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ERDE UND MONDDurch das Innere Wort empfangen und niedergeschrieben von Jakob Lorber. Nach dem Nachdruck der 4. Auflage.Lorber-Verlag – Hindenburgstraße 5 – D-74321 Bietigheim-Bissingen.Alle Rechte vorbehalten.Copyright © 2000 by Lorber-Verlag, D-74321 Bietigheim-Bissingen.Die Turmuhr - Ein GleichnisDie Erde
 Erster Teil: Die natürliche Erde
1.Der Schwerpunkt der Erde2.Das Herz der Erde3.Lage und Veränderlichkeit des Erdherzens4.Vom Wesen der Materie und ihrer Urgrundgeister 5.Der innere Bau der Erde6.Von den Schwerpunkten und den Säften der Erde7.Ernährung und Rotation der Erde8.Lunge und Atmung der Erde9.Die Milz der Erde10.Bau der Milz und Bereitung des Blutes11.Die Leber der Erde12.Die Niere der Erde13.Die Erde als Mann und Weib14.Mannweibliche Zeugungen der Erde15.Der allgemeine Stufengang der Lebewesen16.Material und Konstruktion der zweiten Erde17.Die Kräftigung der Erdsäfte18.Die Rinde der Erde19.Die fühlende Haut der Erde20.Wesen und Bestandteile der Luft21.Die Wirkung des Lichtes auf die Luft22.Die zwölf Himmelszeichen und ihre Wirkung23.Die Erdatmosphäre und ihre Niederschläge24.Das Auge der Erde25.Das Wesen des Feuers26.Erscheinungen der dritten Luftregion
 Zweiter Teil: Die geistige Erde
27.Entstehung und Zweck der Materie28.Die Geister der obersten Luftregion29.Aufenthalt und Seligkeit der reinen Geister 30.Die zweite Luftregion und ihre Geister 31.Geistertreiben in der zweiten Luftregion32.Die Besitznahme der Materie durch Geister 33.Naturgeister und Menschenseelen34.Luft-, Berg- und Wandergeister 35.Von Hexen und Hexenprozessen36.Von den Zauberbergen37.Berge mit berüchtigten Namen38.Die erste, unterste Luftregion39.Die leitenden Geister der unteren Luftregion40.Die Tätigkeit der Geister im Erdinnern41.Substanz und Materie, Kraft und Stoff 42.Gottes Wirken durch Geister 
 
43.Eindrücke der Materie auf Seele und Geist44.Aufsichtsgeister im Naturreiche45.Mineral, Pflanze und Tier 46.Die Zusammensetzung der Intelligenzspezifika in den Lebewesen47.Die Zusammensetzung der Intelligenzspezifika in den Lebewesen48.Die Grenzen zwischen den Naturreichen49.Die Tierseele und ihre Beeinflussung durch Geister 50.Geistereinflüsse bei der Zeugung des Menschen51.Die Entwicklung der menschlichen Leibesfrucht52.Seele und Geist im Menschen53.Die Seele Satanas54.Das Gesetz der Seelenteilung55.Rückführung und Erlösung Satanas56.Wesen und Namen Satanas57.Die Wichtigkeit der Kenntnis des Bösen58.Spuk und Besessensein59.Von der Fleisches- und Sinneslust60.Vom Spielteufel und der modernen Erziehung61.Wesen und Folgen des Zornes62.Die Bekämpfung des Zornes63.Von der menschlichen Rangsucht64.Allerlei menschliche Klagen65.Allerlei menschliche Klagen66.Das zeremonielle Kirchentum67.Träume und ihre Deutung68.Vom Aberglauben69.Vom Aberglauben70.Reich Gottes und Wiedergeburt71.Echte und falsche Propheten72.Sündenvergebung und Bilderdienst73.Vom werktätigen Glauben
 Dritter Teil: Relig.-sittliche Zustände in versch. nicht-christl. Völkern aus dem Jahr 1847 
74.Juden, Mohammedaner und Brahmanen aus geistiger Sicht75.Die Chinesen aus geistiger Sicht76.Die Tibeter aus geistiger Sicht77.Die Japaner aus geistiger Sicht78.Urbewohner von Borneo und Guinea aus geistiger Sicht79.Urbewohner von Java u.a. asiatische Kleininseln aus geistiger Sicht80.Urbewohner von Sumatra, Celebes und Ceylon aus geistiger Sicht81.Urbewohner von Madagaskar aus geistiger Sicht82.Urbewohner von Süafrika (Eingeborene) aus geistiger Sicht83.Urbewohner von Australien (Aborigines) aus geistiger Sicht84.Urbewohner von Neuseeland, Zentralafrika, und Amerika aus geistiger Sicht85. Grund und Zweck dieser Kundgaben durch Lorber; ihr jenseitiger Urheber; Kritikentgegnungen
 Der Mond 
1.Wesen und Bestimmung des Mondes. Mondbewohner.2.Die (feinstofflichen) Menschen auf dem Mond, ihr Aussehen. Rollenverteilung von Mann und Frau.3.Die (feinstofflichen) Tiere auf dem Mond4.Die Oberfläche und die Geister des Mondes5.Vier Fragen in Bezug auf den Mond6.Das magnetische Fluidum
 
