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Niedersachsen-Vorwärts März 2013

Niedersachsen-Vorwärts März 2013

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Die regionale Ausgabe des Vorwärts im März 2013
Die regionale Ausgabe des Vorwärts im März 2013

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Published by: SPD in Niedersachsen on Feb 22, 2013
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08/19/2013

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vorwärts
NIEDERSACHSEN
MÄRZ 2013 | WWW.SPD-NIEDERSACHSEN.DE
Es folgte die Wahl des neuen Landtags-präsidenten Bernd Busemann, der vonder CDU-Fraktion vorgeschlagen wordenwar. Er erzielte ein einstimmiges Ergeb-nis, ebenso wie die drei VizepäsidentenKarl-Heinz Klare (CDU) und Dr. GabrieleAndretta und Klaus-Peter Bachmann(beide SPD).Busemann erinnerte in seiner erstenRede als Präsident des hohen Hauses aneinen »besonders sachlichen und fairenWahlkampf. Wenn wir etwas davondavon in die Parlamentsarbeit mitneh-men, kann es richtig gut werden.« Derwichtigste Tagesordnungspunkt warnatürlich die Wahl des neuen Minister-präsidenten – laut Verfassung in gehei-mer Abstimmung. Bemerkenswert zü-gig, stand das Ergebnis fest. 69 zu 68, derneue Ministerpräsident heißt StephanWeil. Und zügig ging es weiter. Um 12:57Uhr hatte Stephan Weil schon die Mit-glieder des neunköpfigen Kabinettsbenannt, der Landtag bestätigte sieumgehend.Nach der ersten Kabinettssitzungund der offiziellen Übergabe der Staats-kanzei und der Ministerien, setzte derLandtag seine Sitzung fort. Stephan Weilhielt seine Regierungserklärung mit demTitel: »Erneuerung und Zusammenhalt«.Er wünschte sich unter anderem »einenfairen Umgang miteinander. Wir werdendie offene und respektvolle Zusammen-erbeit mit allen Fraktionen des Landta-ges suchen. Und ich würde ich sehr freu-en, wenn dieses Angebot auf Gegenliebestößt.«
Der lang erwartete Satz kam um 12:53Uhr: »Herr Präsident, ich nehme die Wahlan.« Am 27. November 2011 ist StephanWeil Spitzenkandidat der niedersächsi-schen SPD geworden. Am 19. Februar2013 ist er endlich Ministerpräsident. Mitder erforderlichen Mehrheit von 69 zu 68Stimmen hat ihn der 17. Niedersächsi-sche Landtag zum Ministerpräsidentengewählt.Die mit Spannung erwartete konsti-tuierende Sitzung war um 11.00 Uhrdurch den Alterspräsidenten Lothar Kocheröffnet worden. Der 1939 geboreneCDU-Politiker führte launig und humor-voll, aber auch mit nachdenklichen Pas-sagen, durch die erste Phase. Pflichtge-mäß fragte er das hohe Haus etwa, »ob jemand womöglich noch älter ist als ich«.
»HERR PRÄSIDENT,ICH NEHME DIE WAHL AN.«
Im Niedersachsen-vorwärts:»TiL – Themen im Landtag«(Mittelteil Seiten 1–4)
Der neue niedersächsischeMinisterpräsident StephanWeil (SPD) legt seinenAmtseid ab.
 Foto: dpa
 
