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Die Legion Discordia informiert

Die Legion Discordia informiert

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Aus dem Textarchiv der Legion Discordia.
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10/17/2013

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Informiert.I
 
Memo (I): Die Europäische Union
Mit großem Bedauern müssen wir feststellen, dass sich die Lage der Welt immer weiter zu unserenUngunsten zu verschärfen scheint. Aus diesem Grund verfassen wir dieses Memo.Für die meisten Quellen geben wir direkte Links an, andere Quellen werden explizit zur eigenenÜberprüfung angegeben, weil sie z.B. nur als PDF von offiziellen Regierungs-/NGO-Sites herunter zuladen sind. Alle hier getätigten Aussagen können einwandfrei mit öffentlich zugänglichen Texten belegtwerden. Die Autoren geben dies ausdrücklich zu bedenken, um sicher zu stellen, dass die hier  präsentierten Informationen ernst genommen und nicht als Verschwörungstheorie abgetan werden. Wir  befassen uns in diesem Text nicht mit Hintergründen oder Urhebern, sondern mit aktueller Gesetzgebung und kürzlich geschaffenen organisationellen Strukturen.Die Europäische Union und der Lissabonner VertragSeit Oktober 2009 gilt der Lissabonner Vertrag. Viele werden sich an das irische Votum im Sommer 2008 erinnern und an die damit verbundene Hoffnung, diesen Schritt der endgültigen Ent-Demokratisierung und Zentralisierung der Europäischen Union, verhindern zu können.Die Berichterstattung über die erfolgreiche Ratifizierung dieses Abkommens hat leider wesentlich weniger Raum eingenommen und so kam es dazu, dass viele Menschen innerhalbder EU sich nicht darüber bewusst sind, dass wir seit Dezember 2009 unter einem anderen Recht leben.Die irische Präsidentin Mary McAleese unterzeichnete die für die Ratifikation notwendigeVerfassungsänderung am 15. Oktober 2009. Der Vertrag von Lissabon trat damit nach seinem Art. 6Abs. 2 am 1. Dezember 2009 in Kraft.Die stattgefundenen Veränderungen sind immens und wirken sich unmittelbar auf das Leben aller Menschen in der EU aus. Wir beschränken uns bei der folgendenden Darstellung lediglich auf dieunserer Meinung nach gravierendsten gesetzlichen und organisatorischen Veränderungen.Es gilt zu verstehen, dass durch EU-Recht, Gesetze, Direktiven u.a., die von der EU erlassen werden,volle Gültigkeit und Vorrang vor Staatenrecht der Mitgliedsländer haben:Mit der Ratifizierung des Lissabonner Vertrages wurden in den Mitgliedstaaten der EU, soweit diesverfassungsrechtlich verankert war, Exekutionen und gezielte Tötungen eingeführt. Dies geschah durchdie rechtliche Bindung aller Mitgliedsstaaten an die Grundrechtecharta der EU.Zitat aus der Präambel der Grundrechtecharta zur Stellung der Erläuterungen:„In diesem Zusammenhang erfolgt die Auslegung der Charta durch die Gerichte der Union und der Mitgliedstaaten unter gebührender Berücksichtigung der Erläuterungen, die unter der Leitung desPräsidiums des Konvents zur Ausarbeitung der Charta formuliert und unter der Verantwortung desPräsidiums des Europäischen Konvents aktualisiert wurden.“Quelle:http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0001:0016:DE:PDF In der Grundrechtecharta der EU finden wir folgenden Artikel:
 
„Artikel 2Recht auf Leben(1)Jede Person hat das Recht auf Leben.(2)Niemand darf zur Todesstrafe verurteilt oder hingerichtet werden.“Wirft man allerdings einen Blick in die Erläuterungen, die in der Präambel der Grundrechtechartagenannt sind, findet sich folgendes:Erläuterungen zur EU-Grundrechtecharta:„3. Die Bestimmungen des Artikels 2 der Charta entsprechen den Bestimmungen der genannten Artikelder EMRK und des Zusatzprotokolls. Sie haben gemäß Artikel 52 Absatz 3 der Charta die gleicheBedeutung und Tragweite. So müssen die in der EMRK enthaltenen "Negativdefinitionen" auch als Teilder Charta betrachtet werden:a) Artikel 2 Absatz 2 EMRK:"Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eineGewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, uma) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen; b) jemanden rechtmäßig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmäßig entzogen ist, an der Flucht zu hindernc) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen"
Quelle: ERLÄUTERUNGEN ZUR CHARTA DER GRUNDRECHTE (2007/C 303/02)
 Anmerkung: Wenn man sich bei Wikipedia über den Lissabonner Vertrag informieren möchte, stößtman dort auf den Hinweis, dass die Vorwürfe, die EU habe die „Todesstrafe“ wieder eingeführt, nichthaltbar seien:„Die große Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten (darunter auch Deutschland und Österreich) hat jedoch bereits das 13. Zusatzprotokoll zur Europäischen Menschenrechtskonvention vom 3. Mai 2002ratifiziert, welches die Todesstrafe ausnahmslos sowohl in Friedenszeiten als auch für Kriegszeitenverbietet.“Wir weisen darauf hin, dass es sich hierbei um gezielte Desinformation handelt. Die Negativdefinitionen der Grundrechtecharta sehen nicht die Todesstrafe vor, sondern gezielte Tötungen.Die Todesstrafe findet Anwendung im Rahmen rechtsstaatlicher Gesetze und mit ihr verbunden sindGerichtsprozesse, die die Schuld oder Unschuld von Angeklagten beweisen. Die Negativdefinitionensehen dies nicht vor. Bei ihnen handelt es sich um die Legitimation von gezielten Tötungen zur Wiederherstellung und Sicherung der öffentlichen Ordnung. Es handelt sich dabei nicht um einrechtstaatliches Mittel, sondern um Ausnahmeregelungen für einen Krisenfall. Von daher ist dieDarstellung bei Wikipedia höchst irreführend. Wie den Erläuterungen zur Grundrechtecharta zuentnehmen ist, besitzen diese die gleiche rechtliche Gültigkeit wie die Charta selbst und sind alsErweiterung eben selber zu behandeln. Die Einführung der Möglichkeit der gezielten Tötung beiUnruhen und Aufständen ist damit rechtlich gültig in allen EU-Mitgliedstaaten.Weitere erwähnenswerte Veränderungen, die neben der Abschaffung des Grundgesetzes und seiner Ersetzung durch den Lissabonner Vertrag, nicht unbeachtet bleiben sollten sind folgende:Der Lissabonner Vertrag sieht eine 'ständige Aufrüstung' für alle Mitgliedsstaaten vor. Dies bedeutet einZwang zur Militarisierung, welcher sich angesichts der Lage der Welt (siehe Memo: Kriegerische

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