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Kostenlos - 2/07
 
Pop-Dinosaurier
 
25 Jahre nach „Westend Girls“:Kaum ein Pop-Phänomen hatsich so lange gehalten und im-mer wieder weiter entwickeltwie die Pet Shop Boys...
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Hier geht die Sonne auf
Hinter Krakau vermuten wohl diewenigsten ein lohnenswertes schwulesReiseziel und irren sich damit gewal-tig. Denn die Kulturszene blüht und dieSzene wird immer selbstbewusster.
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MÄRZ 2009 – KOSTENLOS
 
NEU
 ACTION IM BLUT
SILBER IM DEO
 Antibakterielle Silbermoleküle:
Keine Bakterien – kein Körpergeruch 24h Antitranspirant-Schutz
 www.NIVEA FOR MEN.de
 WAS MANN WILL
 
märz 2009 www.exitmagazin.de
RUHRSAD
EUER HEFT  0
 
Editorial
 
Wellness, Kirche,
 neue Impulse...!
EURE
LEUTE
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04
Unsere Euro-Hoffnung
 
 / Mr. Gay World 2009 / Rosenstolz legen Zwangs-pause ein / DSDS 2009: Die Gay-Favorites...
EURE
MUSIK 
SEITE
06
Interviews mit den Pet Shop Boys und Antony
EURE
FILME
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10
Berlinale Nachlese / Heike Makatsch spielt Hildegard Knef Aktuelle Film- & DVD-Rezis
EUER
URLAUB
SEITE
14
Krakau: Im Osten geht die Sonne auf...
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NEWS
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Bericht vom AIDS-Kongress in Monreal / HIV-NewsIsland: Die heilige Johanna / Die schwule Welt in Bildern
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FOTOS
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40
Bitte Lächeln! Bunte Bilder von fröhlichen Menschen...
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DATES
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Über 700 Ausgehtipps für den Monat März
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SZENE
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56
Die passenden Locations zu unseren Terminen und Tagestipps
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MARKT
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Liebe, Triebe, Freundschaft, Jobs findet Mann hier...
Euer
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STYLE
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Einfach goldig: 8-fach-Olympiasieger Michael Phelps
Wie schafft es ein Thema auf die Titelseite? Beim aktuellen Heft der EXIT liegtdas auf der Hand. Die Grippewelle schwappt durch Ruhrgebiet und Rheinland, undobwohl wir gehofft hatten, uns in unserer Redaktion im dritten Stock virentech-nisch keine nassen Füße zu holen, ist auch hier das große Husten undPrusten eingezogen. Wovon also träumt derschniefende, schalumwickelte Redakteur,wenn er bibbernd zwischen PC undKaffeemaschine hockt? Ist dochklar: davon, nur von ein paarkuscheligen Handtüchernumwickelt, mit einerfrischen Gesichtsmaskevon einem sexy Masseuralle Verspannungen ausdem Körper gestrichenzu bekommen. Danachnoch einen leckerenObst-Shake, der beimTrinken auch nochschlank macht. Well-ness, ganz pur. Sofortfühlt man sich ein ganzesStück gesünder.Apropos gesünder: Heuteschon krank gefühlt? Auch ohneErkältung? Das muss an deinerHomosexualität liegen. Immerhin hatte derdesignierte katholische Linzer Weihbischof Wagner im Februar in einem Interview für die Heilbarkeit von Homosexualitätgeworben. Frisch nach seiner Berufung durch Papst Benedikt XVI., der bereitsim Dezember vorweihnachtliche Gefühle bei der Community weckte, indem erverkündete, dass jede andere Form von Zusammenleben als das von Mann undFrau „eine Selbstzerstörung des Menschen und die Zerstörung von Gottes Werk selbst“ bedeuten würde.Rufen solche Äußerungen hier in Deutschland nur Kopfschütteln hervor, habensie für Schwule und Lesben in anderen Ländern knallharte Konsequenzen. Seitder Ton aus der katholischen Kirche deutlich offensiver geworden ist, steigtbeispielsweise die Zahl der Übergriffe auf homosexuelle Institutionen in Italien(mit einem Katholikenanteil von 80%) deutlich. Aurelio Mancuso, der Vorsitzendedes italienischen Homosexuellenverbands „Arcigay“ bringt es auf den Punkt: „DieZeichen stehen auf Konfrontation - die Leute haben wirklich Angst.“Klingt nicht unbedingt nach dem klassischen Geist von Nächstenliebe. Man kannaber mit Recht annehmen, dass gewalttätige Eskalationen von der Kirche nichtgewünscht sind. Da bleibt zu hoffen, dass sich die moderaten und zukunftsgerich-teten Strömungen innerhalb der Kirche gegen die klassische Taktik des Aussitzensstemmen, Position beziehen und neue Impulse setzen. Für ein Respektierenanstelle von Kurieren. In Österreich hat sich da schon etwas getan. Innerhalbder dortigen katholischen Kirche wurden die Äußerungen über die Heilbarkeitvon Homosexualität heftig kritisiert - worauf der designierte Linzer Weihbischof den Papst um die Rücknahme seiner Ernennung gebeten hat. Sollte er trotzallem immer noch etwas heilen wollen, empfehlen wir ihm den Erkältungsvirus inunserer Redaktion. Da wären wir ihm ganz eng verbunden!Neue Impulse – die hatten wir von der EXIT beim Führungswechsel im letztenMonat auch angekündigt. Dem lassen wir nun auch Taten folgen. „Kurz nachZwölf“ ist ab dieser Ausgabe der Titel unserer letzten Seite, auf der ihr in Zukunfteine Kolumne über das schwule Leben im Ruhrgebiet und Rheinland findet. VomMännertittenalarm in der Sauna bis hin zu brutalen Kitschattacken in schwulenWohnungen ist uns hier kein Thema zu heiß.Viel Spaß beim Lesen der aktuellen EXIT! 
(Foto: © MAFord - Fotolia.com)
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