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Das Thema des Referats lautet:
 Die Öffentlichkeitswirksamkeit von Gentechnik anhand des Beispiels ‘Dolly’.
Referent:Markus Nagel Fb 2 TU DarmstadtVeranstaltung:Probleme der Bioethik“, Vorlesung im WS 97/98Leitung: Dr. Kathrin Platzer 
 
Inhaltsverzeichnis:
INHALTSVERZEICHNIS:........................................................................................................................2EINLEITUNG..............................................................................................................................................3HAUPTTEIL................................................................................................................................................3
C
HRONOLOGIE
 
VON
D
OLLY
:..........................................................................................................................3A
KZEPTANZ
 
DER 
G
ENTECHNIK 
 
IN
 
DER 
Ö
FFENTLICHKEIT
.......................................................................................7V
ERMITTLUNG
 
VON
G
ENTECHNIK 
 
DURCH
 
DIE
M
EDIEN
.........................................................................................8
SCHLUSS...................................................................................................................................................12
S
CHLUSSBEMERKUNG
.................................................................................................................................12L
ITERATUR 
..............................................................................................................................................13
2
 
Einleitung
Einsteigen möchte ich mit einer Begebenheit, die sich bei einer Zugfahrt zugetragenhatte. Ich sass im Zug und war in die Lektüre einer Zeitschrift über die Gentechnik vertieft, als mich eine mir gegenüber sitzende Frau auf meine Lektüre hin ansprach. Siefragte mich, wie ich über die Gentechnik denke. Als ich antworten wollte, wurde ichauch sogleich mit einem Schwall an Worten überhäuft. Die Dame erzählte, dass sie zueiner Bürgerinitiative gehöre, die sich den Kampf gegen die Gentechnik auf die Fahnengeschrieben habe. Als die Dame ausstieg, und ich schon dachte, ich könne nun entspanntweiterlesen, meldete sich die ältere Dame zu Wort, die bisher still im Abteil gesessenhatte. Auch sie überflutete mich mit Argumenten, gegen die Gentechnik.Eigentlich haben beide Damen dieselbe Angst und Desinformation beziehungsweiseTeilinformation in Worte gefasst, trotz unterschiedlicher sprachlicher Möglichkeiten.Gentechnikforschung erzeugte bei beiden in der Hauptsache Ängste. Wenn überhaupt, sonahmen sie die Chancen der Gentechnik nur am Rande wahr. Sie können damit Beispielsein, für die Frage nach der Gentechnikakzeptanz in der Öffentlichkeit, der im Folgendennachgegangen wird. Anstoß für die Untersuchung ist die geradezu panikartige Reaktionder Öffentlichkeit auf die Erfolge der Forschung am Beispiel des geklonten SchafesDolly. Für die Meinungsbildung über Gentechnik spielt auch deren Vermittlung durch dieMedien eine nicht zu unterschätzende Rolle. Im Rahmen dieses Referates können nur diegrundlegenden Strukturen des Zusammenwirkens von Medien und Wissenschaftaufgezeigt werden.
Hauptteil
Chronologie von Dolly:
Im Februar 1997 wurde Dolly
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der Öffentlichkeit präsentiert. Wer ist Dolly? Sie ist lautAussage ihrer „Schöpfer“ eine wissenschaftliche Sensation. Über acht Jahre wurde amEdinburgher Rosslin Institut geforscht, um genau dieses Ergebnis vorstellen zu können.Dolly ist ein Fin-Dorset Schaf, das dieselben Erbanlagen aufweist, wie ein Schaf, dasschon mehrere Jahre tot ist, und dessen Zellen nur noch in Form von tiefgefrorenenEuterzellen zur Verfügung standen. Nun ist aber das Klonen an sich kein Kunststück.Das Besondere an Dolly soll sein, dass sie nicht, wie bekannt, aus einer befruchtetenEizelle erzeugt wurde, einer totipotenten Zelle, sondern aus einer nicht totipotenten
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Das Schaf Dolly trägt seinen Namen nach Dolly Parton. Der Daily Telegraph vom 26.2.97 zitiert Ian Wilmut den„Schöpfer“ von Dolly mit folgenden Worten: „Die Wissenschaftler, die sich darum kümmerten, konnten sich bei demAnblick keine eindrucksvollere Ansammlung weiblicher Brustzellen vorstellen als die von Dolly Parton.“ In: GID 118 April1997 S.42.
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