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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung.........................................................................................................22. Anlage der Untersuchung.................................................................................42.1 Formen der Dezentralisierung............................................................42.2 Materialgrundlage..............................................................................42.3 Argumentationsgang und Fragestellung.............................................53. Typologie und Illustration................................................................................73.1 Formen operativer Dezentralisierung.................................................73.1.1 Typologie............................................................................73.1.2 Exemplarische Illustration ..................................................83.2 Veränderte Steuerungskonzepte.......................................................113.3 Gründe und Ziele der Dezentralisierungspolitik...............................134. Wirkungen der Dezentralisierung auf nichtoperative Bereiche......................164.1 Abbau von hierarchischen Ebenen und höheren Führungskräften....164.2 Veränderte Vorgesetztenrollen und veränderte direkte Produktion..174.3 Auswirkungen auf die (verbleibenden) indirekten Bereiche.............184.4 Auswirkung auf die Karrierewege....................................................205. Betriebspolitische Aspekte des Wandels und Auswirkungen in denindustriellen Beziehungen..................................................................................235.1 Das betriebspolitische Dilemma.......................................................235.2 Betriebspolitische Situationen des Wandels.....................................235.3 Erfolge und kritische Bewertung der Dezentralisierungspolitik ...............................................................................................................276. Zusammenfassung und Ausblick....................................................................29Literaturliste.......................................................................................................32
 
1.Einleitung
Die Schriftenreihe Industrielle Beziehungen, zu der auch der hier behandelte Band„Dezentralisierung von Unternehmen“ gehört, versammelt Texte über Austausch- undKonfliktbeziehungen zwischen Arbeit und Kapital im gesellschaftlichen Kontext.Im Brennpunkt stehen Auseinandersetzungen und Kompromisse der beteiligten Akteureüber Gestaltung und Regelung von Arbeitsverhältnissen, sowie die aus diesen Prozessenhervorgehenden Normen, Verträge, Institutionen und Organisationen. DieKompromnotwendigkeiten erfolgen hierbei natürlich weniger auf Befehl undGehorsam, als durch Macht- und Austauschprozesse zwischen den jeweiligen Akteuren.
1
Eine geschlossene Theorie soll hier aber nicht erwartet werden, da das Forschungsgebietzentrale gesellschaftliche Konflikte einschließt und der theoretische Zuganginterdisziplinär nicht genau zu bestimmen ist.Zehn Fallstudien aus der Metall- und Elektroindustrie werden anhand der Dezentralisierungsbestrebungen dargestellt. Dies ist ein zentrales Element der 
 Lean- Production
-Diskussion mit dazugehörigen Elementen wie Abflachung der Hierarchie undVerschlankung der indirekten Bereiche.Ein Stilwechsel von der bisherigen tayloristisch-fordistischen
2
 zur neuen reflexivenRationalisierung
3
soll hierbei mit allen Voraussetzungen und Folgen herausgestelltwerden. Diesen beschreiben die Autoren mit einem Wechsel von der funktionalenAusgliederung spezialisierter Tätigkeiten hin zu der Reintegration von „herstellenden“und dienstleistendenTätigkeiten, zu flexibleren und qualitäts- undinnovationszentrierteren Arbeitsformen. Generell steht die bisherige Arbeitsteilungzwischen „Hand- und Kopfarbeit“, zwischen planenden, steuernden und ausführendenTätigkeiten auf dem Prüfstand.
4
Die dezentralen Organisationsformen sind nur ein Element der 
 Lean-Production
-Debatteneben anderen (Hersteller-Zulieferer-Beziehungen, simultanes Engineering u.a.). Da
 Lean Production
, als grundsätzlich neue Spielregel und Antwort auf einen radikal sichändernden Markt
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,zum zentralen Bezugspunkt der Rationalisierungsdebatte gewordenist, sichert der positive Bezug zum Stichwort dieser Arbeit – Dezentralisierung vonUnternehmen – allemal Aufmerksamkeit und Legitimation.
6
1
Heidenreich, S. 27
2
s. Anhang, S. 34, Bild 1: Idealtypisches tayloristisches Organisationsmodell
3
vgl. Kapitel 5
4
Heidenreich, S. 27
5
vgl. Logistik für Unternehmen, S. 3
6
vgl. Faust, S. 199
2
 
Es wird sich zeigen, daß die direkte Arbeit in Qualifikation und Status aufgewertet, dieindirekte Arbeit aber dadurch einen veränderten Aufgabenzuschnitt erfährt.Die Fallbeispiele, die die Autoren anhand von Äußerungen der Akteure einbringen,werden hier exemplarisch verwendet, aber nicht ausgiebig zitiert, sondern vielmehr werden die aus ihnen hervorgegangene Erkenntnisse der Autoren und deren Thesengenauer betrachtet.Hauptsächlich kommen Ergebnisse zum tragen, die die strukturellen Wirkungen der Dezentralisierungspolitik und ihre betriebspolitischen Voraussetzungen betreffen. Der Beschreibungsweg uft in der vorliegenden Arbeit von der Typologie über Auswirkungen auf die Arbeitsgestaltung bis hin zu Auswirkungen auf dieArbeitsbeziehungen.Zunächst aber noch genauer zum Wege der Beschreibung, zur Anlage der Untersuchung.3
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