Übergänge und Richtlinien
Der Pferdekörper wird negativ belastet, wenn ein Pferd von Gangart zu Gangart, beiÜbergängen innerhalb einer Gangart, durch Veränderung des Gangmaßes oder auchvon Lektion zu Lektion vorrangig durch zu starke Zügelhilfen zu Übergängen veranlasstwird, anstatt durch das feinfühlige Zusammenwirken aller Hilfen.Korrekte Übergänge müssen aus der Sicht der Bewegungslehre daher folgende Krite-rien erfüllen: Das Gleichgewicht, also die Bewegungsübertragung innerhalb des Pferdesvon hinten nach vorne und zurück, muss ebenso erhalten bleiben wie der Bewegungs-rhythmus und der Bewegungsfluss. Dazu gehört auch, dass die weiche, kontinuierlicheAbfolge der Pferdebewegungen erhalten bleibt, ohne „eckige“ Teilbewegungen. Für denBetrachter ergibt sich dann ein harmonisches Bild, die Bewegungen sind weich und flie-ßend. Das dient auch der Pferdegesundheit, denn so werden Bewegungsprobleme oderKrankheiten verhindert.
Muss man Übergänge nicht mehr erklären?
Es fällt insgesamt beim Suchen nach dem Thema „Übergänge“ in den Richtlinien auf,dass der Begriff „Übergänge“ zwar mehrmals genannt, er aber insgesamt nicht vertie-fend analysiert oder dargestellt wird. Gerade die koordinativen Abläufe innerhalb desReiterkörpers scheinen etwas Nebulöses darzustellen, wenn man einmal die Bewe-gungsbeschreibungen der Hilfen des Reiters genauer betrachtet. Natürlich könnte es
Leave a Comment