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Von
 
der
 
Tragödie
 
der
 
Galgos...
...zum
 
Familienhund
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Schon
 
seit
 
Jahrhunderten
sind die Menschenfasziniert von der Anmut und Eleganz derWindhunde. Ihre Schönheit, Schnelligkeitund ihr sanftes Wesen ziehen viele in ihrenBann.
Wie
 
konnte
 
es
 
passieren
, dass diese wun-dervollen Tiere Opfer einer grausamenTragödie mitten in Europa wurden?Unbeachtet von der Öffentlichkeit sterbenjährlich ca. 30.000 dieser edlen Hunde inSpanien einen qualvollen Tod: an dünnenDrähten erhängt in Bäumen; inBrunnenschächte oder von Klippen gewor-fen; ausgesetzt und ihrem Schicksal überlas-sen, oft mit gebrochenen Knochen, sehensie ihrem Hungertod entgegen. Bestenfallslanden die Tiere in staatlichenTötungsstationen, wo ihrem Dasein durcheine Spritze ein Ende gesetzt wird.
Wie konnte es passieren?
 
Die
 
Ursache
 
dieser
 
Tragödie
ist in derGeschichte Spaniens zu finden. Die Araberbrachten Windhunde auf die IberischeHalbinsel. Die Tiere waren zunächst einPrivileg des Adels und wurden von jeher zurHasenjagd eingesetzt. In dieser Zeit ent-wickelte sich die Rasse Galgo espagnol,Spaniens Windhund. Trotz des Verbotes fürdas einfache Volk, diese Hunde zu halten,wurden aus den Zuchten des Adels Tieregestohlen und so entwickelte sich der Galgoespagnol zu einem Nutztier, welches für dieNahrungsbeschaffung der kleinen Leute zusorgen hatte.Bis heute hat der Galgo in Spanien dieseFunktion. Oft werden Tiere unter unsägli-chen Bedingungen in kleinen Verschlägen,ohne Tageslicht, oft nur notdürftig versorgt,gehalten, nur darauf wartend in der Jagdsaison zum Einsatz zu kommen. DieZucht der Galgos unterliegt keinerlei Regelnoder Vorschriften. So werden die Tiere mas-senhaft und unkontrolliert vermehrt und dieWelpen für wenig Geld verscherbelt. Sosind jedes Jahr neue Hunde verfügbar unddie "alten", zwei- bis dreijährigen sind über-flüssig und müssen "entsorgt" werden.
Die Ursache dieser Tragödie...
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