IINIEDERSACHSEN
03/2013
vorwärts
Es war ein denkbar knapper Wahlausgang, ein Herz-schlagfinale. Wie ist der Erfolg von Rot-Grün zustan-de gekommen, welche Wählerwanderungen gabes? Mit dieser Analyse versuchen wir, erste Antwor-ten zu geben.
Die SPD hat gegenüber der Wahl vor fünf Jahren2,3 Prozentpunkte zugelegt. Mit 32,6 Prozent derZweitstimmen wird sie zweitstärkste Partei hin-ter der CDU. Insgesamt entschieden sich 1.165.538Wähler mit der Zweitstimme für die SPD, 128.811mehr als beim letzten Wahlgang.Der künftige niedersächsische Landtag bestehtaufgrund von Überhang- und Ausgleichsmanda-ten aus insgesamt 137 Abgeordneten. Auf die CDUentfallen hiervon 54 Mandate, auf die SPD 49 Man-date. Die Grünen erhalten 20 Abgeordnete, dieLiberalen 14. Die Linke ist im nächsten Landtagnicht mehr vertreten (-11). SPD und Grüne liegensomit ein Mandat vor CDU und FDP.
Stimmung für den Wechsel
Es gab eine klare Stimmung für einen Regierungs-wechsel, den 57 Prozent der Wählerinnen undWähler in Niedersachsen wollten, während nur 38Prozent für eine Fortsetzung von schwarz-gelbwaren. 48 Prozent wollten eine SPD-geführte Lan-desregierung, nur 44 Prozent eine CDU-geführte.Die Wahlbeteiligung ist in Niedersachsengegenüber der letzten Landtagswahl leicht gestie-gen (+2,3 Prozent). 59,4 Prozent der 6.100.218 Wahl-berechtigten gaben ihre Stimme ab.Die SPD hat ihren Zuwachs vor allem der Mobi-lisierung im Nichtwählerlager (90.000 Stimmen)und dem Zustrom von der CDU (37.000) zu verdan-ken. Während alle Parteien mit Ausnahme der Lin-ken ehemalige Nichtwähler mobilisieren konnten,gelang dies am stärksten der SPD. Auch 20.000frühere FDP- sowie 15.000 Linke-Wähler machtendiesmal ihr Kreuz bei den Sozialdemokraten. Hin-zu kommen 29.000 nach Niedersachsen Zugezo-gene. 49.000 Wähler, die noch vor fünf Jahren fürdie SPD votierten, sind zu den Grünen abgewan-dert. Im Generationswechsel haben die Sozialde-mokraten zudem 16.000 Wähler verloren.
Die Jüngeren wählen SPD
Die SPD legt bei Jüngeren (hier besonders bei Män-nern) und Wählern ab 60 Jahren überdurchschnitt-lich zu. Die SPD wird in den Altersgruppen 18 bis 24Jahre, sowie 45 bis 59 Jahre stärkste Partei. Siegewinnt bei den Beamten überdurchschnittlich,wo sie wie auch bei den Arbeitern und Angestell-ten stärkste Partei wird. Mit einem Anteil von jeweils 40 Prozent bei den niedrig gebildeten Wäh-lern sind sowohl SPD als auch CDU in Niedersach-sen die Parteien der einfachen Leute. Vor fünf Jah-ren lag die CDU hier noch klar vorne.Die CDU verliert bei dieser Wahl in allen Alters-gruppen. Am stärksten schwindet der Rückhalt beiJungwählern bis 24 Jahren und bei den über 60jäh-rigen, wo sie aber weiterhin den höchsten Stim-menanteil für die CDU (42 Prozent) holt. Die FDPverliert in den jüngeren Bevölkerungsgruppen,vermag aber vor allem bei den über 60jährigenüberdurchschnittlich zuzulegen und erreicht dortmit 13 Prozent einen zweistelligen Stimmenanteil.Die Grünen bauen ihre Wähleranteile in allenAlters- und Bevölkerungsgruppen aus und errei-chen mit Ausnahme der über 60-Jährigen in allenAltersgruppen deutlich zweistellige Ergebnisse.Sie bekommen von hoch gebildeten Urnengängern jede fünfte Stimme, bei Akademikerinnen sogarmehr als jede vierte. Die Einbußen der Linken sindin allen Altersgruppen zu beobachten und konzen-trieren sich auf die Wählergruppen, wo sie 2008besonders erfolgreich waren: Arbeiter und Arbeits-lose. Bei den Erwerbslosen erreicht sie allerdingsimmer noch jede sechste Stimme. Die Piraten über-springen lediglich in den jüngeren Altersgruppenbis 34 Jahren die 5-Prozentmarke. Auch bei dieserWahl Landtagswahl Niedersachsen am 20. Januar2013 zeigt sich der Schwerpunkt der Piratenparteibei den jungen Männern, von denen jeder Zehntefür die Piraten votierte.
