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... oder muss es jetzt heißen, sie twittern es vonihren Computern und Handys?Bei größeren Ereignissen der letzten Zeit warennicht selten so genannte Twitterer die erstenBerichterstatter vor Ort. Beispielsweise beimTerrorAnschlag in Mumbai, der Notwasserungau dem Hudson River oder dem Hauseinsturzin Köln. Sie tweeten (das englische Wort ürzwitschern) alles mögliche. Der WebdienstTwitter (
twitter.com
) stellt aber immer dieselbe Frage »What are you doing?«. Die Nutzerdes Dienstes beantworten die Frage ganz unterschiedlich, aber immer in 140 oder wenigerZeichen.»am packen. unglaublich wie viel mist in so neeinzimmerwohnung passt.«»mir sitzt ein kater aum kop«»Mist! Hab echte Würstchen gekaut. #vegetarismus«Es gibt aber auch durchaus Meldungen mit Bezug zur Hochschule wie die olgende Nachrichtzeigt.»Unglaublich: Freundliche Menschen in derUniVerwaltung! Ich bin begeistert, nichteinmal ironisch... #Ironie #Verwaltung #Kaee«Auch diese Nachricht bleibt noch an der Oberäche, wirt ür NeuTwitterer aber vielleichtschon erste Fragen au.»da ich ja noch neu bei twitter bin, möchte ichgern wissen was die ganzen »#« zu bedeutenhaben!?«Tweets die ein Wort beinhalten das mit # beginnt, nutzen dieses Wort als Schlagwort umdie Nachricht zu kontextualisieren. Mit Hileder #, sogenannten Hashtags, lässt sich einacher nach bestimmten Themen suchen. Klassisch werden einzelne Events o.ä. (z.B. #uhh)mit einem Hashtag versehen. So können diezugehörigen Tweets unterschiedlicher Nutzerzusammengeührt werden.Twitter ist mit einem Alter von drei Jahrenlängst nicht das jüngste Angebot im Internet.Schon im April 2007 schrieb die Zeit: »Viele derinteressanteren Minibotschaten geben wieder, was den Leuten gerade durch den Kop schießt. Aber auch die sinnreieren Mitteilungen ergeben in den ständig aktualisiertenListen einen Lesesto (...) der bei auallendvielen Lesern eine Suchtwirkung entaltet. Undobwohl diese Seite vermutlich nicht errichtetwurde, um unser globales Bewusstsein zu erweitern, tut sie nebenbei vielleicht genau das.Falls sie uns nicht vorher restlos verblödet.«Das Personal Web erreicht in 23 Jahren denBildungsbereich, so die aktuelle Prognose desHorizon Reports 2009. Ein Teil davon sind Blogsund Microblogging, also z.B. Twitter. Die Nutzerzahlen in Deutschland steigen gerade deutlich an. Im Januar und Februar 2009 lagen dieNeuregistrierungen bei 40004500/Monat.Im Vergleichszeitraum 2008 lagen die Zahlenbei gerade mal 500 Anmeldungen deutscherNutzer im Monat. In den letzten Wochen habenmehrere deutschsprachige Wissenschatlerüber Ihre Erahrungen mit und Einschätzungen
Die Spatzen peien es schonvon den Dächern...
zu Twitter gebloggt. Aktuell ergeben sich daraus noch keine Hinweise au sinnvolle Nutzung von Microblogging im Bildungsbereich.Einige Twitternutzer scheinen jedoch an einewissenschatliche Verwendung des Diensteszu glauben.Jedenalls könnten einige Nachrichten au einesolche Nutzung hinweisen. z.B.:»Twitterthese *1: Die Nutzung von Twitterkorrelliert mit dem gehäuten Autretenvon Gedanken in einer 140ZeichenSloganForm.#Beobachtung«oder auch diese Nachricht desselben Users:»Twitterthese *2: Die Form einer Nachrichtist immer auch die Nachricht einer Form.#Beobachtung #Web2.0 #Medium #nächsteGesellschat«Selbstverständlich gibt es auch schon eineMenge Ideen wie Twitter Bildungsprozesse unterstützen kann. Diese Unterstützung beziehtsich bisher jedoch eher au den administrativen und weniger au den inhaltlichen Bereich.Auch an der Universität Hamburg twittern einige Studierende, Proessoren, Projekte undEinrichtungen. Zu nden sind diese Twittererunter
http://tr.im/twitteruhh
.Wenn Sie schon twittern oder jetzt damit beginnen wollen, tragen Sie sich dort doch auch ein!Vielleicht begleitet Sie das Gezwitscher vonPros, Projekten und Kommilitonen oder Mitarbeitern durch das kommende Semester.Wir wünschen Ihnen ein Semester voller guterNachrichten, via Twitter oder au anderenWegen.Für das Team vom Medienzentrum,Ral AppeltLeiter des *mms (MultiMediaStudio)PS: Haben sie gemerkt, dass keiner der Sätze imArtikel mehr als 140 Zeichen hatte?Hier gehtes zum getwitterten Artikel
http://tr.im/editoral
Dank an
@sinnprovinz
,
@alextee
,
@autopoiet
und
@roitsch
ür die Tweets.
Frühere Versuche, das Neue der neuen Medien in denEditorials des KVV „Medien & Bildung“ zu klären, imOnlineArchiv verügbar:
http://mms.uni-hamburg.de/blogs/meyer/kvv_mb
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