1Das persönliche Wissensportal1. Kurzcharakteristik des „persönlichen Wissensportals“ an der UB Dortmund oder des „wissens- basierten Hochschulportals“ an der FH DarmstadtDie Arbeit – ein Überblick Unter dem Stichwort „das persönliche Wissensportal“ soll eine Innovation im Mittelpunkt stehen,die personalisierte Wissensspeicher im Internet zur Verfügung stellt. Die vorliegendenÜberlegungen wurden angestossen durch die Projektbeschreibung „Meine Universitätsbibliothek:das persönliche Wissensportal“, einem Projekt des Wissensmanagement an der Universitätsbibliothek Dortmund.
1
Dort ist zur Zeit
2
ein Projekt am Entstehen, welches zum Zielhat, personalisierte Wissensspeicher zur Unterstützung des Wissenschaftsbetriebs zu entwickeln.Daneben wird das Projekt „wissensbasierte Hochschulportal an der Fachhochschule Darmstadt“näher betrachtet.
3
Da es auch in der Schweiz, an der ETH, ein Projekt gibt, welches denStudierenden der ETH ein personalisiertes Webportal zur Verfügung stellt, sollte im Rahmen dieser Darstellung auch hierauf kurz eingegangen und mit den anderen zwei Projekten verglichen werden. Nach eingehender Beschäftigung mit MyETH war der Entscheid, auf die Darstellung von MyETHim Rahmen dieser Abhandlung zu verzichten, relativ klar. Das Portal MyETH verwaltet die Infosund Dienste der ETH in personalisierter Weise. In weiterer Zukunft sollen auch Elemente desWissensmanagement dazukommen. Konkrete Planungen gibt es aber noch nicht. Ohne dieseKomponente kann man bei diesem Projekt aber nicht von einem Wissensportal sprechen, sondernallenfalls von einem personalisierten Portal, ähnlich dem von My Yahoo.Quellen/relevante InformationenDie Recherche nach relevanten Informationen gestaltete sich im Vorfeld der Arbeit sehr schwierig.Es gibt sehr viele ähnliche Projekte im deutschen Sprachraum, die in der Regel sehr schlecht doku-mentiert sind. Will man sich nur schon einen Überblick über die Projekte verschaffen, würde dasden Rahmen einer solchen Arbeit weit überschreiten. Gut aufbereitete Information zum Thema gibtes nur sehr wenig.
4
An einigen Stellen wurde deshalb persönlich über Telefon oder Email bei denProjektverantwortlichen vorgesprochen, um an relevante Information heranzukommen.
5
Danebenliegen auch einige, im Internet publizierte Projektberichte der Arbeit zugrunde.
6
Vieles an der Arbeitmuss theoretisch bleiben, weil es dem Autor nicht gelungen ist, sich selbst ein Bild von der Funktio-nalität und Ergonomie der Portale zu verschaffen. Die Anfrage nach einem „Login auf Zeit“, wurde bei allen drei Institutionen abschlägig beurteilt. Ein Login auf das entsprechende Wissensportalerhalten in der Regel nur Beschäftigte oder Studierende der entsprechenden Institution.Begriff Als Titel der Arbeit wurde „das persönliche Wissensportal“ ausgewählt. Von den Begriffen, die für beide Projekte verwendet werden, ist er es eigentlich, der bereits im Begriff eine treffendeKurzcharakteristik enthält. Er spricht von drei Themen der Innovation. Dies sind Erkenntnisse ausdem Wissensmanagement, sowie aus dem Bereich der Portale im Internet und deren Perso-nalisierungsmöglichkeiten. Dass es sich um eine Innovation aud dem universitären Umfeld handeltverschweigt der Begriff, der in Dortmund verwendet wird. Denn klar ist, dass es sich bei demWissen, von dem bei beiden Projekten die Rede ist, um wissenschaftlich relevante Informationhandelt. An der FH Darmstadt versteht man darunter auch Wissen, welches nicht selbstwissenschaftliches Wissen ist, sondern für das wissenschaftliche Arbeiten notwendige Wissen desuniversitären Verwaltungshandeln.Das persönliche Wissensportal ist eine Innovation, die sich eigentlich zum grossen Teil noch imEntwicklungsstatus befindet. Das gilt für das Projekt an der Universitätsbibliothek Dortmund alsauch für das wissensbasierte Hochschulportal an der FH Darmstadt, wobei hier bereits ein Prototypaufgeschaltet ist.
Leave a Comment