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Aquanaut
1-2/2008
und Golfspieler (18-Lochan-lage gleich neben dem HotelIberostar Tabarka Beach!) ei-ne eigene Tabarka-Homepage betreibt (www.tabarka.de). Imneu gebauten FünfsternhotelIberostar Tabarka Beach tref-fen wir Daniel Steffen, Sekre-tär beim Tauchclub Thunersee(www.tc-thunersee.ch) und Managing Director der Air-Business Consultants AG inBern/ Belp. Er ist von denMittelmeer-Divespots rund um Tabarka begeistert: „DieTauchplätze um Tabarka bishin zur Grenze Algeriens sind nirgendwo tiefer als 35 Meter.Alle Plätze sind abwechs-lungsreich. Die Region scheintmir ideal für einen Familien-Tauchurlaub mit nichttauchen-den Partnern“. Und weiter er-klärte Daniel Steffen: „DieTauchguides sind echt gutdrauf und lassen einem inFrieden und Ruhe tauchen.Das Ganze läuft tunesisch ge-mütlich, aber äusserst pünkt-lich ab. Tauchen kann man solange die Flasche reicht“.
Tauchen mit Le Merou
In Tabarka gibt es vier Tauch- basen. Alle tauchen und schulen nachCMAS –Confédération Mondi-ale desActivités Subaquatiques und sind vom tu-nesischen Tauchverband zertifiziert. Dienächste Dekompressionskammer befindetsich in Tunis. Mit Daniel Steffen und Xe-notours haben wir uns für das Tauchcenter Le Merou im Hotel Golden Yasmin Méha-ri (könnte ab 2008 mit einem neuen Na-men auftreten) entschieden. Basis-Inha- ber ist Foued Bouslama, Direktor für Qua-lität Fachausbildung bei Golden Yasmingen der Einheimischen im Bus beschwingt... Basisleiter Bou-chendira Anouar, kurz „Nur“genannt, führt in tunesischstrenger Manier eine hilfsberei-te und seriöse Crew, die unter Boot-Capitaine Khalèd aus-läuft. 15 bis 20 Personen findendarauf Platz. Wir tauchen mitFayçal, Sami und Tauchchef Rachid sowie Tauchgästen ausItalien, Schweiz, Tschechienund Frankreich, darunter OliviaP., „une Gendarme de Paris“ – für uns alle an Bord ein keckes„Foto-Fisch-Model“! Während sich Olivia als „Seejungfrau“ inPose wirft, hält Tauchchef Rachid, von ihr unbemerkt, ei-nen frisch gefangenen Fisch andie Beine...
„Die Felsen der Barsche“
Tauchabenteuer Tabarka kann beginnen... Das Tauchcenter Le Merou bietet zwölf Tauch- plätze an, dabei sind „Der Fel-sen der Barsche“, „Cap Tabar-ka“ und „Die Tunnels“ sehr beliebt. Tauchinstruktor Fayçalgibt uns das Briefing in der Landessprache Französisch und auf Englisch. Zuerst besuchenwir die „Felsen der Barsche“,welche sich 20 Minuten vom Hafen ent-fernt befinden. Der Wetterumschwungsorgt für Wellengang... und gleich beimAbtauchen merken wir – natürlich auchfür schlechte Sicht (5 – 8 m). Auf 16 mTiefe wird die „Visibilité“ – dank leichter Strömung – aber wieder „mieux“, sprich besser. Der Meeresgrund imponiert durchdie riesigen Felsblöcke, die steilenSchluchten und schwarzen Tunnels. DieBepflanzung lebt, grün-weiss dominiert,stark wachsendes Seegras wippt imHotels: „Die Basis bietet alles, was man benötigt. 12 Liter Stahlflaschen, aber kein Nitrox. Die Tauchgänge kosten 26Dinar (etwa 1:1 zum Schweizer Franken)inkl. Flasche, Blei, Bustransfer und Bootsfahrt“. Wir empfehlen die Aus-rüstung (inkl. Tauchcomputer) von zuHause mitzunehmen. Tauchcenter LeMerou gibt lediglich einen einfachenLungenautomaten, also ohne die alter-native Luftversorgung „Octopus“, mit.Die zweckmässig eingerichtete Basis istgleich hinter dem Hotelrestaurant beimKinderspielplatz und der Disco. Pro Tag – und je nach Wetterlage – sind zwei Tauch-ausflüge im Standardprogramm (08.30und 14.30 Uhr). Die bereitgestelltenTauchkisten und Flaschen werden ge-meinsam zum Bus getragen (ca. 20 m und eine Treppe!). Kaum hat man alles imBusanhänger oder Kleintransporter verla-den, fährt man zum Hafen von Tabarka.Die orientalische Musik und das Mitsin-
Eintauchenin die SchluchtTunnelausgang...– und es wurdewieder hellLageplan der Tauchplätze rundum TabarkaGruppenbildmit Tauchcrew:v.l. Nur, Rachid,Sami, Fayçal
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