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Ausgabe Maerz

Ausgabe Maerz

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z.
Top cuT – Waschen. schneiden. kämpfen.
Wer Wird deuTschlands Top-friseur?
 ab 15.03. | Jeden sonnTag | 19:15 |
 
editorial
Liebe Leser,
Köln hält sich gerne für die deutsche Homo-Hauptstadt. Dies gilt auchfür den dortigen CSD-Verein. Der Kölner Lesben- und Schwulentag(KLuST)hat jetzt eine so genannte „CSD-Charta“ verabschiedet, die erals Werteplattform feiert. In Wahrheit ist sie eine Benimmregel. Die Ver-anstalter sorgen sich offenbar um das Bild des anständigen Homosexuel-len. So heißt es: „Für manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehörtein gewisses Maß an Freizügigkeit dazu, wenn sie sich und ihre Liebefeiern. Beim äußeren Erscheinungsbild und beim Verhalten während derCSD-Parade sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Taktgefühl beweisen und Rücksicht nehmenauf die anderen Teilnehmenden der Parade und auf die Menschen am Straßenrand.“ Eine „maßloseProvokation“ soll es nicht geben. Doch wer legt fest, was maßvoll ist?Eine solche Regelung mag für bestimmte Teilnehmer notwendig erscheinen. Man muss auf Para-dewagen nicht vögeln, auch wenn das manche für ein Grundrecht halten. Aber: Sex in der Öffentlich-keit oder die Einnahme illegaler Drogen, worauf die Charta unter anderem zielt, sind strafbare Hand-lungen – und hierfür gibt es zuständige Behörden. Dass sich die CSD-Veranstalter nun selbst zur Sitten-polizei stilisieren, ist mehr als bedenklich. Zumal der Kölner KLuST-Vorstand Markus Danuser, vonBeruf Rechtsanwalt, noch fordert, dass die Übeltäter nicht nur angezeigt, „sondern zudem öffent-lich an den Pranger gestellt werden“. Dies, so Danuser im
Kölner Stadtanzeiger 
, könne in Form einerVeröffentlichung des Namens oder eines Fotos des Übeltäters im Internet geschehen.Warum nicht gleich wieder rosa Listen einführen, die diesmal von den Schwulen selbst geführtwerden? Zum 40. Jahrestag der Reform des Nazi-Paragraphen 175, der in diesem Jahr gefeiert wird,setzt der Kölner CSD ein Signal von bemerkenswerter politischer und historischer Dummheit. DieVeranstalter in Hamburg und Berlin haben längst abgewunken. „Auch Provokation muss im Rahmender Demonstrationsfreiheit möglich sein“, findet etwa der Berliner CSD-Geschäftsführer Robert Kastl.„Keinesfalls wird der Berliner CSD eine Sittenpolizei einführen, die ‚unmoralisches oder respektlo-ses Verhalten‘ fotografiert und im wahrsten Sinn des Wortes an den Pranger stellt.“ Recht so!Viel Spaß beim Lesen!Stefan MielchenChefredakteur
Leserbriefe/Impressum4Stadtgeschichten6Titel8Hamburg14Mahlzeit20Kultur22Beautiful People32Szene34Programm38City Guide52Kleinanzeigen62Portfolio64Sex66Reise68Berlin76Fernsehen78Verlosung80Lange Reihe82
8162668
Schwule sind doof? Eine nicht ganzernst gemeinte Liste zeigt 100 Gründeauf, warum dies so ist.
Titel
Vom schwulen Wein bis zur Single-Versteigerung reicht das Spektrumder schwulen Messe „Gayvention“.
Hamburg
Mehr Glamour, Baby! ThomasHermanns beschreibt die Disco-Ärain einem autobiografischen Buch.
Kultur
Zum CSD nach Krakau:
hinnerk 
-Leserkönnen die polnische Kulturmetropolegemeinsam kennenlernen.
Reise
hinnerk 
03/093

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