• Embed Doc
  • Readcast
  • Collections
  • CommentGo Back
 
Officer Roseland Band bezahlt Fans fürsRunterladen
Independent-Band aus Philadelphia zahlt jedem Fan für das Runterladen des neuen Albumseinen Dollar via PayPal.Die Band Officer Roseland dreht den Spieß um, und nicht die Fans müssen für das Album bezahlen, sondern umgekehrt, die Band bezahlt die Fans für das Runterladen. Was zunächstäußerst paradox klingt, ist aber nichts anderes, als Marketingbudget, welches sich neue Wegesucht. Allerdings könnten Maßnahmen dieser Art auch nach hinten losgehen. Denn der einoder andere beschwerte sich bereits, man würde damit die gesamte Indie-Musik diskreditieren. Das wirft als "Nestbeschmutzer" natürlich kein gutes Licht auf Officer Roseland.Wobei diese Kritik möglicherweise auch ins Leere läuft, denn Officer Roselandzeigt, dass man auch auf humorvolle Weise das Thema Downloads und Musikmarketing betreiben kann.Denn es bleibt nicht nur beim "Bezahldownload", sondern die Nutzer, die sich auf MyStimulusPackage einfinden, haben auch die Möglichkeit, anstatt einen Dollar zu erhalten,einen Doller für einen wohltätigen Zweck zu spenden. So oder so kommt man an das Albumkostenlos dran. "Stimulus Package", also Konjunkturprogramm, klingt nach einer Inspirationaktueller (amerikanischer) Steuerpolitik. Etwas ähnliches betreibt auchdie Kölner Band Angelika Express.http://www.gulli.com/news/officer-roseland-band-bezahlt-2009-02-19/
Indie Band Responds To $1 PromoControversy
Yesterday Hypebot profiled indie bandOfficer Roseland's offer to  pay fans $1to download their new album. The promotion drewstrong commentsfrom some readers who thought thescheme devalued the band - and indie music in general. The band's Dan Daidone responded tothe controversy:Our initial intention was to see what the general public would do if given the choice of "Giveor Take" for their $1.00 stimulus payment for downloading our album. A sociologicalexperiment of sorts. Is it gimmicky? Sure. This being our 4th release, we've learned (often,the hard way) some lessons about music and marketing. Our main objective is to gain new
 
listeners and to help a worthy cause. Obviously, the timing of this release could NOT have been better and truthfully, this idea was spawned soon after people were receiving their initialstimulus payments from G.W. Bush, LONG before the Obama stimulus plan was even athought!For the "Take" portion (where the fan actually gets paid) the band will be pay $1.00 through paypal. We are funding that through our own (the bands) money. However, because no one inthe band is independently wealthy, we are most likely putting a cap on the limit of "take"dollars that we pay, and from then on, the album will be FREE For life.
The "Give" portion is (hopefully) being funded by sponsors who are helping us with thiscause. We do have some sponsors already, but not nearly enough to fund the entireprogram (At this time).It made sense, in several ways, to contribute to a music based charity and the Mr.Holland'sOpus Foundationwas interested in what we were doing.
- Dan
Bedingungsloses Grundeinkommen Petition53.000 mal unterzeichnet
Die Petition zum Bedingungslosen Grundeinkommen hat die magische Grenze von 50.000Unterstützern überschritten. Dennoch kommt es möglicherweise nicht zu einer Anhörung imPetitionsausschuss.Jeder Mensch in Deutschland soll 1500 Euro bekommen. So lautet die Forderung der Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die Bittstellung an den Bundestag hatte eineMedienwelle ausgelöst, die zwischendurch gar zu einemZusammenbruchdes Petitionsserversführte. Zum Fristende, das durch die technischen Unzulänglichkeiten der Software für dieOnline-Petitionen um eine Woche verschoben wurde, haben 52.976 Menschen die Petitionunterstützt. Das liegt weit über der Marke von 50.000 Unterschriften, die in der Regel zu einer Anhörung beim Petitionsausschuss führen. Dennoch könnte der Wunsch nach dieser Anhörung abgelehnt werden. Denn der Petitionsausschuss kann nur zu einer solchengezwungen werden, wenn die 50.000er Marke innerhalb von drei Wochen geknackt wird. DiePetition von Susanne Wiest hat allerdings sieben Wochen benötigt, um die Hürde zu nehmen.Kersten Naumann hat dabei mit einem offensichtlichen Rollenkonflikt zu kämpfen. Einmal istdie Bundestagsabgeordnete nämlich Vorsitzende des Petitionsausschusses und muss somit dieEntscheidungen der großen Koalition vertreten, die aktuell keine Anstalten macht, das Themaauf die Agenda zu setzen. Andererseits ist sie aber Abgeordnete der Linkspartei und steht alssolche dem Vorschlag positiv gegenüber. Im konkreten Fall zum bedingungslosenGrundeinkommen geht sie jedenfalls davon aus, dass die Linke als einzige Fraktion dafür stimmen wird, eine Anhörung dennoch zuzulassen. Gegen diese Aussage lehnen sich zwar Vertreter der Grünen auf, die sehr wohl eine öffentliche Anhörung unterstützen - eineMehrheit im Ausschuss ist damit jedoch immer noch nicht gegeben.
 
Gegen die Petition wettert allerdings vor allem der Mehr Demokratie e.V.. Nicht gegen denInhalt, sondern gegen das generelle Verfahren der Petitionen. Der Verein bezeichnetPetitionen als "
 Bittstellerinstrument 
", das etwas von "
Gnadenrecht 
" habe. Mehr Demokratiefordert stattdessen funktionierende direktdemokratische Einflussmöglichkeiten für die Bürger.Dazu zählt der Verein unter anderem bundesweite Volksbegehren, die bei Ablehnung durchdas Parlament einen zwingenden und bindenden Volksentscheid zur Folge haben. Damit seisicher gestellt, dass der Bürgerwille nicht übergangen wird. (Malo)(via  Neues Deutschland&Glocialist, thx!) http://www.gulli.com/news/bedingungsloses-grundeinkommen-2009-02-19/19.02.2009Fragwürdig
Keine Anhörung im Ausschuss?
Kersten Naumann (LINKE) über die Petition zum Grundeinkommen / Kersten Naumann ist Bundestagsabgeordnete der LINKEN und seit 2005 Vorsitzende des Petitionsausschusses
ND: Mehr als 50 000 Bundesbürger haben die Internet-Petition der GreifswalderinSusanne Wiest zum Grundeinkommen unterzeichnet. Wie geht es nun weiter?
 Naumann: Zuerst geht die Petition ins sogenannte Petitionsverfahren. Das heißt, dieMinisterien werden um Stellungnahmen gebeten. Die Petentin aus Greifswald bekommt diesedann zugestellt. Ich gehe aber davon aus, dass Frau Wiest mit den Antworten aus denMinisterien nicht einverstanden sein wird. In diesem Fall kann sie Widerspruch einlegen.Dann geht es in ein erneutes Petitionsverfahren. In welchem zwei Berichterstatter – je einer von der Opposition und einer von der Regierung – die Unterlagen noch einmal sichten unddann jeweils ein eigenes Votum abgeben. Sie könnten den Fraktionen des Bundestages diesenFall zur Kenntnis vorlegen oder das fragliche Material an die Bundesregierung überweisen – zur Berücksichtigung oder gar zur Erwägung. Zurzeit ist alles offen. Aber die beinahe 53 000Unterschriften sind ein großer Schritt für die Petentin.http://www.neues-deutschland.de/artikel/144149.keine-anhoerung-im-ausschuss.html
of 00

Leave a Comment

You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...
You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...