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Immanuel Kant
WerkausgabeX
Die Werke Immanuel Kants in der Ausgabe von Wilhelm Weischedel liegen in den
 suhrkamptaschenbüchern wissenschaft 
in zwölf Bänden sowie geschlossen als Werkausgabe in Kassettevor:Band I: Vorkritische Schriften bis 1768 1 (stw 186)Band II: Vorkritische Schriften bis 1768 2 (stw 187)Band III: Kritik der reinen Vernunft 1 (stw 55)Band IV: Kritik der reinen Vernunft 2 (stw 55)Band V: Schriften zur Metaphysik und Logik 1 (stw 188)Band VI: Schriften zur Metaphysik und Logik 2 (stw 189)Band VII: Kritik der praktischen Vernunft.Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (stw 56)Band VIII: Die Metaphysik der Sitten (stw 190)Band IX: Schriften zur Naturphilosophie (stw 191)Band X: Kritik der Urteilskraft (stw 57)Band XI: Schriften zur Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Politik und Pädagogik 1(stw 192)Band XII: Schriften zur Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Politik und Pädagogik 2(stw 193)
http://www.scribd.com/kantinomusAt this address you can find 10 of the 12 volumes of the works of Kant (Weischedel edition), with pagenumbering, according to the German Academy, included in the text.Missing volumes 2 and 8, for lack of funds.I did everything on my own initiative and on my own expense, to facilitate my research on the philosophy of Kant.I wish you success in studying the philosophy of Kant!For those interested, I posted at the same address two excerpts from my book −
Critical introduction. About the possibility of Metaphysics, as Science, in critical philosophy
(2004) − called
 Argument 
and
 For the Sake of  Peace
. I feel honored to know your opinions.Marcel Chelba
 
Immanuel KantKritik der Urteilskraft
Herausgegebenvon Wilhelm Weischedel
Diese Ausgabe ist text- und seitengleichmit Band IX und X der Theorie-Werkausgabe Immanuel Kant,Werke in zwölf Bänden, Frankfurt 1968.Herausgegeben von Wilhelm WeischedelDie Paginierung hat sich geändert:Der Seite 9 des vorliegenden Bandes entsprichtSeite 173 in Band IX der Theorie-Werkausgabe usf.Der Seite 113 des vorliegendenBandes entspricht Seite 277 inBand X der Theorie-Werkausgabe usf.Die Deutsche Bibliothek – CIP-Einheitsaufnahme
 Kant, Immanuel:
Werkausgabe: in 12 Bänden/Immanuel Kant.Hrsg. Von Wilhelm Weischedel. – Frankfurt am Main : Suhrkamp.ISBN 3-518-09243-X NE: Weischedel, Wilhelm
[
Hrsg.
]
;Kant, Immanuel:
[
Sammlung
]
Bd. 10. Kritik der Urteilskraft.-14.Aufl.-1996(Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft; 57)ISBN 3-518-27657-3 NE: GTsuhrkamp taschenbuch wissenschaft 57Erste Auflage 1974
©
Insel Verlag Wiesbaden 1957Alle Rechte an dieser Ausgabe beim Suhrkamp VerlagFrankfurt am MainSuhrkamp Taschenbuch VerlagDruck: Nomos Verlegsgesellschaft, Baden-BadenPrinted in GermanyUmschlag nach Entwürfen vonWilly Fleckhaus und Rolf Staudt14 15 16 17 18 19 – 01 00 99 98 97 96I N H A L TErste Fassung der Einteilung in die2
 
Kritik der UrteilskraftKritik der UrteilskraftE R S T E F A S S U N G D E R E I N T E I L U N G I N D I EK R I T I K D E R U R T E I L S K R A F T
EINLEITUNGI. VON DER PHILOSOPHIE ALS EINEM SYSTEM Wenn Philosophie das S y s t e m der Vernunfterkenntnis durchBegriffe ist, so wird sie schon dadurch von einer Kritik der reinen Vernunfthinreichend unterschieden, als welche zwar eine philosophischeUntersuchung der Möglichkeit einer dergleichen Erkenntnis enthält, abernicht als Teil zu einem solchen System gehört, sondern so gar die Ideedesselben allererst entwirft und prüfet.Die Einteilung des Systems kann zuerst nur die in ihren formalen undmaterialen Teil sein, davon der erste (die Logik) bloss die Form desDenkens in einem System von Regeln befasst, der zweite (reale Teil) dieGegensnde daber gedacht wird, so fern ein Vernunfterkenntnisderselben aus Begriffen möglich ist, systematisch in Betrachtung zieht.Dieses reale System der Philosophie selbst kann nun nicht anders alsnach dem urspnglichen Unterschiede ihrer Objekte und der darauf beruhenden wesentlichen Verschiedenheit der Prinzipien einerWissenschaft, die sie enthält, in t h e o r e t i s c h e und p r a k t i s c h ePhilosophie eingeteilt werden; so, dass der eine Teil die Philosophie derNatur, der andere die der Sitten sein muss, von denen die erstere auchempirische, die zweite aber (da Freiheit schlechterdings kein Gegenstandder Erfahrung sein kann) niemals andere als reine Pnnzipien a priorienthalten kann.Es herrscht aber ein grosser und selbst der Behandlungsart derWissenschaft sehr nachteiliger Missverstand in Ansehung dessen, was manfür p r a k t i s c h, in einer solchen Bedeutung zu halten habe, dass esdarum zu einer p r a k t i s c h e n P h i l o s o p h i e gezogen zu werdenverdiente. Man hat Staatsklugheit und Staatswirtschaft,Haushaltungsregeln, imgleichen die des Umgangs, Vorschriften zumWohlbefinden und Diätetik, so wohl der Seele als des Körpers, (warumnicht gar alle Gewerbe und Künste ?) zur praktischen Philosophie zählen zukönnen geglaubt; weil sie doch insgesamt einen Inbegriff praktischer Sätzeenthalten. Allein praktische Sätze sind zwar, der Vorstellungsart, darumaber nicht dem Inhalte nach von den theoretischen, welche die Möglichkeitder Dinge und ihre Bestimmungen enthalten, unterschieden, sondern nurdie allein, welche die F r e i h e i t unter Gesetzen betrachten. Die übrigeninsgesamt sind nichts weiter, als die Theorie von dem, was zur Natur derDinge gehört, nur auf die Art, wie sie von uns nach einem Prinzip erzeugtwerden können, angewandt, d. i. die Möglichkeit derselben durch einewillkürliche Handlung (die eben so wohl zu den Naturursachen gehört)
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