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Betriebsorganisation
1.
Unterschiede zwischen dem Sachziel und dem Formalziel eines Betriebes.
Das
Sachziel 
ist das Dienstleistungsprogramm des Gesundheitsamtes
die Erfüllung, der für sie maßgeblichen Aufgaben des öffentlichenGesundheitswesens. Diese Aufgaben sind zum einen als Dienstleistung an dieBevölkerung und zum anderen als Pflicht gegenüber den bestehendengesetzlichen Vorschriften für das öffentliche Gesundheitswesen zu betrachten.und das
Formalziel 
sind die Bedingungen z.B. Sicherung der Arbeitsplätze,Kostensenkung; nachdem das Ziel erreicht werden soll.
ist hier aufgrund der finanziellen Lage der Stadt SZ weder komplementär(abgestimmt aufeinander) noch konkurrierend ( und trägt viele Zielkonflikte insich, die die Erfüllung des Sachziels oft beeinflussen.
2. Welche Bereiche der betrieblichen Organisation unterscheidet man?
Voraussetzung der betrieblichen Organisation ist
a.)
das Vorhandensein einer klar umrissenen
Gesamtaufgabe
z.B. hier
Wahrnehmung der Aufgaben des öffentlichen Gesundheitswesens
b.)
die
Teilbarkeit
der Gesamtaufgabe
hier in mehrereFachbereiche/Teilaufgaben z.B. Gesundheitsschutz-, SozialerGesundheitsdienst-, Amtärztlicher Dienst
c.)
die
Bestimmtheit der Wiederholbarkeit
der Aufgabe
hier z.B. regelmäßigeEinladungen zum Röntgen (TBC); jährliche EinschulungsuntersuchungenMan unterscheidet die Bereiche
1. die Aufbauorganisation
(Gebildestrukturierung)und
2. die Ablauforganisation
(Prozessstrukturierung)
Zu 1.
die Aufbauorganisation
stellt den Betrieb in Bereitschaft dar 
und umfasstfolgende Aufgaben:
o
Die Zerlegung der Gesamtaufgabe in Teilaufgaben
o
Die Bildung von Stellen und Abteilungen
o
Die Übertragung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung auf deneinzelnen Mitarbeiter
o
Die Darstellung des Unternehmensaufbaus mit Festlegung des Dienst- undInformationsweges sowie
o
Die Entwicklung von Führungsformen und –technikenAls organisatorische Hilfsmittel dienen dabei z.B. ein Aufgliederungsplan;Organigramme, (Einlinien- und Stabliniensystem) sowie Stellenbeschreibungen.
Zu 2.
die Ablauforganisation hingegen
stellt den Betrieb in Aktion dar 
und regelt u.a.:
o
Den funktionalen Arbeitsablauf 
o
Den zeitlichen Arbeitsablauf sowie
o
Den räumlichen Ablauf 
o
Zu erstellenden Ablaufplan richtet sich nach Grund der durchzuführende SacheHierbei sind die organisatorischen Hilfsmittel eine Arbeitsablaufkarte; Flussdiagramm;Balkendiagramm; Datenflussplan; Netzplan sowie ein Kommunikationsdiagramm.
 
3.
Regelungen und Ablauf in einem Betrieb ändern sich im Laufe derExistenzdauer eines Betriebes.
Die Regelungen innerhalb eines Betriebes werden bestimmt
a.) durch die bereitsvorhandene Organisation
und
b.) durch Improvisation
.
zu a.)
innerhalb der Organisation sind es generelle Regelungen und fallweiseRegelungen die den Ablauf bestimmen.
o
Die
 generellen
Regelungen sind dauerhaft geltend und schaffen eine festeStruktur für eine längere Zeit.
o
Vorteile
der generellen Regelungen sind
o
die Gleichartigkeit ihrer Ausführung
o
eine bessere Übersicht des Betriebsgeschehens und
o
die schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeiter
o
Nachteile
der generellen Regelungen sind
o
der Entscheidungsspielraum der Mitarbeiter wird dadurch eingeschränkt,was wiederum die Arbeitsbereitschaft hemmen kann
o
Die
Fallweisen
Regelungen, auch Disposition genannt, sind einmalig geltendeRegelungen in einem festgelegten Rahmen, haben daher keine strukturierendeWirkung und verlieren mit ihrer Erfüllung ihre Gültigkeit z.B. Impftag für dieBevölkerung SZ
o
Vorteile
der Fallweisen Regelungen sind
o
sie gewährleisten eine Anpassung an die sich verändernden Verhältnissez.B. Aufklärung und Durchführung von Impfungen, die in der heutigenZeit lebensrettend sein könnten z.B. Hepatitis B
o
Nachteile
der Fallweisen Regelungen sind
o
die schnelle Reaktion und Anpassung auf die z. Z. bestehendenVerhältnisse, birgt die Gefahr von Fehlentscheidungen in sich, deshalb istes ratsam die Entscheidungsbefugnis für die fallweise Regelungeinzugrenzen und diese einem kompetenten Mitarbeiter zu überlassenz.B. in diesem Fall einem AmtsarztWenn allerdings bei zunehmender Gleichartigkeit und Wiederholbarkeit innerhalbkurzer Zeitabstände bei betrieblichen Vorgängen die Tendenz besteht, die FallweisenRegelungen durch generelle Regelungen ersetzen zu müssen, spricht man vom
Substitutionsprinzip
.
zu b.)
zur Improvisation gehören die
vorübergehend geltenden Regelungen
aufgrund von unerwarteten Ereignissen
o
sie schaffen eine vorläufige Struktur für eine begrenzte Zeit z.B. Grippewelle inSZ = Angebot der zusätzlichen Impfung gegen Grippevirus für die Bevölkerungfür eine begrenzte Zeit
 
4.
Arbeitsabläufe im Balkendiagramm dargestellt! Wann ist der Auftragbeendet, wenn er am 1.4. 2002 um 8.00Uhr begonnen hat!
M 1M 2M 3M 4
A 1A 2A 3A 4
12415434
5Std.0Std.15Std.25Std.
Einträge pro Auftrag/waagerechter Verlauf 
235
Beginn 1.4. 8.00
1
30Std.
Auf diese Weise währe der Gesamtauftragnach
28Std.
erledigt.
Beendet 2.4. 12.0020Std.
123354
A 5
M 1M 2M 3M 4
A 1A 2A 3A 4
Nach vorgebener Abarbeitsfolgewerden
25Std.
Benötigt.
Abarbeitungsfolge 1-4 /senkrechter Verlauf 
5Std.10Std.15Std.Beginn 1.4. 8.00Beendet 2.4. 9.0025Std.30Std.
511112243
20Std.
244433355
A 5
M 1M 2M 3M 4
A 1A 2A 3A 4
Nach bereinigter Abarbeitsfolgewerden
nur noch 23Std.
Benötigt.
1.) M 1 fängt mit A 4 an, nachdem sie mit A 3 fertig ist2.) M 3 gibt A 5 an M 4 ab und kann nach Beendigung von A 2 mit A 3 und dann mit A 1 weiter machen3.) M 4 gibt A 5 an M 2 und kann nach Beendigung von A 5 gleich mit A 4 weitermachen.Umstrukturierung der Abarbeitsfolge ergibt eine Zeitersparniss von2Std.Und eine maximale Auslastung der M.
15Std.20Std.
bereinigte Abarbeitungsfolge
30Std.
 
2424151533423154
Beendet 2.4. 7.00Beginn 1.4. 8.00
31
25Std.5Std.10Std.A 5
of 00

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