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D
AS
T
HEMA
 
MEINER 
S
EMINARARBEIT
 
LAUTET
:
D
AS
W
UNDERVERSTÄNDNIS
 
VON
ARL
H
EIM
 
Autor: Markus Nagel FB 2 TH DarmstadtVeranstaltung:Seminar, WS 95/96: Wunder im NTDozent:Prof. Dr. Josef Hainz
 
Markus Nagel im WS 95/96: Das Wunderverständnis von Karl HeimS.
2/37 
Inhaltsangabe:
1. EINLEITUNG...............................................................................................................................................32. HAUPTTEIL.................................................................................................................................................4
2.1. Ü
BER 
ARL
H
EIM
....................................................................................................................................4
2.1.1. Biographisches.....................................................................................................................................42.1.2. Sein Lebenswerk...................................................................................................................................5
2.2. D
AS
 
MODERNE
W
ELTBILD
...........................................................................................................................6
2.2.1. Kausalität.............................................................................................................................................6 2.2.2. Energetik-Weltbild...............................................................................................................................82.2.3. Dynamisches Weltbild..........................................................................................................................9
Werden und Gewordensein.....................................................................................................................................10Subjekt-Objekt-Schema..........................................................................................................................................10
2.2.4. Das anschauliche und nichtanschauliche Wirklichkeitsbild.............................................................102.2.5. Ablösung.............................................................................................................................................11
2.3. D
ASEINSANALYSE
....................................................................................................................................13
2.3.1. Struktur und Verhältnis von Werden und Gewordensein...................................................................132.3.2. Polarer und überpolarer Raum..........................................................................................................14
2.4. D
IE
B
EDEUTUNG
J
ESU
C
HRISTI
 
FÜR 
 
DAS
W
UNDERVERSTÄNDNIS
 
BEI
ARL
H
EIM
...................................................17
2.4.1. Christologie und Satanologie............................................................................................................17 
Jesus als der Christus..............................................................................................................................................17Der Vergangene..................................................................................................................................................17Der Auferstandene.............................................................................................................................................18Phänomen und Überwindung des Satanischen.......................................................................................................18
2.4.2. Die Bedeutung der Auferstehung Christi..........................................................................................22
2.5. D
AS
V
ERSTÄNDNIS
 
DES
 
BIBLISCH
 
EVANGELISCHEN
W
UNDERS
............................................................................25
2.5.1. Biblische Wunder als Zeichen der Gottesoffenbarung......................................................................25
Biblische Gotteswunder und Naturordnung............................................................................................................26Biblische Wunder und Schuld.................................................................................................................................26
2.5.2. Die Wunder Jesu als Heilszeichen.....................................................................................................27 
 Notwendigkeit der Wunder Jesu.............................................................................................................................27Jesu Wunder als ein Ringen mit den widergöttlichen Mächten..............................................................................28Die Macht Jesu und die Wunderereignisse in unserer Zeit....................................................................................28
2.6. S
TRUKTUR 
 
UND
S
INN
 
DES
W
UNDERS
 
 NACH
ARL
H
EIM
..................................................................................29
2.6.1. Das Wunder als Willensakt................................................................................................................29
Gebetswunder.........................................................................................................................................................29Handeln und Glaube...............................................................................................................................................29Glaube an das Handeln Gottes................................................................................................................................30Das neuschaffende Handeln Gottes/Wunder als punktuelle Neuschöpfung...........................................................30Bedeutung des heilsgeschichtlichen Wunders........................................................................................................30
2.6.2. Die Gewißheit des Wunders...............................................................................................................31
Die naturwissenschaftliche Gewißheit des Wunders..............................................................................................31Offenbarungsgewißheit des Wunders......................................................................................................................31
3. SCHLUSS.....................................................................................................................................................31
3.1. V
ERSUCH
 
EINER 
 
EIGENEN
S
TELLUNGNAHME
...................................................................................................313.2. L
ITERATURLISTE
......................................................................................................................................34
 
Markus Nagel im WS 95/96: Das Wunderverständnis von Karl HeimS.
3/37 
1. Einleitung
Romano Guardini sagte auf einer Tagung der Bayrischen Akademie der Schönen Künste imJahr 1955 : „Im Maß, [indem] die Natur als Gegenstand rationaler Durchforschung undtechnischer Verwertung gesehen wird, verliert sie die Dimension der Transzendenz.“
1
 Dieser Prozeß, den Guardini damals aufzeigte, entwickelte sich bis heute auf rasante Weise weiter.Der Mensch durchforscht sogar das unsere Natur umgebende Weltall. Nach einemtranszendenten Gott zu fragen, erscheint vielen Menschen als schwierige Denkleistung. Ja,für viele Menschen stellt schon die Tatsache eines transzendenten Gottes eine denkerischeUnmöglichkeit dar. Ist es überhaupt noch zeitgemäß, von einem transzendenten Gott zureden, so wie von ihm in der Bibel berichtet wird? Man hat erkannt, daß das Weltallunendlich ist. Deshalb kann man sich eine räumliche Transzendenz (im ursprünglichen Sinnder alten Metaphysik) eines höheren Wesens nicht mehr vorstellen. Wenn ein Gegenstandunendlich ist, kann auch nichts, räumlich gesehen „dahinter“ sein. „Der echte Säkularismus,mit dem wir es heute zu tun haben, ist weder eine prometheische Auflehnung des Menschengegen Gott noch der Ausdruck einer müden Resignation angesichts des Dunkels, das über unserer Existenz liegt. Sondern er ergibt sich notwendig aus einem Weltbild, das geradedurch seine Einfachheit und Durchsichtigkeit und durch Ausschaltung aller dunklenmetaphysischen Welthintergründe für die Menschen des Maschinenzeitalters, die zweiWeltkriege erlebt haben, etwas außergewöhnlich Einleuchtendes hat. […] Das Verstummender religiösen Frage ist in Wahrheit der stillschweigende Ausdruck einer sehr radikalen
1
Guardini, Romano; Der Mensch in der technisierten Welt, Vortrag an der Bayrischen Akademie der Schönen Künste,1955, Tonbandaufzeichnung.
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