A. Geschichte, Moral, Metaphorik, Ontologie zwischen Philosophie und Theologie

 
 
 
 
 
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EUROPA UND ÖSTERREICH

Die annoncierte Arbeit ist anläßlich der Diskussion zwischen Dawkins und dem sogenannten Intelligenten Design entstanden. Das Problem ist zuerst, daß weder Vertreter der Theologie noch Naturwissenschaften erkennen, welche Gespräche sie führen können. Es kann sich zunächst nur um ein Weltanschauungsgespräch handeln, in welchem die Kriterien des eigentlichen Diskurses erst im Konsens festgelegt werden müssen.

Das zweite Problem liegt in der Natur der vorab zu leistenden Einräumungen der Naturwissenschaften und der Theologie, welche eine unvermeindliche Assymmetrie erzeugt, die einen gleichberechtigten Diskurs für beide Seiten besonders schwierig macht.

Drittens wird die kultursoziologische Dimension der Hochreligion ausgeleuchtet. Die historische Bedeutung der Rolle der Hochreligionen für die Ausbildung der bewertenden Gefühle zum moralischen System wie als politische Theologie der Reichsgründungen sind objektivierbare Kulturattribute einer konstituierenden Epoche der Menschheitsgeschichte. Ich interpretiere die Epochenabfolge Auguste Comté's als Aufstufung der kulturellen Evolution, in welchem Mythos, Religion und Vernunft soziale Konstutitionsformen repräsentieren.


Inhalt:

1. Die mindestens dreifache Metaphorik: Kulturgeschichte, ästhetischer Ausdruck, das Spekulative an der Theologie selbst
2. Die zwei Gründe für die Doppeldeutigkeit der theologischen Vorbedingungen zur Diskussion der Existenz: Die ontotheologische und die anthropologische Spekulation
3. Die Doppeldeutigkeit der Frage nach dem Ursprung der Moral am Beginn der Vergesellschaftung des Menschen zum Kulturwesen entsteht unabhängig von einer expliziten Frage nach der Existenz Gottes. Die genetische Vorstellung von Rationalitätstypen (A. Comte) und deren Organisierbarkeit im Menschenbild als verschiedene erworbene Vermögen

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03/17/2009

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