Sachfragen im Vordergrund
Bei der Wahlentscheidung standen ähnlich wie2008 Sachfragen im Vordergrund (48 Prozent). ImVergleich zu 2008 waren die Spitzenkandidatengeringfügig bedeutsamer an den Wahlurnen (24Prozent) Für weitere 24 Prozent waren allein lang- jährige Loyalitäten zu ihren Parteien ausschlagge-bend.Der SPD-Spitzenkandidat hatte eine wesentlichgrößere Bedeutung für den Wahlausgang als vorfünf Jahren. Dennoch standen bei der SPD-WahlSachfragen (48 Prozent) wiederum deutlich imVordergrund.Überdurchschnittlich prägte David McAllister(36 Prozent) bei diesem Wahlgang das Stimmver-halten seiner Wähler. Fast vier von zehn CDU-Wäh-lern entscheiden sich in erster Linie wegen seinerPerson für die Union.Thematisch waren für die Wahl in Niedersach-sen vier Aspekte besonders bedeutsam: Wirtschaft,soziale Gerechtigkeit, Bildung und Arbeitsmarkt.Vor dem Hintergrund des guten wirtschaftlichenKlimas haben Wirtschafts- und Arbeitsmarktfra-gen an Gewicht eingebüßt. Im Gegenzug spieltenSchulfragen und auch das Umweltthema eine grö-ßere Rolle für die niedersächsischen Wähler alsbeim letzten Urnengang. Das Thema Innere Sicher-heit spielt bei allen Parteien (außer den Piraten)eine geringere Rolle als vor 5 Jahren.Die SPD sprach ihre Wähler vor allem mitGerechtigkeitsfragen (42 Prozent) an. Es folgen dieThemenfelder Bildung und Arbeitsmarkt. Wäh-rend die inhaltliche Entscheidung zugunsten derFDP in erster Linie wirtschaftspolitisch motiviertwar (56 Prozent), spielten Aspekte von Umwelt undKlimaschutz die entscheidende Rolle bei der Wahlder Grünen (56 Prozent). Darüber hinaus waren bil-dungs- und sozialpolitische Überlegungen bei denGrünen bedeutsam. Für die Wähler der Linkenstanden Gerechtigkeitsfragen (60 Prozent) sowiedie Arbeitsmarktpolitik im Vordergrund.
68 Prozent Leihstimmen für die FDP
Die Bedeutung des Stimmensplittings hat gegen-über der letzten Wahl erkennbar zugenommen,das zeigt sich insbesondere bei dem unerwartethohen FDP-Ergebnis. Die Liberalen haben eindeu-tig von einer De-facto-Zweitstimmenkampagneprofitiert. Etwa drei Viertel der FDP-Wähler stimm-ten im Wahlkreis für Kandidaten der CDU. Vor fünf Jahren war es nur jeder Zweite gewesen. Vier vonzehn Grünen-Wählern votierten im Wahlkreis fürSPD-Kandidaten (33 Prozent in 2008). Bei denZweitstimmen resultiert der Zugewinn für die FDPin erster Linie aus dem Zustrom von der CDU(104.000 Stimmen). 68 Prozent der FDP-Wählersagen, »meine Stimme ist eine klassische Leihstim-me«.Zur Landtagswahl legte sich jeder zweiteUrnenwähler relativ kurzfristig in den letztenWochen (18 Prozent), Tagen (17 Prozent) oder erstam Wahlsonntag (15 Prozent) auf eine Partei fest.Nahezu jeder Zweite entschied sich deutlich vordem 20. Januar: Drei von Zehn hatten sich nacheigenen Angaben bereits vor längerer Zeit definitivfestgelegt, jeder Sechste gab an, immer dieselbePartei zu wählen.Erfreulich ist, dass die NPD trotz der Verbotsdis-kussion und ihrer Versuche, mit »Kundgebungen«in größeren Städten Niedersachsens Aufmerksam-keit zu erregen, starke Verluste hinnehmen musste.Sie hatte im Vergleich zu 2008 23.500 Stimmenweniger und fiel von 1,5 Prozent Zweitstimmenan-teil im Jahr 2008 auf nun 0,8 Prozent.
DIE LANDTAGSWAHL 2013IN NIEDERSACHSEN – EINE ANALYSE
SPD kann besonders frühere Nichtwähler mobilisieren / Sachthemen besonders wichtig:Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, Bildung und Arbeitsmarkt
 
