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Und wieder einmal ist ein Monat in die Lande ge-zogen. Mittlerweile schreiben wir den 15. März und– worauf wir besonders stolz sind – an einem wei-teren Kapitel in der Geschichte unseres Projekts.In den letzten Ausgaben noch vermisst, wurden wir in den vergangenen Wochen förmlich mit er-freulichen Ereignissen überschüttet. Wie man nunbereits erahnen kann, möchten wir euch an eini-gen dieser Geschehnisse teilhaben lassen. Umdiesen Meldungen aber in allem Umfang gerechtzu werden, haben wir uns dazu entschlossen, dasVorwort der genervte Leser schlage nun dieHände über dem Kopf zusammen – inhaltlich aus-zudehnen. Bevor aber der nun zusätzlich zur Ver-fügung stehende Platz vollkommen mit derartigenHiobsbotschaften ausgefüllt wird, beginnen wir lie-ber einmal:An erster Stelle ist es interessant zu wissen, dassnicht nur wir über allerlei Dinge aus der Linux-Weltberichten, sondern andere Persönlichkeiten aucheinmal über uns berichten wollen. Daniel Schnei-der ist eine eben jener Personen und hat im Rah-men eines Berichts über freie und kostenlos ver-fügbare Linux-Magazine ein Interview mit denKollegen von freiesMagazin [1], MagDriva[2],Pro- Linux[3]und – man möge es kaum glauben –auch mit Vertretern der Yalm-Redaktion geführt.Dieses äußerst umfangreiche und vor allem infor-mative Interview, das wissenswerte Themen wiebeispielsweise Entstehungsgründe, organisatori-sche Belange und Ziele der einzelnen Projekte nä-her beleuchtet, findet ihr auf Daniels treffend beti-telter Website »Pinguinzubehör«[4].Für seine Zeitund seine Mühen möchte sich die Redaktion nocheinmal in jeder Form herzlich bedanken.Doch damit nicht genug, es gab auch etliche inter-ne, schon lange angekündigte und nun endlicheingekehrte, Neuerungen. Dazu aber, wie könntees anders sein, eine kleine Geschichte:Das offizielle Yalm-Forum[5], zentrale Verwal-tungsstelle und Treffpunkt der Redakteure, litt un-ter einigen technischen »Schwierigkeiten«. Es be-gann alles mit verhältnismäßig harmlosen MySQL-Fehlermeldungen, die zwar störten, den Arbeitsab-lauf geringfügig aufhielten, ansonsten aber nicht weiter behinderten. Doch dies war erst der Anfang,das Ganze gipfelte sich schließlich darin, dassPosts zwar angefertigt und »abgesendet«, im Fo-rum selbst aber nie dargestellt wurden. Zwar tratdieser Fehler nur sporadisch in Erscheinung, undobgleich nichts Verheerendes eintrat gab es docheinige ärgerliche, auf diese Weise verursachte,Verluste.Der »Fehler« fand sich schließlich an unserem, of-fenbar vollkommen überlasteten, VServer. Der lo-gische Umkehrschluss legte demnach die An-schaffung eines neuen Servers nahe.Normalerweise dürfte man nun eine sich über Mo-nate ziehende, auch an Punkten wie der Kosten-frage immer wieder scheiternde Diskussion erwar-ten, doch bereits binnen weniger Stunden war dieLösung eigentlich schon gefunden. Gleich zweiRedaktionsmitglieder haben ihre Hilfe angeboten;an dieser Stelle ein weiteres Dankeschön an Tho-mas Rudolph und Peter Majmesku, letzterer nunoffizieller Hoster unseres Servers.Mit diesem neuen Rootserver wurden aber nichtnur die zuvor bezeichneten Fehler ausgemerzt; eshielten, wie bereits angedeutet, auch weitere undbemerkenswert angenehme Innovationen Einzug.Beginnen wir einmal mit unserer Artikelverwaltung:Eben diese wurde komplett umgestellt und neustrukturiert. Tatsächlich bedienen wir uns nun derfreien Software »DokuWiki«[6]. Zwar hatten wirvor einigen Monaten vermeldet, dass sich ein eige-nes Redaktionssystem in Entwicklung befände, was so gesehen auch stimmte, aber letzten Endesgab es einige erschwerende Hindernisse. Gewiss, wir hätten die Entwicklung auch weiter vorantrei-ben können, aber bereits Sergej P. Koroljow sagte:
»Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Ein-fachheit. Kompliziert bauen kann jeder.«
Wahre Worte, bedenkt man die einfach zu erler-nende Wiki-Syntax und das hervorragende Ände-rungsprotokoll, welches DokuWiki mit sich bringt.Weiterhin haben unsere Web-Entwickler einige zu-sätzliche Tools erschaffen, die uns weiter entge-genkommen und den gesamten Ablauf noch ein-mal automatisierter gestalten und viel Arbeit,insbesondere bei der Einhaltung von einheitlichenFormatierungen, ersparen. Dies sind freilich nur ei-nige Gründe, welche uns letzten Endes zur Nut-
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Vorwort 
Yalm - Vorwort
 
zung von DokuWiki bewegten, aber im Gegensatzzu dessen Vorgänger ist es einfach zu handhabenund spart ergänzend ein großes Maß an Zeit so- wie Ressourcen, welche, hätten wir auf die Weiter-entwicklung der ursprünglichen YalmDocs bestan-den, verbraucht worden wären.Aber all das hat natürlich auch Vorteile für euch.Ab sofort kann man einzelne Artikel – und damit imGesamtbild auch die komplette Ausgabe – onlinein unserem Wiki ansehen. Wir denken, dass denForderungen nach einer HTML-Ausgabe somit Ge-nüge getan wurde; für Anregungen, Kritik und wei-tere Ideen sind wir aber selbstverständlich sehrdankbar. Wie immer genügt hier ein Post in unse-rem Forum oder eine kurze Mail anredaktion @yalmagazine.org.Womit wir auch schon beim nächsten Punkt dieserscheinbar nicht enden wollenden Liste angelangt wären: Auch der E-Mail-Verkehr wird nun direktüber unseren Server abgewickelt. Dies gestaltetdie Sache nicht nur angenehmer, sondern bietetauch noch aus organisatorischer Perspektive eini-ge Vorteile, auf die genauer auszuführen wir andieser Stelle aber verzichten möchten.Damit wären die wichtigsten Punkte abgehandelt.Aber in diesem Monat gab es nicht nur viel zu be-richten, nein, auch die Redaktion hat die größten-teils regnerischen Tage effektiv genutzt und dafürgesorgt, dass diese Ausgabe erneut die 40-Seiten-Marke erreichen konnte. Wie man sich infolgedes-sen bereits denken kann, werden in diesem MonatThemen aus den verschiedensten Bereichen ingewohnter Qualität behandelt.So, was gäbe es noch? Da wir uns in diesem Mo-nat nicht schon wieder selbst bemitleiden und unsüber fehlende Nachrichten beschweren wollen – was in diesem Falle auch schlicht gelogen wäre –könnten wir nun wirklich damit beginnen, Meldun-gen aus der ganzen Linux-Welt aufzugreifen unduns mit einigen davon genauer auseinanderzuset-zen.Aber da hierfür der noch vorhandene Platz nichtausreicht, verzichten wir besser darauf und wartenab, welche Überraschungen der April bereithält.Abschließend möchten wir jedenfalls noch einmalum euer Feedback, insbesondere aber zu unsererHTML-Ausgabe, bitten.Somit wäre nun auch dieses überdimensionierteVorwort an seinem Ende angelangt, weshalb unsnicht mehr verbleibt als euch alles Gute und vielVergnügen mit dieser Ausgabe zu wünschen.
Stefan Zaun
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Yalm - Vorwort
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