Malang, den 7.3.2009Liebe Freunde,wir werden unsere Schule (STAN) verlassen. Die Intrigenund politischen Machenschaften an der Schule nehmenkein Ende. Eine Lüge türmt sich auf die andere. Auchder OMS-Missionsleiter hier in Malang ist nicht ehrlichund ist in die politischen Intrigen verwickelt. Es gehtnicht mehr um die Wahrheit, sondern nur noch um per-sönliche, menschliche Interessen und um die Interes-sen der Schule. Dies ist keine Basis für eine weitereZusammenarbeit. Wir harren jetzt nur noch aus, bis ichmein Dauervisum habe. Dieses werde ich Ende März2009 beantragen, und wir hoffen auf eine Genehmigungbis Juni 2009. Mit diesem Visum können wir dann dieSchule wechseln.Es bieten sich drei theologische Hochschulen an. Es sinddie Süd-ost-asiatische theologische Hochschule in Mal-ang, die Theologische Hochschule Providensia in Batuund die Theologische Hochschule Alitea in Lawang.Betet dafür, dass der Herr uns leitet und wir die richtigeEntscheidung treffen.An einem der letzten Dienstage wurde ich von Alitea La-wang eingeladen, um die Andacht für Studenten undDozenten zu halten, was eine positive Resonanz fand.Das Arbeitsklima unter den Dozenten dort ist auch ganzanders, viel freundlicher, harmonischer und persönlicher.Wir fanden sofort guten Zugang zu den Dozenten, aberauch zu den Studenten.Die Dozenten und Studenten in Providensia in Batu ken-nen wir sowieso schon sehr gut, da ich dort einmal inder Woche als Gastdozent unterrichte.An der Süd-ost-asiatischen theologischen Hochschule ken-nen wir bereits ein Ehepaar als Dozenten, die früher auchin STAN waren und auf gleiche gemeine, lügnerische Arthinausgeekelt wurden. Dieses Ehepaar ist sehr bemüht, unsan ihrer jetzigen Schule zu haben. Der Mann ist sogar einerder Dekane dort. Außerdem unterrichtet auch Frau Dr. Ve-ronika Elbers aus Deutschland an dieser Hochschule.Wechseln wir die Schule, dann benötigen wir allerdingseine Wohnung in Malang. Bitte, betet schon jetzt dafür.Im letzten Freundesbrief habe ich von H. erzählt, der einesehr schwere okkulte Bindung hat. H musste die Schule inBatu verlassen, da er sich weigert, den Befreiungsdienstanzunehmen, und in der Schule für Unruhen sorgte bzw.sich nicht an die Regeln der Schule hielt. Die Schule inBatu akzeptiert keine theologischen Studenten, die nochokkult gebunden sind.Für uns tun sich auch im Übrigen neue Türen auf. Wir wer-den vermehrt in verschiedene Studentenkreise an der Uni-versität Brawijaya, an der Universität Umer und an derUniversität UM in Malang eingeladen, um Andachten, Vor-träge oder Bibelarbeiten zu halten. Auch wurden wir ein-geladen von dem Verband Sumbanesischer Studenten inMalang. Und Anfang März wurden wir eingeladen von derFußballmannschaft aus Papua, die gerade in Malang undUmgebung um den indonesischen, nationalen Fußballpokal spielt. Das ist der Meisterschaftswettbewerb der erstenLiga. Ein Tag vor dem Spiel und einen Tag danach hältdiese Mannschaft einen Gottesdienst und hat uns dazu ein-geladen - jetzt schon das vierte Mal -, die Predigt zu hal-ten. Die Fußballspieler, fünf davon sind aus Brasilien undAfrika, sind ganz ernst mit ihren Bibeln dabei und zeigen
März 2009
Gruß aus IndonesienNeues von unserer Arbeit
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