NIEDERSACHSENIII
03/2013
vorwärts
weiß nicht recht, was man halten sollvon den ersten Zahlen, Diagrammen undBalken. Die Lager, Rot-Grün und Schwarz-Gelb, liegen in der Tat gleichauf, es ist einKopf-an-Kopf-Rennen. Jetzt, kurz nach 18Uhr, schlägt die Stunde von Stefan Scho-stok. Auch der scheidende Fraktionsvor-sitzende findet die richtigen Worte, aucher strahlt Zuversicht aus. Die Botschaft:Es ist überhaupt nichts verloren, es wirdein langer Abend, aber das haben wirauch vorher gewusst. Der Landtag isteine einzige, große Medienzentrale am20. Januar. Alle Fernseh- und Hörfunk-sender haben ihre Stände oder riesigenWahlstudios aufgebaut, 600 Medien-schaffende sind akkreditiert. Der Wahl-ausgang ist spannend, über die Signal-wirkung für Berlin ist genug geredetworden – dementsprechend groß istauch bundesweit das Interesse.Die frühen Medienstatements. Ste-fan Schostok, Olaf Lies und Boris Pistori-us sind für die SPD die ersten, die vor dievielen, vielen Mikrophone treten. Allesist noch unklar, die Hoffnung bleibt. Dieersten Hochrechnungen. Noch immerein Patt bei den Stimmen, bei der Auftei-lung der Mandate liegt Rot-Grün um eineinziges zurück. Ein Sitz mehr fürSchwarz-Gelb, so scheint es nach denersten Hochrechnungen zu sein. 18:30Uhr - Stephan Weil stellt sich den Medi-en. Es folgt für ihn, im Fünf-Minuten-Takt, ein Interview nach dem nächsten,ein Wahlstudio nach dem nächsten. Esfällt auf, dass David McAllister noch nichtauf der Bildfläche erscheint – und sichauch noch sehr lange nicht blicken lässt.Drangvolle Enge um Stephan Weil. So wirdes den ganzen Abend bleiben. Der Spit-zenkandidat wirkt fast schon traumwand-lerisch sicher an diesem Abend – trotz derso unsicheren Lage. Oder gerade wegender unsicheren Lage? In jeder Situation, in jedem Interview findet er die richtigenWorte, er macht kleine Späße, lacht hierund da, nimmt sich Zeit fürs Händeschüt-teln, Schulter klopfen und Mut machen.21:40 Uhr, zum ersten Mal sieht ein SenderRot-Grün um ein Mandat vorne. Der Spit-zenkandidat, der zuvor den Trübsinn ver-hinderte, muss nun auf die Euphoriebrem-se treten. Immer schön langsam, abwar-ten, kann ja sein, dass die Waage sich all-mählich zu unseren Gunsten neigt. Abernoch immer wissen wir nichts.Die Wahlparty, auf der die richtige Par-tystimmung so lange nicht aufkommenmag. Gespannte Erwartung im Alten Rat-haus, die Nerven zum Zerreißen gespannt.Alle sind sich längst darüber klar, dass sielive bei einem Wahlabend dabei sind, wieihn die Republik vielleicht noch nie erlebthat. Man schüttelt die Köpfe, zählt dieMinuten. Gibt es überhaupt noch einbelastbares Ergebnis? Was macht maneigentlich, wenn es auch bei der Sitzvertei-lung zu einem Patt kommt? Dann ist es22:50 Uhr, ein Moment für die Fernsehge-schichte. Altes Rathaus, Hannover. Vor lau-fender Kamera der Tagesthemen erfährtStephan Weil, dass es reicht. Es reicht! Esreicht!!! Es reicht wirklich. Die Anspan-nung löst sich, das Gesicht jubelt zuerst,dann dreht sich der Kandidat um, weg vonder Kamera, hin zu SPD. Und der Fußballerin ihm reißt den Arm hoch, wie ein Torjä-ger nach dem Siegtreffer in der 90. MinuteUnd die Party geht los.
20. Januar, spätnachmittags, man hättedie berühmte Stecknadel fallen hörenkönnen. Als die ersten, noch vorläufigenPrognosezahlen im Kurt-Schumacher-Haus eintrudeln, ist die Spannung mitHänden zu greifen. Dann, man muss esso sagen, ein wirklicher Schock für die zudieser Stunde recht kleine Truppe in derWahlkampfzentrale. Die FDP ist unglaub-lich stark, getragen offensichtlich voneinem so niemals erwarteten Leihstim-menanteil. Und trotzdem: Die CDU stehtauch recht gut da. Na klar, alle wissen esnatürlich, die Zahlen sind noch über-haupt nicht valide, man weiß eigentlichgar nichts, es kann immer noch alles gutwerden. Und trotzdem. Es wird weniggesprochen in den nächsten Minuten.Nur das Nötigste. Und das sehr leise.Dann kommt der Spitzenkandidat.Und mit Stephan Weil kehrt der Optimis-mus zurück in die Odeonstraße. Eine kur-ze, knackige Ansprache in der Wahl-kampfzentrale. Tenor: »Wir haben keinenGrund, uns zu verstecken.« Man kann esbeobachten, wie die Hauptamtlichen dieRücken wieder durchdrücken und dieGesichter munterer werden, in den Augenspiegelt sich eine trotzige Jetzt-erst-recht-Haltung. Erhobenen Hauptes macht sicheine kleine Karavane auf, es geht hinüberin den Landtag. Und inzwischen sieht dieWelt ja auch schon wieder freundlicheraus. Es zeichnet sich ab, dass beide großenWahlforschungsinstitute und damit auchbeide großen Fernsehsender für die18-Uhr-Prognose mit einem Patt auf denMarkt gehen werden.So kommt es auch. Im proppenvollenFraktionssaal im Landtag starren alle um18 Uhr gebannt auf die Bildschirme. Man
ALS DIE PARTY LOSGEHT
Spannung, Hoffnung, Erlösung - ein Wahlabend, wie ihn die Republik noch nie erlebt hat.

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