derKommission. Bereist am 3. März 2011 hatte sie die Geschäftsstellenleitung im Rektoratanfragen lassen, den in Prof. Würtenbergers Rechtsgutachten vom 8. Juni 2010 zur Fragedes Zugangs der Kommission zu bestimmten Unterlagen mit den Worten „Diese sollte –wie im Einsetzungsbeschluss formuliert – die Freiburger Sportmedizin der vergangenen50 Jahre evaluieren.“ zitierten Beschluss zuzustellen. Es ist davon auszugehen, dass Prof.Würtenberger, der als Rechtsberater des Rektors an der entscheidenden Rektoratssitzungvom 6. Juni 2007 teilgenommen hatte, bei der Abfassung seines Gutachtens dieentsprechenden Kommissionsakten mit den Gremienbeschlüssen vorgelegen hatten.Anders als ein Jahr später aufgrund der dann direkten Anfrage bei den Geschäftsstellendes Klinikumsvorstandes und des Vorstandes der Medizinischen Fakultät hatte im März2011 die persönliche Referentin von Rektor Schiewer der Kommissionsgeschäftsstelledie Gremienprotokolle und -beschlüsse in Kopie oder wörtlichen Zitaten nicht zukommenlassen. Sie argumentierte:„einen Beschluss wie Sie bzw. Frau Paoli ihn sich wünschen würden, also einDokument welches man auf die Website [der Evaluierungskommission] stellenkann, gibt es nicht. Was mir vorliegt, sind Auszüge der Protokolle derGremiensitzungen [des Klinikumsvorstandes, Fakultätsvorstandes, Rektorats], indenen die Einsetzung der Kommission beschlossen wurde. DieGremienprotokolle sind jedoch vertraulich, ich kann sie nicht einfach komplett anSie weiterleiten.“Sie stellte nur von ihr in eigenen Worten zusammengefasste auszugsweise Informationenaus den Protokollen zur Verfügung, die inhaltlich gerade nicht über die imRechtsgutachten von Prof. Würtenberger erwähnte Information („50 Jahre“) hinausgehen.Da das Rektorat am 6. Juni 2007 in seinem verbindlichen Beschluss das ihm vorliegendeKonzept des Klinikumsvorstandes und des Vorstandes der Medizinischen Fakultätausdrücklich und vollumfänglich übernommen hatte, ist letztlich nur aus diesen beidenvorangegangenen Beschlüssen zusätzlich zum erwähnten zeitlichen (50 Jahre) auch derentscheidende inhaltliche, das heißt, institutionelle, personelle und methodische Umfangdes offiziellen Arbeitsauftrags zur gesamten Freiburger Sportmedizin erkennbar. DieseInformationen lagen der Kommission vollständig erst am 12. März 2012 mit den nun inKopie zur Verfügung gestellten drei Gremienprotokollen und Beschlüssen vor.
 
3 Nach den ausführlichen Recherchen der Vorsitzenden steht seit Mitte 2012 fest, dass derKommission vom damaligen Rektor Prof. Dr. Wolfgang Jäger niemals, also weder vornoch zur oder nach ihrer Konstitution am 14. August 2007, der offizielle Arbeitsauftragentsprechend dem von Rektor Jäger mit gefassten Rektoratsbeschluss in dessenOriginalfassung oder -wortwahl schriftlich oder mündlich mitgeteilt worden ist.Was folgenreiche und ausgesprochen nachteilige Konsequenzen für die Untersuchungs-und Aufklärungsarbeit der Kommission hatte. Zu deren Einsetzung Rektor Jäger in seinerPressemitteilung vom 22. Juni 2007 „Universität setzt unabhängigeGutachterkommission zur Evaluierung der Freiburger Sportmedizin ein“ der Kommissionund Öffentlichkeit gegenüber persönlich eine „Politik der rigorosen Aufklärung“propagiert hatte:„Der Rektor der Albert-Ludwigs-Universität, Prof. Dr. Wolfgang Jäger, betont:„Wir werden alles dafür tun, um alle Vorgänge rasch und vollständigaufzuklären.“ Das Universitätsklinikum werde den Mitgliedern der KommissionZugang zu allen existierenden Unterlagen und den Kontakt zu allen Personenermöglichen, die zur Aufklärung beitragen können. […] Rektor undKlinikumsvorstand sehen sich durch die positive Bewertung der Entscheidungenin der Öffentlichkeit in ihrer Politik der rigorosen Aufklärung bestätigt.“Die Vorsitzende fasste die Ergebnisse ihrer seit März 2012 durchgeführten Recherchenzur Entstehung des schließlich am 19. Februar 2008 in der Geschäftsordnung derKommission festgehaltenen Arbeitsauftrags in einem 37-seitigen Schreiben an Prof. Jägervom 1. Juli 2012 zusammen (in Kopie an Rektor Schiewer, den Leitenden ÄrztlichenDirektor des Universitätsklinikums Prof. Siewert, den Dekan der Medizinischen FakultätProf. Blum und Frau Ministerin Bauer). In diesem Schreiben bat sie Prof. Jäger anhandvon präzisen Rückfragen um Auskunft und Stellungnahme. Dieser hat eine Antwortabgelehnt.Bereits am 22. März 2012 führte die Vorsitzende ein Telefonat mit Rektor Schiewer auchüber den der Kommission bis zum 12. März gemäß der Beschlussfassung des Rektoratsvom 6. Juni 2007 unbekannt gebliebenen offiziellen Arbeitsauftrag. Am nächsten Tagunterrichtete sie die Kommission:Liebe Kollegen,Ich hatte gestern ein 45minütiges Telefonat mit Rektor Schiewer. Nur dasWichtigste: […]
 
Arbeitsauftrag: eine offizielle Stellungnahme werde erfolgen, wenn seinRechtsberater Prof. Würtenberger am 27. März wieder in Freiburg sei undwenn die damaligen Zeitzeugen gehört worden seien. Verständlich […] dasser dazu den Rechtsberater braucht. In der Sache hat er (am Punkt vorbei)formaljuristisch argumentiert, dass der Rektor nicht an die Beschlüsse desKlinikums- und Fakultätsvorstandes gebunden sei. Er könne auch andersden Arbeitsauftrag festlegen… Dass der Rektor gleichwohl an den eigenen

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