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1.4 Thilo Karger
« Il n’y a que le premier pas qui coûte » - Erstlektüren im erweiterten Anfangsunterricht
Die erste Lektüre einer authentischen Ganzschrift bedeutet für viele Lernende einenWendepunkt: Das lern- und übungsintensive Fach Französisch entdeckt mit einem Maleeine neue inhaltlich-thematische Seite, die nach Deutungen verlangt und zu persönlicherStellungnahme herausfordert. Gleichzeitig erfordert die Lektüre von erzählenden Textenden bewussten Einsatz von Lesetechniken, ohne die selbst Geschichten kürzerenUmfangs nicht angemessen rezipiert werden können. Im Rahmen des Ateliers soll amBeispiel der Erzählung « Détournement » von Cathy Ytak vorgestellt und erprobt werden,welche unterrichtlichen Wege beschritten werden können, um die im dritten und viertenLernjahr vorhandenen kommunikativen und methodischen Kompetenzen derSchülerinnen und Schüler diagnostizieren und im Prozess der sprachproduktivenAuseinandersetzung mit dem literarischen Text fördern zu können.
1.5 Otto-Michael Blume
Literaturarbeit in der Sekundarstufe II in Zeiten der Kompetenz- undStandardorientierung
Exemplarisch soll gezeigt werden, wie im Rahmen der unterrichtlichen Beschäftigung mitzeitgenössischen Novellen unterschiedliche Kompetenzen integrativ gefördert werdenkönnen, ohne dass sich diese Arbeit allerdings auf den Erwerb oder das Training vonFertigkeiten beschränken darf: Sie würde ansonsten weder dem literarischen Textgerecht noch dem Bildungsauftrag von Schule entsprechen.
1.6 Nicole Luigs
A petits pas, à haute voix et aux grands gestes – Elemente des Szenischen Spiels in der Lehrwerkphase
Einstiege, Vertiefungen, aber auch kurze Exkurse mit den Mitteln des Szenischen Spielsals ein Weg zu mehr Individualisierung und Mündlichkeit im täglichen Umgang mit demLehrwerk: In diesem Atelier werden Möglichkeiten der Arbeit mit szenischen Verfahrenvorgestellt und ausgehend von einer konkreten Lektion des Lehrwerks
A plus !
mit denTeilnehmerinnen und Teilnehmern erprobt. Die Arbeit bezieht sich auf unterschiedlicheSchwerpunkte, z.B. Darstellen individueller Vorkenntnisse, Mitteilen von Erfahrungen zueinem Themenbereich, Erkunden fremder Orte und Situationen, Erproben eigenenSprachhandelns, Übernahme von Rollen, Rezitieren eigener Texte sowie Spielen selbstverfasster Szenen.
1.7 Maik Böing
Schüler werden zu Stilmittel-Spürnasen - ein Kompetenzaufbautraining für denLiteraturunterricht der Oberstufe
Gute Stilmittelanalysen, die inhaltlich-funktional in die Textinterpretation eingebettetwerden, sind eine anspruchsvolle Aufgabe im Französischunterricht der Oberstufe. DasAtelier möchte ein Diagnose- und Fördervorhaben vorstellen und erproben, welchesSchülerinnen und Schüler schrittweise und prozessorientiert zur komplexenSchreibaufgabe der Textinterpretation mit inhaltlich-funktionaler Stilmittelanalysehinführt. Als exemplarische literarische Grundlage dient der Klassiker im Kanon derSchulliteratur « Candide ou l’Optimisme » von Voltaire. Nicht zuletzt aufgrund seinereindringlichen Inhalte und seines nach wie vor großen Aktualisierungspotentials bleibt derText Schülerinnen und Schülern häufig in überaus markanter Erinnerung. Es sollschließlich auch gezeigt werden, dass Stilmitteltraining und kreative Textproduktion sehrgewinnbringend miteinander verknüpft werden können und Spaß machen!
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