Die Turmuhr. Ein Gleichnis.Empfangen vom Herrn durch Jakob Lorber am 4. Juni 1847[00,01] Auf einem hohen Turme in einer Stadt dieser Zeit ließ ein Herzog eine prachtvolle Uhr aufrichten. Da der Turm achteckig war, so ließ er an jeder der acht Flächen,die natürlich zwischen die acht Ecken fielen, ein Zifferblatt machen, auf daß jedermann vonallen möglichen Punkten aus die Stunden bemerken, sehen und sich überzeugen könne, umdie wievielte Tagesstunde, Minute und Sekunde es sei.[00,02] Nebst der genauesten Zeiteinteilung von der Stunde bis zur Sekunde zeigtedie Uhr aber auch das monatliche Tagesdatum, den Stand des Mondes und auch den Stand der anderen Planeten, sowie die tägliche Dauer des Lichtes vom Aufgange bis zum Niedergangeder Sonne, und danebst auch die vier Jahreszeiten, – aber natürlich alle diese besonderenastronomischen Daten auf eigenen, unter dem Hauptuhrblatte angebrachten astronomischenZifferblättern.[00,03] Nebst all dem aber, was diese Uhr auf ihren Zifferblättern zeigte, hatte sieauch ein ganz vortreffliches Stunden- und Viertelstundenschlagwerk und dabei auch noch einallerreinstes Glockenspielwerk – und für all diesen überaus kompliziert künstlichenMechanismus nur ein einziges Triebgewicht; kurz und gut, diese Uhr suchte vergeblichihresgleichen irgendwo in der ganzen gebildeten Welt![00,04] Allein daran liegt nichts, auch daran nicht, daß sie einen so verschiedenenDienst so überaus richtig verrichtete; aber daß da alle diese unter sich sehr verschiedenenVerrichtungen nur von einem und demselben Triebgewichte in die zweckdienlichsteBewegung gesetzt wurden, das war das eigentliche Wunderbare bei dieser Uhr.[00,05] Als ein Fremder in diese Stadt kam, da fiel ihm die also ersichtliche Uhr wohlzuerst auf, und er fragte den nächsten besten, wie viele Triebfedern und Gewichte wohl etwadiese Uhr habe. Als man ihn beschied: „Nur eines!“, da ward er völlig verblüfft und ungläubigund sprach: „Das ist eine Unmöglichkeit! So viele und so verschiedene Verrichtungen und nur eine Triebkraft!? Nein, nein, das geht nicht, das ist unmöglich!“[00,06] Wieder kam ein anderer von der Fremde und besah die Uhr und verwundertesich über und über, als man ihm erklärte, was die Uhr alles verrichte. Er meinte, es müsse daein jedes Zifferblatt ein eigenes Triebwerk haben, wodurch der Turm natürlich von lauter verschiedenen Uhren angestopft sein müßte. Als man ihm aber erklärte, daß da nur eineinziges Triebwerk all die Zeiger bewege, ward er völlig aufgebracht, da er meinte, daß mansich ob seiner Unwissenheit mit ihm nur einen Spaß erlaube, und er ging von dannen underkundigte sich nicht weiter um dies Uhrwerk.[00,07] Und wieder kam ein anderer aus der Fremde und bewunderte diese Uhr undfragte nach dem Meister derselben und man gab ihm zur Antwort: „Der Meister dieser Uhr war ein ganz schlichter Landmann, und es ist nicht gewiß, ob er des Lesens und Schreibenskundig war!“[00,08] Diese richtige Antwort brachte den Fremden in eine förmliche Wut, daß er darob schwieg und bald ging, weil er nicht gekommen sei, um sich da für einen blöden Narrenauf eine so plumpe Art schelten zu lassen.[00,09] Und so kamen noch eine Menge und fragten wie die ersten; als man sie aber näher in die Geheimnisse dieses Kunstwerkes einweihen wollte, da wurden sie alle ärgerlichund sprachen: „Bis wir das mit eigenen Augen gesehen haben, können wir es nicht glauben!“[00,10] Und siehe, man führte sie in den Turm. Als sie aber da das nahezu zahlloseRäderwerk, die vielen Hebel, Zylinder, Haken, Stangen und noch tausend andere mechanischeVorrichtungen und Verbindungen erblickten, da wurden sie förmlich unsinnig und sprachenund schrieen: „Wer kann dieses Werk durchschauen und begreifen? Das kann kein Menschgemacht haben! Da gehören hundert Menschenalter dazu, um nur die Bestandteile diesesWerkes abzuzählen, geschweige erst zu machen!“ – Und all diese Fremden gingen ganzunsinnig von dannen.[00,11] Nur wenige ließen sich über die Richtigkeit dieses Werkes belehren, obwohlden wenigen Besseren der zu schlichte und unwissenschaftlich gebildete Werkmeister ein
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